23
Aug
Mein Freund Oliver Schott hat ein Buch geschrieben, “Lob der offenen Beziehung“. Er ist Philosoph und geht das Thema ganz philosophisch von der Vernunftebene an. Das Büchlein ist keine praktische Anleitung, wie man am besten eine offene Beziehung führt, sondern eine Erörterung der Vorteile, die die offene Beziehung als echte Alternative zur Monogamie bieten kann.
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27
May
In meinem Seminar zum Thema “Räumliches Hören” habe ich gestern meinen Vortrag zur Neurophysiologie des Hörens gehalten. Neurophysiologie behandelt die physikalischen, chemischen und biologischen Aspekte der Sinnesorgane und Signalwege im peripheren und zentralen Nervensystem. Das Thema hat mich als Musikwissenschaftlerin sehr interessiert und offenbar habe ich es geschafft, meinen Zuhörern auch etwas zu vermitteln. Damit weiterlesen »
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24
May
Zwei Jahre lang habe ich an meiner Arbeit zu “Stil und Rhythmus der Fauvel-Lais” rumprokrastiniert. Vor einer Woche habe ich sie dann endlich abgegeben. Obwohl sie schon zwei Wochen davor fertig geschrieben war, dachte ich mir, dass es ein guter Zeitpunkt wäre, mich endlich mal mit LaTeX zu befassen.
LaTex ist eine Alternative zu Textverarbeitungsprogrammen wie weiterlesen »
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23
May
Die vier altfranzösischen Lais im “Roman de Fauvel” spiegeln einen Paradigmenwechsel wider, der sich um 1300 in Nordfrankreich vollzieht und die Epoche der “Ars Nova” ankündigt. Sie sind in zwei verschiedenen Stilen abgefaßt, die einander innerhalb der Gattungsgrenze des Lais gegenübergestellt werden. Dabei wird der traditionelle, große Stil ins Lächerliche gezogen. Ein neuer, von kürzeren Notenwerten und rascherem, mensuriertem Rhythmus geprägter Stil wird zum Ideal der weltlichen, vernakularsprachigen Monodie. Die volle Version der Seminararbeit kann im PDF heruntergeladen werden. Im Artikel gibt es Gliederung und Einleitung. Artikel lesen »
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14
May
Das Copyright ist eine Erfindung der Neuzeit. Die Rechte der Autoren kamen erst mit der Einführung des Buchdrucks und der Notwendigkeit organisierter Produktionsprozesse durch Verlage, Druckereien, etc. Das habe ich gerade wieder in Jan-Dirk Müllers “Aufführung - Autor - Werk” gelesen, den ich im vorigen Post zusammengefaßt hatte. Der Text gehört quasi zur Grundausbildung eines weiterlesen »
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03
May
Précis sind kurze Zusammenfassungen der wichtigsten Thesen und Argumente wissenschaftlicher Fachaufsätze. Diesmal habe ich mir Jan-Dirk Müllers “Aufführung - Autor - Werk” von 1999 durchgelesen, ein Text, der das Spannungsverhältnis mittelalterlicher Texte zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit thematisiert und für eine Neubewertung des Autorbegriffs eintritt, der unserer modernen Auffassung des Urhebers ziemlich entgegen steht. Dies ist weiterlesen »
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13
Apr
Während des Abgleichs der Originalnotation der vier französischen Lais im “Roman de Fauvel” (F-Pn fr. 146) mit der modernen Transkription Tischlers [”The Monophonic Songs in the ‘Roman de Fauvel’”, 1991] bin ich auf eine spannende Problematik der Übertragung frankonischer Mensuralnotation gestoßen. Im 2. Versikel des 4. Lais (”En ce douce temps de mai”) folgen zwei weiterlesen »
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05
Apr
Collateral Murder
Nachdem im “internationalen bewaffneten Konflikt” in Afghanistan nun drei deutsche Soldaten “für das Vaterland gefallen” sind, erlaubt Verteidigungsminister Guttenberg endlich den Gebrauch des unschönen und tabuisierten Begriffs “Krieg” in der Umgangssprache (s. Kriegsrhetorik mit Widersprüchen). “Friedensmission” war auch so ein Euphemismus, den wir uns lange anhören mußten.
Was die “Koalition der Willigen” 2003 im Irak weiterlesen »
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25
Feb
Folgende Mail habe ich heute unter an Herrn Bosbach geschickt:
Werter Herr Bosbach,
ich habe heute morgen einen Artikel im Onlinemagazin DER SPIEGEL gelesen (zum Artikel). Darin finden sich Informationen darüber, dass sie und andere CDU/CSU-Parteikollegen das Vorgehen unserer Justizministerin im Falle “Kindesmißbrauch in der katholischen Kirche” kritisieren. Sie behaupten, Frau Leutheusser-Schnarrenberger dürfe keine Kritik an der weiterlesen »
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17
Feb
“Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch”, mahnt Bertolt Brecht gegen das Vergessen deutscher Kriegsverbrechen. Beinahe in Vergessenheit geraten ist auch Paul Dessaus “Deutsches Miserere”, dem dieser Text entstammt. Das reich orchestrierte Oratorium, das 28 Epigramme der Brechtschen “Kriegsfibel” in facettenreichen musikalischen Tableaux vertont, wurde bisher nur vier Mal aufgeführt. Am 5. März 2010 wird es um 20:00 Uhr im Konzerthaus Berlin am Gendarmenmarkt unter Organisation und Mitwirkung der Berliner Singakademie und unter Leitung Achim Zimmermanns ein fünftes Mal auf einer deutschen Konzertbühne erklingen. mehr erfahren »
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