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	<title>Kommentare für abgedichtet</title>
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	<description>Das private Weblog von LeVampyre</description>
	<lastBuildDate>Sat, 15 Jun 2013 04:30:31 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Kochen mal anders&#8230; von click through the next website page</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=103#comment-2454</link>
		<dc:creator>click through the next website page</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jun 2013 04:30:31 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;strong&gt;click through the next website page...&lt;/strong&gt;

abgedichtet » Musik...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>click through the next website page&#8230;</strong></p>
<p>abgedichtet » Musik&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Seminararbeit: Das Liedgut des Jehannot de Lescurel von drs martin ballot - hu -</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=99#comment-2373</link>
		<dc:creator>drs martin ballot - hu -</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2013 11:47:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[zu hs pd dr olover vogel hu am kupfergr 5 musikwiee do 06 06 2013]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>zu hs pd dr olover vogel hu am kupfergr 5 musikwiee do 06 06 2013</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Fremdwörter für Wortfremde, heute: Parömiologie von chaussure ralph lauren</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=101#comment-2350</link>
		<dc:creator>chaussure ralph lauren</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2013 08:36:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;strong&gt;chaussure ralph lauren...&lt;/strong&gt;

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		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>chaussure ralph lauren&#8230;</strong></p>
<p>I am content to discover your distinguished way of producing the publish. Now you make it easy for me to understand and implement the principle&#8230;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Kein Enjambement ohne Kadenz von maillot Angleterre 2013</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=31#comment-2340</link>
		<dc:creator>maillot Angleterre 2013</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Jun 2013 09:19:06 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;strong&gt;maillot Angleterre 2013...&lt;/strong&gt;

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		<content:encoded><![CDATA[<p><strong>maillot Angleterre 2013&#8230;</strong></p>
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]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Seminararbeit: Das Liederbuch der Anna von Köln von Beginen: Beginenhof in Rees &#124; Frauengeschichte (n)</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=145#comment-2169</link>
		<dc:creator>Beginen: Beginenhof in Rees &#124; Frauengeschichte (n)</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2013 07:56:49 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] Mechtild von Magdeburg (ca. 1207) oder Marguerite Porete. Auch Anna von Köln (http://abgedichtet.org/?p=145) gehörte um das Jahr 1500 zu den bekannten [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Mechtild von Magdeburg (ca. 1207) oder Marguerite Porete. Auch Anna von Köln (<a href="http://abgedichtet.org/?p=145" rel="nofollow">http://abgedichtet.org/?p=145</a>) gehörte um das Jahr 1500 zu den bekannten [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von demon17</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-1962</link>
		<dc:creator>demon17</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 10:27:37 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das es keine Menschen gibt, die Deutsche pauschal als Nazi abqualifizieren ist schlicht und  einfach falsch. Es gehört zu meinen ersten Erfahrungen mit Gruppenreisen, CVJM, AWO, dass deutsche Jugendliche im Ausland (Holland/England)  als Nazis beschimpft werden, selbst von Erwachsenen in der Bank beschimpft werden usw. CVJM und Arbeiterwohlfahrt sind nun wirklich nicht für Rechtsradikalismus bekannt. Am schlimmsten traf das eine links-alternative jüdische Freundin von mir. Es ist nun wirklich offensichtlich LeV. Die Auslandspresse  ist voll von deutsche Politikern in Naziuniformen, die dies nun wirklich nicht verdient haben. Also wer das nicht sieht ist blind.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das es keine Menschen gibt, die Deutsche pauschal als Nazi abqualifizieren ist schlicht und  einfach falsch. Es gehört zu meinen ersten Erfahrungen mit Gruppenreisen, CVJM, AWO, dass deutsche Jugendliche im Ausland (Holland/England)  als Nazis beschimpft werden, selbst von Erwachsenen in der Bank beschimpft werden usw. CVJM und Arbeiterwohlfahrt sind nun wirklich nicht für Rechtsradikalismus bekannt. Am schlimmsten traf das eine links-alternative jüdische Freundin von mir. Es ist nun wirklich offensichtlich LeV. Die Auslandspresse  ist voll von deutsche Politikern in Naziuniformen, die dies nun wirklich nicht verdient haben. Also wer das nicht sieht ist blind.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-1918</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 18:02:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-1918</guid>
		<description><![CDATA[Moment, Erich, ich verstehe die Kritik nicht. Ja, ich verwende nicht das von dir bevorzugte Buzzword. Aber in meinem Artikel geht es um nichts anderes als das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Ich schreibe mir einen Wolf, um zu erklären, dass und warum es wichtig ist, dass wir die Kontrolle über unsere Daten behalten, warum es sich lohnt, dafür zu kämpfen.

Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist schön und gut. Aber das allein reicht nicht, wir brauchen auch Rahmenbedingungen, in denen dieses Recht realisiert werden kann. Wir brauchen Möglichkeiten, am Datenverkehr teilzunehmen, ohne uns auf die datenausbeuterischen Bedingungen einlassen zu müssen, die uns diejenigen auferlegen wollen, die diese Kommunikationskanäle anbieten/verkaufen. Wir brauchen eine Ethik, die es unethisch findet, so viele Daten wie möglich zu sammeln, zu speichern, meistbietend zu verkaufen oder auszuwerten, wie nur irgend möglich. Und diese Ethik soll Ausdruck in gemeingültigen Datenschutzbestimmungen finden. Gemeingültig deshalb, weil jeder gleichberechtigt am Datenverkehr teilnehmen können und nicht etwa ausgeschlossen sein soll, weil er nicht bereit ist, sich daten-ausbeuterischen Bedingungen zu unterwerfen.

Die Spackeria, das was ich von ihr mitbekommen habe, vertritt den Standpunkt: &quot;Ach, was soll&#039;s. Soll&#039;n sie doch meine Daten sammeln, speichern, meistbietend verkaufen und auswerten. Daran kann ich doch eh nichts ändern.&quot; Sie geben ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung kampflos auf. Denn wenn sie sich widerstandslos den Bedingungen unterwerfen, die ihnen jemand anbietet, der daraus Gewinn zieht, dann bestimmen sie nicht selbst über ihre Informationen, sondern unterwerfen sich einer Fremdbestimmung.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Moment, Erich, ich verstehe die Kritik nicht. Ja, ich verwende nicht das von dir bevorzugte Buzzword. Aber in meinem Artikel geht es um nichts anderes als das Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Ich schreibe mir einen Wolf, um zu erklären, dass und warum es wichtig ist, dass wir die Kontrolle über unsere Daten behalten, warum es sich lohnt, dafür zu kämpfen.</p>
<p>Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung ist schön und gut. Aber das allein reicht nicht, wir brauchen auch Rahmenbedingungen, in denen dieses Recht realisiert werden kann. Wir brauchen Möglichkeiten, am Datenverkehr teilzunehmen, ohne uns auf die datenausbeuterischen Bedingungen einlassen zu müssen, die uns diejenigen auferlegen wollen, die diese Kommunikationskanäle anbieten/verkaufen. Wir brauchen eine Ethik, die es unethisch findet, so viele Daten wie möglich zu sammeln, zu speichern, meistbietend zu verkaufen oder auszuwerten, wie nur irgend möglich. Und diese Ethik soll Ausdruck in gemeingültigen Datenschutzbestimmungen finden. Gemeingültig deshalb, weil jeder gleichberechtigt am Datenverkehr teilnehmen können und nicht etwa ausgeschlossen sein soll, weil er nicht bereit ist, sich daten-ausbeuterischen Bedingungen zu unterwerfen.</p>
<p>Die Spackeria, das was ich von ihr mitbekommen habe, vertritt den Standpunkt: &#8220;Ach, was soll&#8217;s. Soll&#8217;n sie doch meine Daten sammeln, speichern, meistbietend verkaufen und auswerten. Daran kann ich doch eh nichts ändern.&#8221; Sie geben ihr Recht auf informationelle Selbstbestimmung kampflos auf. Denn wenn sie sich widerstandslos den Bedingungen unterwerfen, die ihnen jemand anbietet, der daraus Gewinn zieht, dann bestimmen sie nicht selbst über ihre Informationen, sondern unterwerfen sich einer Fremdbestimmung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von Missverständnis &#124; Erich sieht</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-1804</link>
		<dc:creator>Missverständnis &#124; Erich sieht</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 11:42:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] schreibt sich einen Wolf um zu erklären, warum sie Datenschutz gut und die Spackeria doof findet. Was sie schreibt, fühlt sich irgendwie richtig an, geht aber am Thema vorbei. Ihrem Text fehlt [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] schreibt sich einen Wolf um zu erklären, warum sie Datenschutz gut und die Spackeria doof findet. Was sie schreibt, fühlt sich irgendwie richtig an, geht aber am Thema vorbei. Ihrem Text fehlt [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aussprache des Mittelhochdeutschen von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=227#comment-1629</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 00:06:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=227#comment-1629</guid>
		<description><![CDATA[Phew, schwierige Frage. Also im Dativ/Ablativ der a- und o-Deklination ist das /i/ ein langes. Ebenso in der 2. Person Indikativ aktiv einer i-Konjugation (&quot;semper cresis, aut decrescis&quot;, etc.) Nach den Aussprachekonventionen klassischen Lateins müßte es lang gesprochen werden. Aber, wie gesagt, Orff war Deutscher und bereits im Mittelalter galten die klassischen Konventionen schon nicht mehr. Daher würde ich mich also eher am Deutschen orientieren. Im Deutschen neigen Wörter dazu, auf dem Wortstamm betont zu sein, wodurch es zu einer Abschwächung der Nebensilben kommt. Die Vokale in den Nebensilben werden kürzer und schwa-iger. Für einen Deutsch-Muttersprachler wäre es also absolut unüblich &quot;crescīs&quot; (mit langem i) zu sprechen. Wir haben es mit der Berliner Singakademie jedenfalls immer kurz gesprochen, auch wenn der klassische Lateiner darüber wohl die Nase rümpfen würde.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Phew, schwierige Frage. Also im Dativ/Ablativ der a- und o-Deklination ist das /i/ ein langes. Ebenso in der 2. Person Indikativ aktiv einer i-Konjugation (&#8220;semper cresis, aut decrescis&#8221;, etc.) Nach den Aussprachekonventionen klassischen Lateins müßte es lang gesprochen werden. Aber, wie gesagt, Orff war Deutscher und bereits im Mittelalter galten die klassischen Konventionen schon nicht mehr. Daher würde ich mich also eher am Deutschen orientieren. Im Deutschen neigen Wörter dazu, auf dem Wortstamm betont zu sein, wodurch es zu einer Abschwächung der Nebensilben kommt. Die Vokale in den Nebensilben werden kürzer und schwa-iger. Für einen Deutsch-Muttersprachler wäre es also absolut unüblich &#8220;crescīs&#8221; (mit langem i) zu sprechen. Wir haben es mit der Berliner Singakademie jedenfalls immer kurz gesprochen, auch wenn der klassische Lateiner darüber wohl die Nase rümpfen würde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aussprache des Mittelhochdeutschen von Ina Stanek</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=227#comment-1593</link>
		<dc:creator>Ina Stanek</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2013 22:18:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Cleveland Orchestra Chorus uebt auch die C.B. ein. &quot;Min&quot; und &quot;Rhin&quot; sollen das kurze, offene i haben. Deshalb habe ich eine Website wie diese gesucht und gefunden. Danke fuer viele gute Ratschlaege die Aussprache betreffend. So habe ich es auch im Gymnasium gelernt und fuehle mich nun sicherer beim Korrigieren.
Was das deutsche  Latein angeht, bin ich mir nicht so sicher wie endsilbiges &quot;is&quot; ausgesprochen wird, lang oder kurz gemaess Dativ/Ablativ Kasus?!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Der Cleveland Orchestra Chorus uebt auch die C.B. ein. &#8220;Min&#8221; und &#8220;Rhin&#8221; sollen das kurze, offene i haben. Deshalb habe ich eine Website wie diese gesucht und gefunden. Danke fuer viele gute Ratschlaege die Aussprache betreffend. So habe ich es auch im Gymnasium gelernt und fuehle mich nun sicherer beim Korrigieren.<br />
Was das deutsche  Latein angeht, bin ich mir nicht so sicher wie endsilbiges &#8220;is&#8221; ausgesprochen wird, lang oder kurz gemaess Dativ/Ablativ Kasus?!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Seminararbeit: Monteverdis &#8220;Marienvesper&#8221; 1610 von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=250#comment-1353</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 13:44:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=250#comment-1353</guid>
		<description><![CDATA[Ah, hier, ich hab&#039;s gefunden: Liber Isaiae 6.3 [&lt;a href=&quot;http://www.vatican.va/archive/bible/nova_vulgata/documents/nova-vulgata_vt_isaiae_lt.html#6&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;] und Epistula I Ioannis 5.7-8 [&lt;a href=&quot;http://www.vatican.va/archive/bible/nova_vulgata/documents/nova-vulgata_nt_epist-i-ioannis_lt.html#5&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;].

&lt;i&gt;3 Et clamabat alter ad alterum et dicebat:
“ Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus exercituum;
plena est omnis terra gloria eius ”.
[...]
7 Quia tres sunt, qui testificantur:
8 Spiritus et aqua et sanguis; et hi tres in unum sunt.&lt;/i&gt;

Das liegt in der Tat näher an dem &quot;Duo Seraphim&quot; Text dran, als das Hohelied. Wie auch immer ich zu dieser Info gekommen bin. Danke für die Korrektur!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ah, hier, ich hab&#8217;s gefunden: Liber Isaiae 6.3 [<a href="http://www.vatican.va/archive/bible/nova_vulgata/documents/nova-vulgata_vt_isaiae_lt.html#6" rel="nofollow">Link</a>] und Epistula I Ioannis 5.7-8 [<a href="http://www.vatican.va/archive/bible/nova_vulgata/documents/nova-vulgata_nt_epist-i-ioannis_lt.html#5" rel="nofollow">Link</a>].</p>
<p><i>3 Et clamabat alter ad alterum et dicebat:<br />
“ Sanctus, Sanctus, Sanctus Dominus exercituum;<br />
plena est omnis terra gloria eius ”.<br />
[...]<br />
7 Quia tres sunt, qui testificantur:<br />
8 Spiritus et aqua et sanguis; et hi tres in unum sunt.</i></p>
<p>Das liegt in der Tat näher an dem &#8220;Duo Seraphim&#8221; Text dran, als das Hohelied. Wie auch immer ich zu dieser Info gekommen bin. Danke für die Korrektur!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Seminararbeit: Monteverdis &#8220;Marienvesper&#8221; 1610 von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=250#comment-1352</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 13:31:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=250#comment-1352</guid>
		<description><![CDATA[&lt;i&gt;Duo Seraphim clamabant alter ad alterum:
Sanctus, sanctus, sanctus Dominus Deus Sabaoth:
Plena est omnis terra gloria eius.
Tres sunt qui testimonium dant in coelo:
Pater, Verbum, et Spiritus Sanctus:
Et hi  tres unum sunt.&lt;/i&gt;

Ich finde tatsächlich im &quot;Canticum Canticorum&quot; [&lt;a href=&quot;http://www.vatican.va/archive/bible/nova_vulgata/documents/nova-vulgata_vt_canticum-canticorum_lt.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Link&lt;/a&gt;] keine identische oder ähnliche Textstelle; das ist ja auch thematisch was ganz anderes. Ich kann leider nicht mehr nachvollziehen, ob ich die Info aus Kurtzmann oder Bartlett habe. Gut möglich, dass ich einfach etwas verwechselt habe. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass es falsch in den Quellen steht, zumal ja die Zahl der bibelfesten Leser groß genug ist, als dass das früher schon mal aufgefallen wäre.

Kannst du vielleicht genauere Textangaben zu Jesaia etc. machen, am besten mit Direktlinks zur Vulgata? Dann kann ich der Sache noch mal genauer nachgehen. Jedenfalls ist der Text nicht marianisch assoziiert, der Teil der Info dürfte korrekt sein.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><i>Duo Seraphim clamabant alter ad alterum:<br />
Sanctus, sanctus, sanctus Dominus Deus Sabaoth:<br />
Plena est omnis terra gloria eius.<br />
Tres sunt qui testimonium dant in coelo:<br />
Pater, Verbum, et Spiritus Sanctus:<br />
Et hi  tres unum sunt.</i></p>
<p>Ich finde tatsächlich im &#8220;Canticum Canticorum&#8221; [<a href="http://www.vatican.va/archive/bible/nova_vulgata/documents/nova-vulgata_vt_canticum-canticorum_lt.html" rel="nofollow">Link</a>] keine identische oder ähnliche Textstelle; das ist ja auch thematisch was ganz anderes. Ich kann leider nicht mehr nachvollziehen, ob ich die Info aus Kurtzmann oder Bartlett habe. Gut möglich, dass ich einfach etwas verwechselt habe. Jedenfalls kann ich mir nicht vorstellen, dass es falsch in den Quellen steht, zumal ja die Zahl der bibelfesten Leser groß genug ist, als dass das früher schon mal aufgefallen wäre.</p>
<p>Kannst du vielleicht genauere Textangaben zu Jesaia etc. machen, am besten mit Direktlinks zur Vulgata? Dann kann ich der Sache noch mal genauer nachgehen. Jedenfalls ist der Text nicht marianisch assoziiert, der Teil der Info dürfte korrekt sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Seminararbeit: Monteverdis &#8220;Marienvesper&#8221; 1610 von dr.k.mauter</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=250#comment-1351</link>
		<dc:creator>dr.k.mauter</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 12:54:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=250#comment-1351</guid>
		<description><![CDATA[anmerkung 12 ist leider sehr inkorrekt, es handelt sich um text aus jesaja und 1.johannesbrief,ergaenzt um das dubioese comma johanneum.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>anmerkung 12 ist leider sehr inkorrekt, es handelt sich um text aus jesaja und 1.johannesbrief,ergaenzt um das dubioese comma johanneum.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von Katrin</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-1289</link>
		<dc:creator>Katrin</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jan 2013 10:03:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-1289</guid>
		<description><![CDATA[Ich danke dir für deinen Gedankengang. Für mich nachvollziehbar und sehr hilfreich, da ich mich in den &quot;Anfängen&quot; einer offenen Beziehung befinde. Ich habe mich schon immer viel damit beschäftigt und auseinander gesetzt, jedoch bisher keinen Partner gefunden, mit dem man darüber wirklich Reden konnte. Mein jetziger Partner teilt meine Einstellung und ich liebe unsere offenen ungezwungenen Gespräche. Es ist nicht immer einfach, aber gerade dann ist dieses sich immer wieder neu organisieren und zusammen raufen und den weiteren Weg gemeinsam gehen zu wollen, für mich die richtige Richtung. Ich teile deinen Meinung, was du über die Festigkeit deiner offenen Ehe geschrieben hast. Trotz einem interessanten Gespräch oder guten Sex mit einem Anderen ist es für mich mit das Höchste, nach Hause zu kommen und zu wissen, dass ich meinen weiteren Weg mit meinem Partner beschreite, zu wissen das wir füreinander da sind und uns unterstützen. 

Ich finde es immer wieder erschreckend, auf welch Reaktionen man stößt, wenn man solch Gedankengut gegenüber Anderen äußert und wie sich dieser &quot;Virus&quot; in vielen festgesetzt hat, dass es sich hierbei um etwas absolut Falsches handelt, obwohl es diese Art der Beziehungen schon länger als dieses Jahrhundert gibt.

Was tut mehr weh? Das Geheime, hinter dem Rücken seines Partners oder das offene Gespräch darüber, seine Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen zu äußern und zu versuchen, gemeinsam auf einen Nenner zu kommen und ggf. einen gemeinsamen Weg einschlagen, Erfahrungen sammeln, anstatt es zu Verheimlichen, Eifersucht und misstrauen zu schüren und dem Anderen nicht mal die Chance zu geben, sich damit auseinander zu setzten und entscheiden zu können ob man selbst diesen Weg mitgehen möchte/kann. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich leider viel zu oft die Erfahrung gemacht, dass in einigen Partnerschaften einfach viel zu wenig geredet wird. Was man mit guten Freunden bis ins kleinste Detail auseinander pflückt und sich ungezwungen über so ziemlich alles unterhält und auch amüsiert, ist es in manch einer Beziehung der größte Horror darüber zu sprechen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich danke dir für deinen Gedankengang. Für mich nachvollziehbar und sehr hilfreich, da ich mich in den &#8220;Anfängen&#8221; einer offenen Beziehung befinde. Ich habe mich schon immer viel damit beschäftigt und auseinander gesetzt, jedoch bisher keinen Partner gefunden, mit dem man darüber wirklich Reden konnte. Mein jetziger Partner teilt meine Einstellung und ich liebe unsere offenen ungezwungenen Gespräche. Es ist nicht immer einfach, aber gerade dann ist dieses sich immer wieder neu organisieren und zusammen raufen und den weiteren Weg gemeinsam gehen zu wollen, für mich die richtige Richtung. Ich teile deinen Meinung, was du über die Festigkeit deiner offenen Ehe geschrieben hast. Trotz einem interessanten Gespräch oder guten Sex mit einem Anderen ist es für mich mit das Höchste, nach Hause zu kommen und zu wissen, dass ich meinen weiteren Weg mit meinem Partner beschreite, zu wissen das wir füreinander da sind und uns unterstützen. </p>
<p>Ich finde es immer wieder erschreckend, auf welch Reaktionen man stößt, wenn man solch Gedankengut gegenüber Anderen äußert und wie sich dieser &#8220;Virus&#8221; in vielen festgesetzt hat, dass es sich hierbei um etwas absolut Falsches handelt, obwohl es diese Art der Beziehungen schon länger als dieses Jahrhundert gibt.</p>
<p>Was tut mehr weh? Das Geheime, hinter dem Rücken seines Partners oder das offene Gespräch darüber, seine Wünsche, Bedürfnisse und Vorstellungen zu äußern und zu versuchen, gemeinsam auf einen Nenner zu kommen und ggf. einen gemeinsamen Weg einschlagen, Erfahrungen sammeln, anstatt es zu Verheimlichen, Eifersucht und misstrauen zu schüren und dem Anderen nicht mal die Chance zu geben, sich damit auseinander zu setzten und entscheiden zu können ob man selbst diesen Weg mitgehen möchte/kann. In meinem Freundes- und Bekanntenkreis habe ich leider viel zu oft die Erfahrung gemacht, dass in einigen Partnerschaften einfach viel zu wenig geredet wird. Was man mit guten Freunden bis ins kleinste Detail auseinander pflückt und sich ungezwungen über so ziemlich alles unterhält und auch amüsiert, ist es in manch einer Beziehung der größte Horror darüber zu sprechen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu LehrerIn für Jazz-Klavier gesucht von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1399#comment-1142</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 2013 12:21:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1399#comment-1142</guid>
		<description><![CDATA[Hi Eugen, ja, das Jazz-Klavierbuch von Levine habe ich durchgearbeitet. Das großte Jazz-Theoriebuch steht in meinem Schrank. Mein Problem ist nicht, dass ich mich zu wenig mit der Theorie befasse, sondern zu viel. Die Praxis kommt dabei zu kurz und ich schaffe es nicht, mich selbst ausreichend zum Üben zu treten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi Eugen, ja, das Jazz-Klavierbuch von Levine habe ich durchgearbeitet. Das großte Jazz-Theoriebuch steht in meinem Schrank. Mein Problem ist nicht, dass ich mich zu wenig mit der Theorie befasse, sondern zu viel. Die Praxis kommt dabei zu kurz und ich schaffe es nicht, mich selbst ausreichend zum Üben zu treten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu LehrerIn für Jazz-Klavier gesucht von Eugen</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1399#comment-1090</link>
		<dc:creator>Eugen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Dec 2012 18:15:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1399#comment-1090</guid>
		<description><![CDATA[Hey LeV, 

ich habe vor einiger Zeit selbst begonnen mich etwas autodidaktisch an Jazz-Klavier zu versuchen.
Kann dazu sehr die Bücher von Mark Levine empfehlen der Idiotensicher (also wie für mich geschaffen) von den Basics bis zum fortgeschrittenen Grad alles wichtige beibringt.
Falls du also noch keinen Lehrer gefunden hast, kannst du ja mal reinschnuppern - und vor allem: Alle wichtigen Kadenzfolgen fleisig durch alle Tonarten üben z.B.(II- 7 9  V 7 9 13  Imaj 7 9 und nicht vergessen: im daumen der rechten hand liegt in 99% der fälle die terz oder die septime)

Frohe Übetage!

Eugen]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hey LeV, </p>
<p>ich habe vor einiger Zeit selbst begonnen mich etwas autodidaktisch an Jazz-Klavier zu versuchen.<br />
Kann dazu sehr die Bücher von Mark Levine empfehlen der Idiotensicher (also wie für mich geschaffen) von den Basics bis zum fortgeschrittenen Grad alles wichtige beibringt.<br />
Falls du also noch keinen Lehrer gefunden hast, kannst du ja mal reinschnuppern &#8211; und vor allem: Alle wichtigen Kadenzfolgen fleisig durch alle Tonarten üben z.B.(II- 7 9  V 7 9 13  Imaj 7 9 und nicht vergessen: im daumen der rechten hand liegt in 99% der fälle die terz oder die septime)</p>
<p>Frohe Übetage!</p>
<p>Eugen</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-1011</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2012 12:32:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-1011</guid>
		<description><![CDATA[Lust, Zeit? Allen voran ist erst einmal festzustellen, dass ich keine Pflicht habe zu antworten. Impertinenz ist unangebracht!

So. Wenn ich von geschütztem Verkehr spreche, dann meine ich selbstverständlich auch geschützten Oralverkehr und was den Jungen betrifft: Kinder sind weit weniger vorurteilsbehaftet als Erwachsene. Wenn sie mit bestimmten Situationen aufwachsen, finden sie sie einfach normal. Ansonsten spreche ich mit ihm über Aspekte der Sexualität ebenso ungezwungen wie über Anderes auch. Denn ich möchte nicht, dass er wegen meines verklemmten Rumgedruckses selbst verklemmt wird.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lust, Zeit? Allen voran ist erst einmal festzustellen, dass ich keine Pflicht habe zu antworten. Impertinenz ist unangebracht!</p>
<p>So. Wenn ich von geschütztem Verkehr spreche, dann meine ich selbstverständlich auch geschützten Oralverkehr und was den Jungen betrifft: Kinder sind weit weniger vorurteilsbehaftet als Erwachsene. Wenn sie mit bestimmten Situationen aufwachsen, finden sie sie einfach normal. Ansonsten spreche ich mit ihm über Aspekte der Sexualität ebenso ungezwungen wie über Anderes auch. Denn ich möchte nicht, dass er wegen meines verklemmten Rumgedruckses selbst verklemmt wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von Nadine</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-1002</link>
		<dc:creator>Nadine</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2012 20:47:18 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-1002</guid>
		<description><![CDATA[Hast du keine Lust oder keine Zeit zu antworten?

Was mich auch noch interessieren würde: Wie erklärst du die ganze Sache eigentlichen eurem Sohn?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du keine Lust oder keine Zeit zu antworten?</p>
<p>Was mich auch noch interessieren würde: Wie erklärst du die ganze Sache eigentlichen eurem Sohn?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von Nicole</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-984</link>
		<dc:creator>Nicole</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Nov 2012 23:14:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-984</guid>
		<description><![CDATA[Noch eine Frage zur Regel 1 &quot;Nicht ohne Gummi!&quot;: Hast du bei deinen One Night Stands dann nur Vaginal- oder Analsex oder auch aktiven/passiven Oralverkehr? Die meisten Leute sind ja zum Glück so vernünftig bei ONS oder am Anfang einer Beziehung Kondome zu benutzen, haben aber bedenkenlos vollkommen ungeschützten Oralverkehr trotz entsprechender Infektionsgefahr. Wie stehst du dazu?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Noch eine Frage zur Regel 1 &#8220;Nicht ohne Gummi!&#8221;: Hast du bei deinen One Night Stands dann nur Vaginal- oder Analsex oder auch aktiven/passiven Oralverkehr? Die meisten Leute sind ja zum Glück so vernünftig bei ONS oder am Anfang einer Beziehung Kondome zu benutzen, haben aber bedenkenlos vollkommen ungeschützten Oralverkehr trotz entsprechender Infektionsgefahr. Wie stehst du dazu?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aussprache des Mittelhochdeutschen von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=227#comment-975</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 17:12:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=227#comment-975</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe mich bisher nur mit der Prosodie des Mittellateinischen beschäftigt, aber nicht mit den Aussprachekonventionen. Ich wüßte Experten, die ich dazu befragen könnte. Aber das würde länger dauern. Ich selbst habe &quot;nur&quot; klassisches Latein aussprechen gelernt. Da ist es noch mal anders. Man spricht Caesar nicht Zäsar, sondern Kaißar. Aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass das auch im Mittelalter noch der Fall war.

Ich weiß, dass in meinem Chor das Latein meist nach den Aussprachekonventionen gesprochen wurde, die im Land des Komponisten für das Lateinische üblich sind. Da Orff Deutscher war, würde ich hier auch deutsche Konventionen ansetzen, also c vor hellen Vokalen (e/i) wie  [tz] und vor dunklen (a/o/u) wie [k]. Das ist ja im Grunde genommen auch das, was mein Vorredner sagt. Viel Erfolg!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich bisher nur mit der Prosodie des Mittellateinischen beschäftigt, aber nicht mit den Aussprachekonventionen. Ich wüßte Experten, die ich dazu befragen könnte. Aber das würde länger dauern. Ich selbst habe &#8220;nur&#8221; klassisches Latein aussprechen gelernt. Da ist es noch mal anders. Man spricht Caesar nicht Zäsar, sondern Kaißar. Aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass das auch im Mittelalter noch der Fall war.</p>
<p>Ich weiß, dass in meinem Chor das Latein meist nach den Aussprachekonventionen gesprochen wurde, die im Land des Komponisten für das Lateinische üblich sind. Da Orff Deutscher war, würde ich hier auch deutsche Konventionen ansetzen, also c vor hellen Vokalen (e/i) wie  [tz] und vor dunklen (a/o/u) wie [k]. Das ist ja im Grunde genommen auch das, was mein Vorredner sagt. Viel Erfolg!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aussprache des Mittelhochdeutschen von Lowrids</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=227#comment-971</link>
		<dc:creator>Lowrids</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Nov 2012 01:13:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=227#comment-971</guid>
		<description><![CDATA[@gesine bonetti
Ich bin zwar nicht die angesprochene Person, habe mich aber mit diesen Dingen fachlich beschäftigt und kann einiges dazu sagen.
Sie haben das Grundsätzliche schon selber ausgesprochen. Wir wissen zwar (aus unterschiedlichen Quellen) einigermaßen, welche Lautwerte die einzelnen Buchstaben im Altertum hatten, aber darauf kommt es schon deshalb nicht an, weil das Lateinische im Mittelalter in Europa ganz anders ausgesprochen wurde und die Carmina Burana ja mittelalterliches Latein enthalten.

Wie Sie selber sagen, sprach jeder entsprechend seiner muttersprachlichen Zugehörigkeit die Laute unterschiedlich, und so ist es ja heute noch. Wenn ein Amerikaner z. B. &quot;Jesus Christus&quot; sagt, klingt das ganz anders, als wenn ein Deutscher das ausspricht, und wieder anders von einem Franzosen usw.

In Ihrer Anfrage geht es praktisch nur um die Aussprache des &quot;c&quot; in verschiedener lautlicher Umgebung. Die deutsche Aussprache des c, die im 19. und 20. Jahrhundert und jedenfalls zu Zeiten Orffs an den Schulen üblich war, ist leicht erklärt: vor dunklen Vokalen und dunklen Diphthongen (a, au, o, u) und vor Konsonant wie ein k, vor hellen Vokalen und hellen Diphthongen (ae, e, oe, i) wie ein z.
(Beispiele: casa -&gt; kasa; causa -&gt; kausa; contra -&gt; kontra; custos -&gt; kustos; Caesar -&gt; Zäsar; ocelli -&gt; ozelli; coeptum -&gt; zöptum; crescit -&gt; kreszit)

Im übrigen kann man sich selbst ein ganz brauchbares Bild machen, wenn man davon ausgeht, wie bekannte lateinische Namen oder Wörter in den einzelnen Sprachen heute ausgesprochen werden, z. B. Cato, Caesar, Cicero. Da werden Sie schnell merken, dass das &quot;tsch&quot; typisch italienisch ist, das &quot;ss&quot; typisch französisch usw.

Viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@gesine bonetti<br />
Ich bin zwar nicht die angesprochene Person, habe mich aber mit diesen Dingen fachlich beschäftigt und kann einiges dazu sagen.<br />
Sie haben das Grundsätzliche schon selber ausgesprochen. Wir wissen zwar (aus unterschiedlichen Quellen) einigermaßen, welche Lautwerte die einzelnen Buchstaben im Altertum hatten, aber darauf kommt es schon deshalb nicht an, weil das Lateinische im Mittelalter in Europa ganz anders ausgesprochen wurde und die Carmina Burana ja mittelalterliches Latein enthalten.</p>
<p>Wie Sie selber sagen, sprach jeder entsprechend seiner muttersprachlichen Zugehörigkeit die Laute unterschiedlich, und so ist es ja heute noch. Wenn ein Amerikaner z. B. &#8220;Jesus Christus&#8221; sagt, klingt das ganz anders, als wenn ein Deutscher das ausspricht, und wieder anders von einem Franzosen usw.</p>
<p>In Ihrer Anfrage geht es praktisch nur um die Aussprache des &#8220;c&#8221; in verschiedener lautlicher Umgebung. Die deutsche Aussprache des c, die im 19. und 20. Jahrhundert und jedenfalls zu Zeiten Orffs an den Schulen üblich war, ist leicht erklärt: vor dunklen Vokalen und dunklen Diphthongen (a, au, o, u) und vor Konsonant wie ein k, vor hellen Vokalen und hellen Diphthongen (ae, e, oe, i) wie ein z.<br />
(Beispiele: casa -&gt; kasa; causa -&gt; kausa; contra -&gt; kontra; custos -&gt; kustos; Caesar -&gt; Zäsar; ocelli -&gt; ozelli; coeptum -&gt; zöptum; crescit -&gt; kreszit)</p>
<p>Im übrigen kann man sich selbst ein ganz brauchbares Bild machen, wenn man davon ausgeht, wie bekannte lateinische Namen oder Wörter in den einzelnen Sprachen heute ausgesprochen werden, z. B. Cato, Caesar, Cicero. Da werden Sie schnell merken, dass das &#8220;tsch&#8221; typisch italienisch ist, das &#8220;ss&#8221; typisch französisch usw.</p>
<p>Viel Erfolg bei Ihrer Arbeit!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aussprache des Mittelhochdeutschen von gesine bonetti</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=227#comment-968</link>
		<dc:creator>gesine bonetti</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 21:53:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=227#comment-968</guid>
		<description><![CDATA[ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Aussprache bei CarminaBurana(Choraufführung)des MHD (schon gelöst dank Ihren Beispielen oben! danke) -
jetzt geht es aber noch um das Latein. Vom vielen Googeln weiss ich, dass man das nicht mehr 100%ig rekonstruieren kann, weil es natürlich keine Hörproben aus dieser Zeit gibt und man das Ausgesprochene in Schrift transkribiert hat.  und das spricht dann im umgekehrten Vorgang jeder Sprachkreis auf seine Weise aus.
Bei Orff wäre es vielleicht das Klügste, die heute gebräuchliche deutsche Aussprache das damaligen Latein zu wählen. Doch welches ist die? Ich habe mir ca.25(!) Interpretationen von C.B. an den fraglichen Aussprachestellen angehört - fast alle singen
&quot;creszit&quot;, oder &quot;cresssit&quot;, nur einige Interpreten mit englischer oder auch frz. Muttersprache sprechen &quot;creschtzit&quot; (und Ozawa mit den Berlinern auch - wo soll ich den einordnen?) oder &quot;creschit&quot; aus. Was ist nun richtig, oder für damals vermutlich richtig?
Nachdem wir uns im Chor für die weltweis mehrheitlich gebrauchte Aussprache entschieden hatten - schliesslich haben die Dirigenten ja wohl auch vorher nachgeforscht -, bin ich nun vollends verwirrt, als ich im Internet einen englischen Artikel finde, wie speziell in C.B.  das Latein ausgesprochen werden sollte. Und zwar ist da für das 2.Lied &quot;Fortuna plangit vulnera&quot; ein Beispiel genannt: 2.Zeile &quot;ocelli&quot; soll &quot;ochelli&quot;, das wäre also &quot;otschelli&quot;, ausgesprochen werden (die Chöre, die &quot;cressit&quot; singen, singen aber folgerichtig auch &quot;otselli&quot;. 
Bei qu- usw. haben wir keine Bedenken), es geht vor allem um sce/i und ce/i&quot;.
Liebe Mediaevistin - können Sie mir - schnell - helfen? Der Chor kann ja nicht dauernd umlernen. Irgendeine Piste oder einen fachmännischen Rat? Danke im voraus.
GB, Santo Domingo]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ich beschäftige mich gerade intensiv mit der Aussprache bei CarminaBurana(Choraufführung)des MHD (schon gelöst dank Ihren Beispielen oben! danke) -<br />
jetzt geht es aber noch um das Latein. Vom vielen Googeln weiss ich, dass man das nicht mehr 100%ig rekonstruieren kann, weil es natürlich keine Hörproben aus dieser Zeit gibt und man das Ausgesprochene in Schrift transkribiert hat.  und das spricht dann im umgekehrten Vorgang jeder Sprachkreis auf seine Weise aus.<br />
Bei Orff wäre es vielleicht das Klügste, die heute gebräuchliche deutsche Aussprache das damaligen Latein zu wählen. Doch welches ist die? Ich habe mir ca.25(!) Interpretationen von C.B. an den fraglichen Aussprachestellen angehört &#8211; fast alle singen<br />
&#8220;creszit&#8221;, oder &#8220;cresssit&#8221;, nur einige Interpreten mit englischer oder auch frz. Muttersprache sprechen &#8220;creschtzit&#8221; (und Ozawa mit den Berlinern auch &#8211; wo soll ich den einordnen?) oder &#8220;creschit&#8221; aus. Was ist nun richtig, oder für damals vermutlich richtig?<br />
Nachdem wir uns im Chor für die weltweis mehrheitlich gebrauchte Aussprache entschieden hatten &#8211; schliesslich haben die Dirigenten ja wohl auch vorher nachgeforscht -, bin ich nun vollends verwirrt, als ich im Internet einen englischen Artikel finde, wie speziell in C.B.  das Latein ausgesprochen werden sollte. Und zwar ist da für das 2.Lied &#8220;Fortuna plangit vulnera&#8221; ein Beispiel genannt: 2.Zeile &#8220;ocelli&#8221; soll &#8220;ochelli&#8221;, das wäre also &#8220;otschelli&#8221;, ausgesprochen werden (die Chöre, die &#8220;cressit&#8221; singen, singen aber folgerichtig auch &#8220;otselli&#8221;.<br />
Bei qu- usw. haben wir keine Bedenken), es geht vor allem um sce/i und ce/i&#8221;.<br />
Liebe Mediaevistin &#8211; können Sie mir &#8211; schnell &#8211; helfen? Der Chor kann ja nicht dauernd umlernen. Irgendeine Piste oder einen fachmännischen Rat? Danke im voraus.<br />
GB, Santo Domingo</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-907</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2012 16:55:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-907</guid>
		<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Das, was Maenner von sich geben, dient immer und ausschlieszlich der Erhaltung unbewuszter Privilegien, und niemals, um eine Argumentation inhaltlich zu fuehren.&lt;/blockquote&gt;

Das würde ich jetzt so auch nicht unterschreiben. Ich kenne ausreichend Männer, die inhaltlich mit mir diskutieren.

Den Rest deines Kommentars verstehe ich nicht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Das, was Maenner von sich geben, dient immer und ausschlieszlich der Erhaltung unbewuszter Privilegien, und niemals, um eine Argumentation inhaltlich zu fuehren.</p></blockquote>
<p>Das würde ich jetzt so auch nicht unterschreiben. Ich kenne ausreichend Männer, die inhaltlich mit mir diskutieren.</p>
<p>Den Rest deines Kommentars verstehe ich nicht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-887</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 16:33:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-887</guid>
		<description><![CDATA[Hallo, ich bin etwas überrascht jetzt noch eine Antwort zu erhalten. Hätte ich nicht mit gerechnet. Dafür erst einmal ein großes Lob. Nun aber zur Kritik. Ich habe diese auf meinem Blog veröffentlicht:

http://techniknoergler.wordpress.com/2012/10/07/der-wahn-um-die-statistische-gleichverteilung/]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, ich bin etwas überrascht jetzt noch eine Antwort zu erhalten. Hätte ich nicht mit gerechnet. Dafür erst einmal ein großes Lob. Nun aber zur Kritik. Ich habe diese auf meinem Blog veröffentlicht:</p>
<p><a href="http://techniknoergler.wordpress.com/2012/10/07/der-wahn-um-die-statistische-gleichverteilung/" rel="nofollow">http://techniknoergler.wordpress.com/2012/10/07/der-wahn-um-die-statistische-gleichverteilung/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von georgi</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-885</link>
		<dc:creator>georgi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Oct 2012 15:42:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-885</guid>
		<description><![CDATA[eine &lt;a href=&quot;http://metalust.wordpress.com/2012/09/06/and-the-winner-is-die-kartoffel/#comment-17715&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Kostprobe&lt;/a&gt; aus einem typischen Gender-Blog: &lt;blockquote&gt;Das mit dem, was Butler wirklich gesagt hat? Neulich war das noch bei der FR verlinkt, und das waren ja fast schon beiläufige Bemerkungen im Rahmen einer Diskussion. Worauf sich seitdem die Welt stürzt. Bei Foucault waren es wenigstens noch Zeitungsartikel, und weil der wenigstens noch Mann war, wurde das auch nicht so brutal ausgefochten wie bei Butler.&lt;/blockquote&gt;  Findest Du wirklich, dasz hier das Geschlecht Foucaults in irgendeinem Zusammenhang zur oeffentlichen Bewertung zu seinen Sympathien zu Khomeini steht?

oder auch hier:&lt;blockquote&gt;Bei ihr rasten Männer einfach aus. Was übrigens auch daran liegt, dass ihr ganzer Denkstil auf plumpes Draufhauen und Verdichtung verzichtet, das macht die auch nervös, die lieber an Polarisierungen entlang denken.&lt;/blockquote&gt; Ah, so sind die Maenner also: immer auf Polarisierung aus!  Mit gegen ganze Menschengruppen gerichtete pauschale Vorverurteilungen hat das aber nix zu tun.

Wie man sieht, spielt das Geschlecht desjenigen, der ein Argument vortraegt, die entscheidende Rolle, ob es stichhaltig ist. Das, was Maenner von sich geben, dient immer und ausschlieszlich der Erhaltung unbewuszter Privilegien, und niemals, um eine Argumentation inhaltlich zu fuehren.

Der Artikel, dem ich beide Zitate entnommen habe, koennte ueberhaupt ein Lehrbeispiel fuer schlechtes Diskutieren abgeben.  Da werden mutwillig Zusammenhaenge hergestellt, wie der zwischen Butlers juedischer Abstammung, Israel, Antiimperialismus, der Gendertheorie und weisz der Geier was, um weiszen, heterosexuellen Maennern Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit hereinzuschmieren, sobald sie Gender doof finden. Mit Butlers Arbeiten, und der Kritik an ihnen beschaeftigt man sich nicht.  Viel lieber unterstellt man weiszen, heterosexuellen Maennern pauschal persoenliche Feindschaft geggenueber Butler auf Grund ihres Judentums und ihres weiblichen Geschhlechts.

Das ist ein Einzelfall.  dielillys Bemerkung bezieht sich sicherlich aber auf dieselben Erfahrungen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>eine <a href="http://metalust.wordpress.com/2012/09/06/and-the-winner-is-die-kartoffel/#comment-17715" rel="nofollow">Kostprobe</a> aus einem typischen Gender-Blog:<br />
<blockquote>Das mit dem, was Butler wirklich gesagt hat? Neulich war das noch bei der FR verlinkt, und das waren ja fast schon beiläufige Bemerkungen im Rahmen einer Diskussion. Worauf sich seitdem die Welt stürzt. Bei Foucault waren es wenigstens noch Zeitungsartikel, und weil der wenigstens noch Mann war, wurde das auch nicht so brutal ausgefochten wie bei Butler.</p></blockquote>
<p>  Findest Du wirklich, dasz hier das Geschlecht Foucaults in irgendeinem Zusammenhang zur oeffentlichen Bewertung zu seinen Sympathien zu Khomeini steht?</p>
<p>oder auch hier:<br />
<blockquote>Bei ihr rasten Männer einfach aus. Was übrigens auch daran liegt, dass ihr ganzer Denkstil auf plumpes Draufhauen und Verdichtung verzichtet, das macht die auch nervös, die lieber an Polarisierungen entlang denken.</p></blockquote>
<p> Ah, so sind die Maenner also: immer auf Polarisierung aus!  Mit gegen ganze Menschengruppen gerichtete pauschale Vorverurteilungen hat das aber nix zu tun.</p>
<p>Wie man sieht, spielt das Geschlecht desjenigen, der ein Argument vortraegt, die entscheidende Rolle, ob es stichhaltig ist. Das, was Maenner von sich geben, dient immer und ausschlieszlich der Erhaltung unbewuszter Privilegien, und niemals, um eine Argumentation inhaltlich zu fuehren.</p>
<p>Der Artikel, dem ich beide Zitate entnommen habe, koennte ueberhaupt ein Lehrbeispiel fuer schlechtes Diskutieren abgeben.  Da werden mutwillig Zusammenhaenge hergestellt, wie der zwischen Butlers juedischer Abstammung, Israel, Antiimperialismus, der Gendertheorie und weisz der Geier was, um weiszen, heterosexuellen Maennern Antisemitismus und Frauenfeindlichkeit hereinzuschmieren, sobald sie Gender doof finden. Mit Butlers Arbeiten, und der Kritik an ihnen beschaeftigt man sich nicht.  Viel lieber unterstellt man weiszen, heterosexuellen Maennern pauschal persoenliche Feindschaft geggenueber Butler auf Grund ihres Judentums und ihres weiblichen Geschhlechts.</p>
<p>Das ist ein Einzelfall.  dielillys Bemerkung bezieht sich sicherlich aber auf dieselben Erfahrungen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von Wochenrückblick? Ach was: Jahresrückblick 2010-2012! &#171; Sikks Weblog</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-882</link>
		<dc:creator>Wochenrückblick? Ach was: Jahresrückblick 2010-2012! &#171; Sikks Weblog</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 16:23:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-882</guid>
		<description><![CDATA[[...] abgedichtet » Blog Archive » post post-privacy [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] abgedichtet » Blog Archive » post post-privacy [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aussprache des Mittelhochdeutschen von Lowrids</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=227#comment-881</link>
		<dc:creator>Lowrids</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 12:09:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=227#comment-881</guid>
		<description><![CDATA[an ir dank = âne ir dank = ohne  ihre Absicht, gegen ihren Willen (âne mit langem a)

Es gibt weitere Beispiele dafür in der mhd. / mnd. Literatur, z. B. Bei Heinrich von Veldeke:
&quot;Tristrant muste ane sinen danc / stade sin der koninginnen, / want  poisun heme dar tu dwanc / mere dan di cracht der minnen.&quot;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>an ir dank = âne ir dank = ohne  ihre Absicht, gegen ihren Willen (âne mit langem a)</p>
<p>Es gibt weitere Beispiele dafür in der mhd. / mnd. Literatur, z. B. Bei Heinrich von Veldeke:<br />
&#8220;Tristrant muste ane sinen danc / stade sin der koninginnen, / want  poisun heme dar tu dwanc / mere dan di cracht der minnen.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-880</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 11:54:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-880</guid>
		<description><![CDATA[Okay, du sagst also, es gebe einen Gender-Feminismus, der das gesellschaftliche Geschlecht als das benachteiligte Geschlecht definiert, ja?

Wenn es dich beruhigt, ich vertrete das nicht und ich glaube, auch Frau von der Leyen nicht und sonst niemand, weil das absoluter Quatsch ist. Ich vertrete einen Feminismus, der darauf aufmerksam macht, dass die biologische Disposition eines Menschen den gesellschaftlichen Umgang, den wir miteinander pflegen, sehr viel weniger bestimmt, als es unsere Sozialisation tut. Unter &quot;Gender&quot; verstehe ich eine geschlechts-spezifische Sozialisation, z.B. die gesellschaftliche Erwartungshaltung, dass eine biologische Frau schwach und einfühlsam ist, während ein biologischer Mann kämpfen muß und nicht weinen darf. Ich glaube auch, dass Männer darunter, dass man ihnen allein aufgrund ihres biologischen Geschlechts bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensweisen unterstellt oder von ihnen erwartet, ebenso leiden wie Frauen und bin daher der Meinung, dass wir eine männliche Emanzipation von gesellschaftlichen Rollenbildern von &quot;Männlichkeit&quot; dringend nötig haben.

Was nun die Benachteiligung betrifft, so behaupte ich, dass eine weibliche Sozialisation durchaus zu Benachteiligung in Wettbewerbssituationen führt und dass der Grund dafür, dass Frauen in Medizin-Einstufungstest schlechter abschneiden als Männer, durchaus dort zu suchen ist. Wenn du meinst, die Erziehung sei nicht der Grund dafür, was ist dann deiner Meinung nach der Grund? (Ernstgemeinte Frage) Falls du jetzt etwas antwortest wie: &quot;Frauen sind halt einfach schlechter, ungeeigneter für das Medizin-Studium&quot;, dann wiederholst du genau die Hypothese, die es jahrelang verhindert hat, dass Frauen überhaupt studieren durften. Frauen wären aufgrund ihrer Biologie ungeeignet, an der Biologie könne man nichts ändern, daher müsse man akzeptieren, dass Frauen nicht studieren (können/sollen/dürfen), hieß es. Die Gender-Studies behaupten aber, Frauen seien nicht aufgrund ihrer Biologie, sondern aufgrund ihrer Erziehung ungeeignet, sich in Wettbewerbssituation ebenso durchzusetzen wie Männer. An der Erziehung kann man etwas ändern, also was ändern wir und wie, um ein Gleichgewicht herzustellen?

An diesem Punkt kann man Anfangen, darüber zu diskutieren, ob eine Quote sinnvoll ist oder nicht. Aber wenn man das Problem nicht erkennt, nämlich dass es eher eine Frage der Erziehung und weniger eine Frage der Biologie ist, dann kann man gar nicht sinnvoll über Lösungsmöglichkeiten nachdenken, nämlich weil uns unsere Biologie gegeben ist. 

Also frage ich dich: Was verstehst du unter &quot;gesellschaftliches Geschlecht&quot;, was verstehst du unter &quot;Benachteiligung des gesellschaftlichen Geschlechts&quot;, &quot;Warum schneiden deiner Meinung nach Frauen in dem Medizin-Eingangstest im Schnitt schlechter ab als Männer?&quot;, &quot;Warum weinen Männer seltener in der Öffentlichkeit als Frauen?&quot;, &quot;Was, wenn überhaupt, willst du dagegen unternehmen, was ist d.E. der richtige Weg?&quot; und &quot;Was, in Eris Namen, hat all das mit Frau von der Leyen und den Netzsperren zu tun?&quot;.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, du sagst also, es gebe einen Gender-Feminismus, der das gesellschaftliche Geschlecht als das benachteiligte Geschlecht definiert, ja?</p>
<p>Wenn es dich beruhigt, ich vertrete das nicht und ich glaube, auch Frau von der Leyen nicht und sonst niemand, weil das absoluter Quatsch ist. Ich vertrete einen Feminismus, der darauf aufmerksam macht, dass die biologische Disposition eines Menschen den gesellschaftlichen Umgang, den wir miteinander pflegen, sehr viel weniger bestimmt, als es unsere Sozialisation tut. Unter &#8220;Gender&#8221; verstehe ich eine geschlechts-spezifische Sozialisation, z.B. die gesellschaftliche Erwartungshaltung, dass eine biologische Frau schwach und einfühlsam ist, während ein biologischer Mann kämpfen muß und nicht weinen darf. Ich glaube auch, dass Männer darunter, dass man ihnen allein aufgrund ihres biologischen Geschlechts bestimmte Eigenschaften oder Verhaltensweisen unterstellt oder von ihnen erwartet, ebenso leiden wie Frauen und bin daher der Meinung, dass wir eine männliche Emanzipation von gesellschaftlichen Rollenbildern von &#8220;Männlichkeit&#8221; dringend nötig haben.</p>
<p>Was nun die Benachteiligung betrifft, so behaupte ich, dass eine weibliche Sozialisation durchaus zu Benachteiligung in Wettbewerbssituationen führt und dass der Grund dafür, dass Frauen in Medizin-Einstufungstest schlechter abschneiden als Männer, durchaus dort zu suchen ist. Wenn du meinst, die Erziehung sei nicht der Grund dafür, was ist dann deiner Meinung nach der Grund? (Ernstgemeinte Frage) Falls du jetzt etwas antwortest wie: &#8220;Frauen sind halt einfach schlechter, ungeeigneter für das Medizin-Studium&#8221;, dann wiederholst du genau die Hypothese, die es jahrelang verhindert hat, dass Frauen überhaupt studieren durften. Frauen wären aufgrund ihrer Biologie ungeeignet, an der Biologie könne man nichts ändern, daher müsse man akzeptieren, dass Frauen nicht studieren (können/sollen/dürfen), hieß es. Die Gender-Studies behaupten aber, Frauen seien nicht aufgrund ihrer Biologie, sondern aufgrund ihrer Erziehung ungeeignet, sich in Wettbewerbssituation ebenso durchzusetzen wie Männer. An der Erziehung kann man etwas ändern, also was ändern wir und wie, um ein Gleichgewicht herzustellen?</p>
<p>An diesem Punkt kann man Anfangen, darüber zu diskutieren, ob eine Quote sinnvoll ist oder nicht. Aber wenn man das Problem nicht erkennt, nämlich dass es eher eine Frage der Erziehung und weniger eine Frage der Biologie ist, dann kann man gar nicht sinnvoll über Lösungsmöglichkeiten nachdenken, nämlich weil uns unsere Biologie gegeben ist. </p>
<p>Also frage ich dich: Was verstehst du unter &#8220;gesellschaftliches Geschlecht&#8221;, was verstehst du unter &#8220;Benachteiligung des gesellschaftlichen Geschlechts&#8221;, &#8220;Warum schneiden deiner Meinung nach Frauen in dem Medizin-Eingangstest im Schnitt schlechter ab als Männer?&#8221;, &#8220;Warum weinen Männer seltener in der Öffentlichkeit als Frauen?&#8221;, &#8220;Was, wenn überhaupt, willst du dagegen unternehmen, was ist d.E. der richtige Weg?&#8221; und &#8220;Was, in Eris Namen, hat all das mit Frau von der Leyen und den Netzsperren zu tun?&#8221;.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-879</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 10:46:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-879</guid>
		<description><![CDATA[Ja, genau meine Rede. Jeder vernünftige Mensch sieht, wie dumm solche Aussagen sind und daher verwendet keiner sie ernsthaft. Sie werden allenfalls unernsthaft, z.B. im Affekt geäußert oder im Affekt so verstanden (obwohl sie anders geäußert wurden oder gemeint waren). In jedem Falle sind es aber keine ernstzunehmenden Argumente in einer sachlichen Debatte, weshalb man sich auch nicht weiter gegen sie wehren müßte. Wenn man sich gegen sie wehrt, dann gibt man ihnen die gleiche Aufmerksamkeit wie validen Argumenten und das haben sie gar nicht verdient.

Aber man kann die Probe auf&#039;s Exempel ja mal machen: Das nächste Mal, wenn du das Gefühl hast jemand sage &quot;Du bist X, also Y&quot;, dann schau ihm in die Augen und frage ruhig nach: &quot;Hast du gerade gesagt, ich sei X also Y?&quot; Ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen darauf &quot;Nein, (ich habe gesagt, das...)&quot; antworten werden. Und wenn dem so ist, dann kommt die Debatte eventuell sogar weiter, wenn man dem &quot;Nein&quot; erst einmal glaubt und ernsthaft versucht herauszufinden, was der Gegner eigentlich meint, bzw. warum man etwas anderes versteht.

Dass Leute über wichtigen Themen wie Rassismus oder Feminismus in hitzige Wortgefechte ausbrechen, ist ja kein Zeichen von Dummheit, sondern eigentlich ein Zeichen dessen, dass ihnen diese Themen am Herzen liegen. Wenn sie ihnen aber am Herzen liegen, dann lohnt es sich auch zu versuchen, ihre Ansichten zu verstehen, weil es wahrscheinlich ist, dass sie sich dazu Gedanken gemacht haben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, genau meine Rede. Jeder vernünftige Mensch sieht, wie dumm solche Aussagen sind und daher verwendet keiner sie ernsthaft. Sie werden allenfalls unernsthaft, z.B. im Affekt geäußert oder im Affekt so verstanden (obwohl sie anders geäußert wurden oder gemeint waren). In jedem Falle sind es aber keine ernstzunehmenden Argumente in einer sachlichen Debatte, weshalb man sich auch nicht weiter gegen sie wehren müßte. Wenn man sich gegen sie wehrt, dann gibt man ihnen die gleiche Aufmerksamkeit wie validen Argumenten und das haben sie gar nicht verdient.</p>
<p>Aber man kann die Probe auf&#8217;s Exempel ja mal machen: Das nächste Mal, wenn du das Gefühl hast jemand sage &#8220;Du bist X, also Y&#8221;, dann schau ihm in die Augen und frage ruhig nach: &#8220;Hast du gerade gesagt, ich sei X also Y?&#8221; Ich bin mir sicher, dass die meisten Menschen darauf &#8220;Nein, (ich habe gesagt, das&#8230;)&#8221; antworten werden. Und wenn dem so ist, dann kommt die Debatte eventuell sogar weiter, wenn man dem &#8220;Nein&#8221; erst einmal glaubt und ernsthaft versucht herauszufinden, was der Gegner eigentlich meint, bzw. warum man etwas anderes versteht.</p>
<p>Dass Leute über wichtigen Themen wie Rassismus oder Feminismus in hitzige Wortgefechte ausbrechen, ist ja kein Zeichen von Dummheit, sondern eigentlich ein Zeichen dessen, dass ihnen diese Themen am Herzen liegen. Wenn sie ihnen aber am Herzen liegen, dann lohnt es sich auch zu versuchen, ihre Ansichten zu verstehen, weil es wahrscheinlich ist, dass sie sich dazu Gedanken gemacht haben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aussprache des Mittelhochdeutschen von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=227#comment-878</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 10:03:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=227#comment-878</guid>
		<description><![CDATA[@BMS: Hm, ja, das klingt plausibel, je mehr ich darüber nachdenke. Also vorausgesetzt es handelt sich um die Präposition &quot;ohne&quot; also &quot;âne&quot;, dann wäre das /a/ auf jeden Fall lang. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob es sich wirklich um diese Präposition handelt. Die Präposition &quot;an&quot; mit kurzen /a/, kann ja sehr vieles heißen, z.B. da, mit, bei, durch, gegen, nach, über, wegen, etc. Und dafür fallen mir auch plausible Übersetzungen ein.

Die Frage ist also, werden die jungen Männer &quot;gegen ihren Willen zur Liebe gezwungen&quot; (âne ir dank) oder werden sie &quot;unter Lob/Jubel zur Liebe gezwungen&quot; (an ir dank). Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass tatsächlich das Erste gemeint ist.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@BMS: Hm, ja, das klingt plausibel, je mehr ich darüber nachdenke. Also vorausgesetzt es handelt sich um die Präposition &#8220;ohne&#8221; also &#8220;âne&#8221;, dann wäre das /a/ auf jeden Fall lang. Ich bin mir nur noch nicht sicher, ob es sich wirklich um diese Präposition handelt. Die Präposition &#8220;an&#8221; mit kurzen /a/, kann ja sehr vieles heißen, z.B. da, mit, bei, durch, gegen, nach, über, wegen, etc. Und dafür fallen mir auch plausible Übersetzungen ein.</p>
<p>Die Frage ist also, werden die jungen Männer &#8220;gegen ihren Willen zur Liebe gezwungen&#8221; (âne ir dank) oder werden sie &#8220;unter Lob/Jubel zur Liebe gezwungen&#8221; (an ir dank). Ich halte es nicht für unwahrscheinlich, dass tatsächlich das Erste gemeint ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von slowtiger</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-877</link>
		<dc:creator>slowtiger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Oct 2012 08:19:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bin jetzt wieder wach und kann zuendedenken:
Das Problem von Aussagen nach dem Muster &quot;Du bist weiß, also Rassist&quot; ist Sippenhaft. &quot;Du bist Radfahrer, also ignorierst du Verkehrsregeln&quot;. &quot;Du bist X, also Y.&quot; Solche Aussagen können nur dumm sein, und wer mir mit sowas kommt, kriegt Breitseite, denn ich gebe mir verdammt Mühe, Menschen nicht in Töpfe zu schmeißen, und erwarte dasselbe von anderen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin jetzt wieder wach und kann zuendedenken:<br />
Das Problem von Aussagen nach dem Muster &#8220;Du bist weiß, also Rassist&#8221; ist Sippenhaft. &#8220;Du bist Radfahrer, also ignorierst du Verkehrsregeln&#8221;. &#8220;Du bist X, also Y.&#8221; Solche Aussagen können nur dumm sein, und wer mir mit sowas kommt, kriegt Breitseite, denn ich gebe mir verdammt Mühe, Menschen nicht in Töpfe zu schmeißen, und erwarte dasselbe von anderen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-876</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 22:57:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-876</guid>
		<description><![CDATA[Ja, ich verstehe gut, was du meinst. Ich sehe das auch, dass viele frustriert sind. Ich war es selbst auch, als ich glaubte, als Antisemit beschimpft zu werden, und kann daher auch gut die Reaktion nachvollziehen - also dass man glaubt, über Leute, die Weiß = Rassist, Penis = Frauenfeind oder Deutsch = Nazi behaupten, spötteln zu müssen, um nicht durchzudrehen. Aber genau das ist halt kreuzgefählich, weil man aufhört zu fragen: Wurde das wirklich behauptet und wenn ja, war es ernsthaft so gemeint und wenn ja, erkennt irgendjemand das als valides Argument in der Debatte an? Man wird erkennen, es ist in den überwiegenden, wenn nicht sogar allen Fällen nicht so. Leute äußern soetwas allenfalls, weil sie trollen wollen, frustriert sind, die sachliche Argumentationsebene verlassen haben oder habituell niveaulos sind, aber nicht, weil sie davon überzeugt sind, dass es wahr ist.

Die Frage ist: Was kann man tun, wenn man von dem Vorwurf, &quot;Du weiß, du Rassist&quot;, &quot;Du Mann, du Frauenfeind&quot; oder &quot;Du deutsch, du Nazi&quot; frustriert ist, weil einem immer wieder vorgeworfen wird, man sei etwas (Rassist, Fauenfeind, Nazi), mit dem man sich so ganz und gar nicht identifizieren kann? Was tut man, wenn man, sobald man sich über diesen Vorwurf beschwert, den Vorwurf nur noch zu verstärken scheint? Wie kommt man aus diesem Dilemma wieder heraus?

Also, als ich glaubte, ein guter Freund werfe mir Antisemitismus vor und sehr verletzt deswegen war, da war ich auf dem Standpunkt: &quot;Man wird ja wohl noch Israel kritisieren dürfen, ohne gleich eins mit der Antisemitismuskeule übergebraten zu bekommen!&quot; Aber weil der Vorwurf von einem guten Freund kam, wollte ich verstehen, warum er mir das vorwirft. Also habe ich mir Leute angeschaut, die ICH für Antisemiten halte. Ich habe mir angeschaut wie sie reden, was sie ihren Gegnern vorwerfen und welche Argumente sie verwenden. Ich habe festgestellt, dass sie blöderweise genau dasselbe taten wie ich: Sie wehrten sich gegen den Vorwurf des Antisemitismus, indem sie dem Gegner eine absurde Behauptung unterschoben (z.B. &quot;Du behauptest, ich sei ein Nazi, nur weil ich stolz auf die Deutsche Nationalelf bin&quot;), um sich anschließend darüber lustig zu machen, wie lächerlich diese Behauptung ist. Und das Publikum fragte nicht etwa, ob der Gegner das wirklich behauptet hatte, sondern schloss sich nur dem Gelächter über die Blödsinnigkeit der vermeintlichen Behauptung an. Ich erkannte, dass mein Freund mir gar nicht vorgeworfen hatte, Antisemit zu sein, weil ich Israel kritisierte, sondern dass er mir vorgeworfen hatte, das Verhalten echter Antisemiten zu kopieren, indem ich, wie sie, eine unwahre Behauptung aufstellte - nämlich die, dass man mir Antisemitismus vorwerfe, weil ich Israel kritisiere.

Mein Tipp: Schau dir das Verhalten derjenigen an, die DU (nicht irgendjemand) für Frauenfeinde, Rassisten oder was auch immer hältst, analysiere es! Und wenn einer darüber lacht, dass ein anderer behauptet, er sei Frauenfeind nur weil er einen Penis habe, dann schließe dich nicht dem Gelächter an, sondern frag nach, ob das wirklich, ernsthaft behauptet wurde - und zwar bei der Person, der das vorgeworfen wird. Mir hat das geholfen zu verstehen, was mir mein Freund eigentlich vorgeworfen hatte. Ich sehe nun deutlich, dass ich es, als ich noch glaubte, er werfe mir Antisemitismus vor, nur weil ich Israel kritisiert hatte, nicht verstanden hatte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich verstehe gut, was du meinst. Ich sehe das auch, dass viele frustriert sind. Ich war es selbst auch, als ich glaubte, als Antisemit beschimpft zu werden, und kann daher auch gut die Reaktion nachvollziehen &#8211; also dass man glaubt, über Leute, die Weiß = Rassist, Penis = Frauenfeind oder Deutsch = Nazi behaupten, spötteln zu müssen, um nicht durchzudrehen. Aber genau das ist halt kreuzgefählich, weil man aufhört zu fragen: Wurde das wirklich behauptet und wenn ja, war es ernsthaft so gemeint und wenn ja, erkennt irgendjemand das als valides Argument in der Debatte an? Man wird erkennen, es ist in den überwiegenden, wenn nicht sogar allen Fällen nicht so. Leute äußern soetwas allenfalls, weil sie trollen wollen, frustriert sind, die sachliche Argumentationsebene verlassen haben oder habituell niveaulos sind, aber nicht, weil sie davon überzeugt sind, dass es wahr ist.</p>
<p>Die Frage ist: Was kann man tun, wenn man von dem Vorwurf, &#8220;Du weiß, du Rassist&#8221;, &#8220;Du Mann, du Frauenfeind&#8221; oder &#8220;Du deutsch, du Nazi&#8221; frustriert ist, weil einem immer wieder vorgeworfen wird, man sei etwas (Rassist, Fauenfeind, Nazi), mit dem man sich so ganz und gar nicht identifizieren kann? Was tut man, wenn man, sobald man sich über diesen Vorwurf beschwert, den Vorwurf nur noch zu verstärken scheint? Wie kommt man aus diesem Dilemma wieder heraus?</p>
<p>Also, als ich glaubte, ein guter Freund werfe mir Antisemitismus vor und sehr verletzt deswegen war, da war ich auf dem Standpunkt: &#8220;Man wird ja wohl noch Israel kritisieren dürfen, ohne gleich eins mit der Antisemitismuskeule übergebraten zu bekommen!&#8221; Aber weil der Vorwurf von einem guten Freund kam, wollte ich verstehen, warum er mir das vorwirft. Also habe ich mir Leute angeschaut, die ICH für Antisemiten halte. Ich habe mir angeschaut wie sie reden, was sie ihren Gegnern vorwerfen und welche Argumente sie verwenden. Ich habe festgestellt, dass sie blöderweise genau dasselbe taten wie ich: Sie wehrten sich gegen den Vorwurf des Antisemitismus, indem sie dem Gegner eine absurde Behauptung unterschoben (z.B. &#8220;Du behauptest, ich sei ein Nazi, nur weil ich stolz auf die Deutsche Nationalelf bin&#8221;), um sich anschließend darüber lustig zu machen, wie lächerlich diese Behauptung ist. Und das Publikum fragte nicht etwa, ob der Gegner das wirklich behauptet hatte, sondern schloss sich nur dem Gelächter über die Blödsinnigkeit der vermeintlichen Behauptung an. Ich erkannte, dass mein Freund mir gar nicht vorgeworfen hatte, Antisemit zu sein, weil ich Israel kritisierte, sondern dass er mir vorgeworfen hatte, das Verhalten echter Antisemiten zu kopieren, indem ich, wie sie, eine unwahre Behauptung aufstellte &#8211; nämlich die, dass man mir Antisemitismus vorwerfe, weil ich Israel kritisiere.</p>
<p>Mein Tipp: Schau dir das Verhalten derjenigen an, die DU (nicht irgendjemand) für Frauenfeinde, Rassisten oder was auch immer hältst, analysiere es! Und wenn einer darüber lacht, dass ein anderer behauptet, er sei Frauenfeind nur weil er einen Penis habe, dann schließe dich nicht dem Gelächter an, sondern frag nach, ob das wirklich, ernsthaft behauptet wurde &#8211; und zwar bei der Person, der das vorgeworfen wird. Mir hat das geholfen zu verstehen, was mir mein Freund eigentlich vorgeworfen hatte. Ich sehe nun deutlich, dass ich es, als ich noch glaubte, er werfe mir Antisemitismus vor, nur weil ich Israel kritisiert hatte, nicht verstanden hatte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von towo</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-874</link>
		<dc:creator>towo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 22:01:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-874</guid>
		<description><![CDATA[Okay, will ich so hinnehmen, dass das auch so vorgehen kann. Ich beschäftige mich ehrlich gesagt nicht längere Zeit mit Leuten, die sowas behaupten - sei&#039;s ernst oder als Trickmittel.

Bei mir war das nie in persönlich geführten Gesprächen - da versuche ich Leute so lange plattzureden bis sie endlich mal aufhören, um den heißen Brei zu schießen und ihre eigentlichen Bedenken vorbringen. ;)
Meine Fälle waren gelesene, an die Allgemeinheit gerichtete, Argumente in Blogposts o.ä. (Was auch mein Mangel an Interesse erklärt, nachzuverfolgen, ob die Person patent dumm oder einfach nur &quot;argumentativ komisch&quot; (aus meiner Sicht) ist.)

Ich erkenne Deinen Punkt an - unter der Annahme, dass ich das nicht falsch interpretiert habe, wo ich gerade keine entscheidbare Aussage zu fällen kann. Sollte jemand etwas _trotzdem_ schreiben gehe ich nicht hin und tue das als Phänomen &#039;der Bewegung&#039; ab. Das wäre zu einfach.

Der Punkt, den ich rüberbringen will: Ich verstehe es aber genau so gut, dass es Leute gibt, die von sowas extrem frustriert sind - und ich vermute(!), dass es tatsächlich dumme Menschen gibt, die ursprungs erwähnte &#039;Argumente&#039; voller Überzeugung bringen.
Und da habe ich dann tatsächlich nicht mehr Potential als für Spott - über das Individuum.

Das Problem ist, dass es zu viele Menschen gibt, denen abhanden geht, dass sich über eine einzelne Person lustig machen, je nach Person, schnell zu einem Abgrenzen von der ganzen &quot;subjektiv definierenden Eigenschaft&quot; der Person führen kann, wie Du auch schon sagtest. Leider passiert das natürlich nicht nur beim Verfasser von solchem Spott, sondern auch bei den Lesern - so dass auch dort Überreaktionen vorkommen ob vermeintlicher Bagatellisierung von &quot;Gedankendelikten&quot;. [Ja, die Formulierung ist überspitzt.] Und das ganze sich dann hoch- und hinwegeskaliert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, will ich so hinnehmen, dass das auch so vorgehen kann. Ich beschäftige mich ehrlich gesagt nicht längere Zeit mit Leuten, die sowas behaupten &#8211; sei&#8217;s ernst oder als Trickmittel.</p>
<p>Bei mir war das nie in persönlich geführten Gesprächen &#8211; da versuche ich Leute so lange plattzureden bis sie endlich mal aufhören, um den heißen Brei zu schießen und ihre eigentlichen Bedenken vorbringen. <img src='http://abgedichtet.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /><br />
Meine Fälle waren gelesene, an die Allgemeinheit gerichtete, Argumente in Blogposts o.ä. (Was auch mein Mangel an Interesse erklärt, nachzuverfolgen, ob die Person patent dumm oder einfach nur &#8220;argumentativ komisch&#8221; (aus meiner Sicht) ist.)</p>
<p>Ich erkenne Deinen Punkt an &#8211; unter der Annahme, dass ich das nicht falsch interpretiert habe, wo ich gerade keine entscheidbare Aussage zu fällen kann. Sollte jemand etwas _trotzdem_ schreiben gehe ich nicht hin und tue das als Phänomen &#8216;der Bewegung&#8217; ab. Das wäre zu einfach.</p>
<p>Der Punkt, den ich rüberbringen will: Ich verstehe es aber genau so gut, dass es Leute gibt, die von sowas extrem frustriert sind &#8211; und ich vermute(!), dass es tatsächlich dumme Menschen gibt, die ursprungs erwähnte &#8216;Argumente&#8217; voller Überzeugung bringen.<br />
Und da habe ich dann tatsächlich nicht mehr Potential als für Spott &#8211; über das Individuum.</p>
<p>Das Problem ist, dass es zu viele Menschen gibt, denen abhanden geht, dass sich über eine einzelne Person lustig machen, je nach Person, schnell zu einem Abgrenzen von der ganzen &#8220;subjektiv definierenden Eigenschaft&#8221; der Person führen kann, wie Du auch schon sagtest. Leider passiert das natürlich nicht nur beim Verfasser von solchem Spott, sondern auch bei den Lesern &#8211; so dass auch dort Überreaktionen vorkommen ob vermeintlicher Bagatellisierung von &#8220;Gedankendelikten&#8221;. [Ja, die Formulierung ist überspitzt.] Und das ganze sich dann hoch- und hinwegeskaliert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-873</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 21:35:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-873</guid>
		<description><![CDATA[Also, ja, es gibt sicherlich Menschen, die soetwas sagen. Aber die sagen das nicht, weil sie es meinen oder weil sie davon überzeugt sind, dass es wahr ist. Sondern die sagen das, weil sie sich z.B. von deinem Verhalten angegriffen fühlen oder dich verbal verletzen wollen oder weil sie Idioten sind oder aus anderen niederen Gründen. Jedenfalls sagen sie es nicht, weil es ein valides Argument in einer konstruktiven Debatte über Frauenfeindlichkeit wäre. Vielleicht sagen sie es aber auch gar nicht, sondern sagen etwas Anderes/Ähnliches, das sich für dich so anfühlt, als würden sie sagen, du seist Frauenfeind, nur weil du einen Penis hast.

Auch das gibt es und dessen werde ich mir jetzt erst richtig bewußt, weil ich es vor kurzem selbst erlebt habe. Ein guter und sehr schlauer Freund warf mir vor Antisemit zu sein, nur weil ich Israel kritisiert hatte - oder zumindest hatte ich das Gefühl, er werfe mir das vor, nur weil ich... Aber das tat er eigentlich gar nicht. Er warf mir völlig zu Recht etwas ganz anderes vor, was ich aber damals nicht verstanden habe, weil ich mich durch den vermeintlichen Vorwurf des Antisemitismus derart schwer angegriffen und verletzt fühlte, dass ich selbst gar nicht mehr in der Lage war, sachlich zu debattieren. Ich war kurz davor hinzuschmeißen und zu sagen: Scheiße, dann bin ich halt ein Scheiß-Antisemit, Scheiße nochmal!

Jedenfalls, was ich damit sagen will, ist: Wenn man die absolut hohlköpfige, unsinnige Behauptung &quot;Penis = Frauenfeind&quot; als Argument ernst genug nimmt, als dass man glaubt, sich davon durch Spott abgrenzen zu müssen, dann hat man die sachliche Debatte darüber, was Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus wirklich sind, bereits verlassen. Niemand, der nicht für dumm gehalten werden möchte, kann ernsthaft behaupten, jemand sei allein deshalb Frauenfeind, weil er einen Penis hat. Was aber an der Sache noch viel tückischer ist, ist das: Der Redetrick &quot;Du behauptest, ich sei Frauenfeind, nur weil ich einen Penis habe, dabei sieht jeder, wie lächerlich diese Behauptung ist!, wird halt auch von echten Frauenfeinden verwendet, um Kritik an Frauenfeindlichkeit generell ins Lächerliche zu ziehen. Wenn man das verwendet und also das Niveau der sachlichen/vernünftigen Debatte freiwillig aufgibt, dann macht man es damit echten Frauenfeinden, Rassisten und Nazis einfacher. Indem man ihr unversehentliches Verhalten versehentlich kopiert oder wiederholt, schafft man allgemeine Akzeptanz für dieses rassistische, frauenfeindliche, antisemitische Verhalten. Mir war das selbst lange Zeit nicht so klar, daher finde ich es umso wichtiger mich jetzt sehr entschieden davon abzugrenzen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also, ja, es gibt sicherlich Menschen, die soetwas sagen. Aber die sagen das nicht, weil sie es meinen oder weil sie davon überzeugt sind, dass es wahr ist. Sondern die sagen das, weil sie sich z.B. von deinem Verhalten angegriffen fühlen oder dich verbal verletzen wollen oder weil sie Idioten sind oder aus anderen niederen Gründen. Jedenfalls sagen sie es nicht, weil es ein valides Argument in einer konstruktiven Debatte über Frauenfeindlichkeit wäre. Vielleicht sagen sie es aber auch gar nicht, sondern sagen etwas Anderes/Ähnliches, das sich für dich so anfühlt, als würden sie sagen, du seist Frauenfeind, nur weil du einen Penis hast.</p>
<p>Auch das gibt es und dessen werde ich mir jetzt erst richtig bewußt, weil ich es vor kurzem selbst erlebt habe. Ein guter und sehr schlauer Freund warf mir vor Antisemit zu sein, nur weil ich Israel kritisiert hatte &#8211; oder zumindest hatte ich das Gefühl, er werfe mir das vor, nur weil ich&#8230; Aber das tat er eigentlich gar nicht. Er warf mir völlig zu Recht etwas ganz anderes vor, was ich aber damals nicht verstanden habe, weil ich mich durch den vermeintlichen Vorwurf des Antisemitismus derart schwer angegriffen und verletzt fühlte, dass ich selbst gar nicht mehr in der Lage war, sachlich zu debattieren. Ich war kurz davor hinzuschmeißen und zu sagen: Scheiße, dann bin ich halt ein Scheiß-Antisemit, Scheiße nochmal!</p>
<p>Jedenfalls, was ich damit sagen will, ist: Wenn man die absolut hohlköpfige, unsinnige Behauptung &#8220;Penis = Frauenfeind&#8221; als Argument ernst genug nimmt, als dass man glaubt, sich davon durch Spott abgrenzen zu müssen, dann hat man die sachliche Debatte darüber, was Rassismus, Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus wirklich sind, bereits verlassen. Niemand, der nicht für dumm gehalten werden möchte, kann ernsthaft behaupten, jemand sei allein deshalb Frauenfeind, weil er einen Penis hat. Was aber an der Sache noch viel tückischer ist, ist das: Der Redetrick &#8220;Du behauptest, ich sei Frauenfeind, nur weil ich einen Penis habe, dabei sieht jeder, wie lächerlich diese Behauptung ist!, wird halt auch von echten Frauenfeinden verwendet, um Kritik an Frauenfeindlichkeit generell ins Lächerliche zu ziehen. Wenn man das verwendet und also das Niveau der sachlichen/vernünftigen Debatte freiwillig aufgibt, dann macht man es damit echten Frauenfeinden, Rassisten und Nazis einfacher. Indem man ihr unversehentliches Verhalten versehentlich kopiert oder wiederholt, schafft man allgemeine Akzeptanz für dieses rassistische, frauenfeindliche, antisemitische Verhalten. Mir war das selbst lange Zeit nicht so klar, daher finde ich es umso wichtiger mich jetzt sehr entschieden davon abzugrenzen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von slowtiger</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-872</link>
		<dc:creator>slowtiger</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 21:04:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-872</guid>
		<description><![CDATA[*hust* tschuldigung, aber es gibt derart dumme Menschen doch. Nicht oft, aber ich habe solche getroffen.

Alledings halte ich den tweet auch nicht für ironisch, sondern eher für so augenrollend-übertreibend-überdrüssig.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>*hust* tschuldigung, aber es gibt derart dumme Menschen doch. Nicht oft, aber ich habe solche getroffen.</p>
<p>Alledings halte ich den tweet auch nicht für ironisch, sondern eher für so augenrollend-übertreibend-überdrüssig.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von towo</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-871</link>
		<dc:creator>towo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 20:02:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-871</guid>
		<description><![CDATA[Zusatz: Frauenfeind-Vorwurf und Hetero-Vergewaltigung-Aussage waren von verschiedenen Menschen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zusatz: Frauenfeind-Vorwurf und Hetero-Vergewaltigung-Aussage waren von verschiedenen Menschen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ironisch oder dumm? von towo</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-870</link>
		<dc:creator>towo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 Oct 2012 20:01:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1365#comment-870</guid>
		<description><![CDATA[Ich finde es etwas bedenklich, dass Du sagst, dass es solche Menschen nicht gibt. Mir persönlich wurde schon (vermeintlich ernsthaft) vorgeworfen, dass mein Penis mich zum Frauenfeind macht. (Related: ich habe schon von der Autorin vollkommen ernst gemeint &quot;Jeder heterosexuelle Sex ist Vergewaltigung&quot; gelesen.)

Mit dem deutschen Pass habe ich nicht exakt so ein Erlebnis gehabt, aber auf die Aussage hin &quot;Ich bin Deutscher&quot; wurde ich schon Faschist geschimpft. [Und wehe, man findet es sogar gut, in Deutschland zu leben.]

Das sind bedauerliche Einzelfälle (welche man leider nicht wegen offensichtlicher Geisteskrankheit abtuen könnte), aber sie existieren.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es etwas bedenklich, dass Du sagst, dass es solche Menschen nicht gibt. Mir persönlich wurde schon (vermeintlich ernsthaft) vorgeworfen, dass mein Penis mich zum Frauenfeind macht. (Related: ich habe schon von der Autorin vollkommen ernst gemeint &#8220;Jeder heterosexuelle Sex ist Vergewaltigung&#8221; gelesen.)</p>
<p>Mit dem deutschen Pass habe ich nicht exakt so ein Erlebnis gehabt, aber auf die Aussage hin &#8220;Ich bin Deutscher&#8221; wurde ich schon Faschist geschimpft. [Und wehe, man findet es sogar gut, in Deutschland zu leben.]</p>
<p>Das sind bedauerliche Einzelfälle (welche man leider nicht wegen offensichtlicher Geisteskrankheit abtuen könnte), aber sie existieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von tanzkuss</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-867</link>
		<dc:creator>tanzkuss</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 20:55:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-867</guid>
		<description><![CDATA[Danke für diesen ehrlichen und ausführlichen Bericht über eine offene Beziehung! Ausgelöst durch die Fragen auf OkCupid beschäftigt mich dieses Thema auch schon ein paar Tage. 

In Deinem Bericht waren auf jeden Fall ein paar sehr gute Denkanstöße. Regel 1 und 3-5 sind mir intuitiv auch schon gekommen, Regel 2 ist neu und sinnvoll.

Interessant wäre auch mal ein Erfahrungsbericht von einem (Ehe-)Paar, welches schon zwanzig/dreißig Jahre so lebt und wie es beiden emotional geht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für diesen ehrlichen und ausführlichen Bericht über eine offene Beziehung! Ausgelöst durch die Fragen auf OkCupid beschäftigt mich dieses Thema auch schon ein paar Tage. </p>
<p>In Deinem Bericht waren auf jeden Fall ein paar sehr gute Denkanstöße. Regel 1 und 3-5 sind mir intuitiv auch schon gekommen, Regel 2 ist neu und sinnvoll.</p>
<p>Interessant wäre auch mal ein Erfahrungsbericht von einem (Ehe-)Paar, welches schon zwanzig/dreißig Jahre so lebt und wie es beiden emotional geht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Seminararbeit: Das Liederbuch der Anna von Köln von Hildegard korinth &#124; Findcds</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=145#comment-866</link>
		<dc:creator>Hildegard korinth &#124; Findcds</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2012 02:38:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?page_id=145#comment-866</guid>
		<description><![CDATA[[...] Seminararbeit: Das Liederbuch der Anna von Köln &#8211; abgedichtet [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Seminararbeit: Das Liederbuch der Anna von Köln &#8211; abgedichtet [...]</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aussprache des Mittelhochdeutschen von BMS</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=227#comment-858</link>
		<dc:creator>BMS</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Sep 2012 09:48:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=227#comment-858</guid>
		<description><![CDATA[Zu &quot;Chramer, gip die varwe mir&quot;:
Müsste da in der vierten Zeile das &quot;an&quot; nicht auch als &quot;ohne&quot; übersetzt und daher lang gesprochen werden?

Besten Dank und Gruß!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu &#8220;Chramer, gip die varwe mir&#8221;:<br />
Müsste da in der vierten Zeile das &#8220;an&#8221; nicht auch als &#8220;ohne&#8221; übersetzt und daher lang gesprochen werden?</p>
<p>Besten Dank und Gruß!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Tipps zum Urheberrecht von Marisa</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=22#comment-857</link>
		<dc:creator>Marisa</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Sep 2012 05:51:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://levampyre.de/blog/?p=22#comment-857</guid>
		<description><![CDATA[Wie gut, wenn man immer mit seiner eigenen Dummheit rechnet ;)

Danke LeV, dann hat sich das schon erledigt....

LG, Marisa]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gut, wenn man immer mit seiner eigenen Dummheit rechnet <img src='http://abgedichtet.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Danke LeV, dann hat sich das schon erledigt&#8230;.</p>
<p>LG, Marisa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Tipps zum Urheberrecht von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=22#comment-856</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 10:41:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://levampyre.de/blog/?p=22#comment-856</guid>
		<description><![CDATA[Marisa, der gesamte Absatz &quot;Urheberschaft beweisen&quot; behandelt diese Frage. Du hast es also überlesen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Marisa, der gesamte Absatz &#8220;Urheberschaft beweisen&#8221; behandelt diese Frage. Du hast es also überlesen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-855</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Sep 2012 10:07:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-855</guid>
		<description><![CDATA[Okay, Zeppelin, du stellst hier gerade die Güte meiner Beziehung infrage. Das ist ein Affront, aber sei&#039;s drum.

Du behauptest, meine Beziehung, die ich als eine feste geschildert habe, sei in Wirklichkeit nicht fest, sondern aufgrund ihrer Offenheit unfest/lose. Vielleicht betrachtest du Offenheit sogar als das Gegenteil von Festigkeit oder bist der Meinung, dass nur eine &quot;unfreie&quot; (d.h. monogame?) Beziehung wirklich fest sein könne. Jedenfalls kommst du zu dem absurden Schluß, in einer offenen Beziehung könne es kein gegenseitiges Vertrauen geben.

Ich sehe das alles sehr anders und Vernunft und Logik geben mir da Recht. Die Festigkeit einer Beziehung macht sich meinem Verständnis nach an der Enge der Bindung fest, die Offenheit hingegen an der Zahl der Bindungen. Offenheit und Festigkeit sind ergo zwei verschiedene Dimensionen. Und weil sie keinen kausalen Zusammenhang haben, unterliegen sie der Möglichkeit freier Kombinatorik: Eine Beziehung kann fest und geschlossen sein (Monogamie), sie kann fest und offen sein (Polygamie), sie kann lose und geschlossen sein (monogame Fickfreundschaft) oder lose und offen (polygame Fickfreundschaft) sein. Würde sich Festigkeit an der Zahl der Bindungen fest machen, wie es deinem Verständnis entspricht, könnte es nur entweder Mono-Ehen oder Poly-Freundschaften geben, wofür es in der Realität zahlreiche Gegenbeispiele gibt. Der Begriff der &quot;Offenheit&quot; wäre in diesem Falle redundant, was er in Wirklichkeit aber nicht ist. Festigkeit und Geschlossenheit, bzw. Unfestigkeit und Offenheit synonym zu verwenden, wie du es tust, ist nicht sprachökonomisch. Dein Verständnis von Festigkeit ist ergo nicht besonders plausibel.

Was nun die Festigkeit meiner offenen Ehe betrifft: Ein gemeinsames Bett, einen gemeinsamen Alltag, den Wunsch, füreinander da zu sein und miteinander alt zu werden, aber vor allem auch eine auf Vertrauen und Ehrlichkeit basierende emotionale Bindung sowie intellektuelle Geborgenheit im Gedankenaustausch - das alles empfinde ich doch als ziemlich eng. Ich sehe keinen Punkt, in dem die Enge (d.h. nach meinem Verständnis die Festigkeit) meiner Beziehung der Enge monogamer Beziehungen irgendwie nachstünde. Sie ist, im Gegenteil, von derselben, wenn nicht sogar von höherer Güte, da wir uns trotz Offenheit, trotz der Existenz anderer Partner, jeden Tag neu für das gemeinsame Leben entscheiden. Das Gegenteil wäre erst noch zu beweisen.

Welche konsistenten Definitionen, welche Beweise kannst du für die &quot;Richtigkeit&quot; deiner Gedanken anführen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, Zeppelin, du stellst hier gerade die Güte meiner Beziehung infrage. Das ist ein Affront, aber sei&#8217;s drum.</p>
<p>Du behauptest, meine Beziehung, die ich als eine feste geschildert habe, sei in Wirklichkeit nicht fest, sondern aufgrund ihrer Offenheit unfest/lose. Vielleicht betrachtest du Offenheit sogar als das Gegenteil von Festigkeit oder bist der Meinung, dass nur eine &#8220;unfreie&#8221; (d.h. monogame?) Beziehung wirklich fest sein könne. Jedenfalls kommst du zu dem absurden Schluß, in einer offenen Beziehung könne es kein gegenseitiges Vertrauen geben.</p>
<p>Ich sehe das alles sehr anders und Vernunft und Logik geben mir da Recht. Die Festigkeit einer Beziehung macht sich meinem Verständnis nach an der Enge der Bindung fest, die Offenheit hingegen an der Zahl der Bindungen. Offenheit und Festigkeit sind ergo zwei verschiedene Dimensionen. Und weil sie keinen kausalen Zusammenhang haben, unterliegen sie der Möglichkeit freier Kombinatorik: Eine Beziehung kann fest und geschlossen sein (Monogamie), sie kann fest und offen sein (Polygamie), sie kann lose und geschlossen sein (monogame Fickfreundschaft) oder lose und offen (polygame Fickfreundschaft) sein. Würde sich Festigkeit an der Zahl der Bindungen fest machen, wie es deinem Verständnis entspricht, könnte es nur entweder Mono-Ehen oder Poly-Freundschaften geben, wofür es in der Realität zahlreiche Gegenbeispiele gibt. Der Begriff der &#8220;Offenheit&#8221; wäre in diesem Falle redundant, was er in Wirklichkeit aber nicht ist. Festigkeit und Geschlossenheit, bzw. Unfestigkeit und Offenheit synonym zu verwenden, wie du es tust, ist nicht sprachökonomisch. Dein Verständnis von Festigkeit ist ergo nicht besonders plausibel.</p>
<p>Was nun die Festigkeit meiner offenen Ehe betrifft: Ein gemeinsames Bett, einen gemeinsamen Alltag, den Wunsch, füreinander da zu sein und miteinander alt zu werden, aber vor allem auch eine auf Vertrauen und Ehrlichkeit basierende emotionale Bindung sowie intellektuelle Geborgenheit im Gedankenaustausch &#8211; das alles empfinde ich doch als ziemlich eng. Ich sehe keinen Punkt, in dem die Enge (d.h. nach meinem Verständnis die Festigkeit) meiner Beziehung der Enge monogamer Beziehungen irgendwie nachstünde. Sie ist, im Gegenteil, von derselben, wenn nicht sogar von höherer Güte, da wir uns trotz Offenheit, trotz der Existenz anderer Partner, jeden Tag neu für das gemeinsame Leben entscheiden. Das Gegenteil wäre erst noch zu beweisen.</p>
<p>Welche konsistenten Definitionen, welche Beweise kannst du für die &#8220;Richtigkeit&#8221; deiner Gedanken anführen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Tipps zum Urheberrecht von Marisa</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=22#comment-854</link>
		<dc:creator>Marisa</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Sep 2012 21:07:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://levampyre.de/blog/?p=22#comment-854</guid>
		<description><![CDATA[Falls ich es überlesen habe sry, aber mir stellt sich da noch eine Frage:

Wie kann ich als Urheber im Zweifelsfall beweisen, dass das Gedicht mein Gedankengut ist?

Wie dem auch sei, danke schonmal für die oben aufgeführten Infos, aber es wäre echt super, wenn da noch jemand eine Antwort zu hätte....

LG, Marisa]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Falls ich es überlesen habe sry, aber mir stellt sich da noch eine Frage:</p>
<p>Wie kann ich als Urheber im Zweifelsfall beweisen, dass das Gedicht mein Gedankengut ist?</p>
<p>Wie dem auch sei, danke schonmal für die oben aufgeführten Infos, aber es wäre echt super, wenn da noch jemand eine Antwort zu hätte&#8230;.</p>
<p>LG, Marisa</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von Zeppelin</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-853</link>
		<dc:creator>Zeppelin</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 13:47:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-853</guid>
		<description><![CDATA[An sich ein paar nette Gedanken. Diese gehen aber in eine falsche Richtung, da eine feste Beziehung experimentell ist. Wie du sagtest, haben Menschen unterschiedliche Bedürfnisse. Umso spannender und experimenteller ist es doch, diese zu haben und doch in einer festen Beziehung zu leben.
Je mehr Freiheit ihr euch beide gebt, euch durch die Welt vögeln zu dürfen, desto weniger Arbeit braucht es, diese Beziehung am Laufen zu halten. Die Bedürfnisse werden woanders gestillt. Desto weniger kann man dies allerdings auch eine Beziehung nennen, finde ich. Meine jetzige Beziehung ist eine, die bisher grandioserweiser ohne Eifersucht auskommt: ganz einfach deshalb, weil wir uns sicher sind, den Partner gefunden zu haben. Und ja, das gibt es und es ist befreiend, weil ein gegenseitiges Vertrauen existiert - ungezwungen und ehrlich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>An sich ein paar nette Gedanken. Diese gehen aber in eine falsche Richtung, da eine feste Beziehung experimentell ist. Wie du sagtest, haben Menschen unterschiedliche Bedürfnisse. Umso spannender und experimenteller ist es doch, diese zu haben und doch in einer festen Beziehung zu leben.<br />
Je mehr Freiheit ihr euch beide gebt, euch durch die Welt vögeln zu dürfen, desto weniger Arbeit braucht es, diese Beziehung am Laufen zu halten. Die Bedürfnisse werden woanders gestillt. Desto weniger kann man dies allerdings auch eine Beziehung nennen, finde ich. Meine jetzige Beziehung ist eine, die bisher grandioserweiser ohne Eifersucht auskommt: ganz einfach deshalb, weil wir uns sicher sind, den Partner gefunden zu haben. Und ja, das gibt es und es ist befreiend, weil ein gegenseitiges Vertrauen existiert &#8211; ungezwungen und ehrlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von hutch</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-852</link>
		<dc:creator>hutch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Sep 2012 13:08:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-852</guid>
		<description><![CDATA[Und so entsteht Selbstbewusstsein! Daumen hoch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Und so entsteht Selbstbewusstsein! Daumen hoch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-851</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Sep 2012 08:24:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-851</guid>
		<description><![CDATA[Damit rechnen? Nein, ich hoffe es und gebe mir Mühe, mich zur Vernunft zu erziehen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Damit rechnen? Nein, ich hoffe es und gebe mir Mühe, mich zur Vernunft zu erziehen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von erlehmann</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-850</link>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Sep 2012 15:33:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-850</guid>
		<description><![CDATA[Ich finde es lobenswert, mit expliziter Kommunikation das Dramapotential eigener Beziehungen zu verringern. Rechnest du damit, dass du dein für die meisten dieser Regeln verantwortliches Unbehagen irgendwann noch überwindest und sie damit unnötig werden?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finde es lobenswert, mit expliziter Kommunikation das Dramapotential eigener Beziehungen zu verringern. Rechnest du damit, dass du dein für die meisten dieser Regeln verantwortliches Unbehagen irgendwann noch überwindest und sie damit unnötig werden?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-849</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2012 17:54:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-849</guid>
		<description><![CDATA[\o/ Der Jeedi ist ein großer Held! Er hat mir eine schicke Vektorgrafik aus meinem Flowchart gebastelt. Danke!

@Ole: Ja, wie gesagt, ich muß da noch ein bisschen an mir arbeiten, bis das für mich ohne Nummer 5 geht.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>\o/ Der Jeedi ist ein großer Held! Er hat mir eine schicke Vektorgrafik aus meinem Flowchart gebastelt. Danke!</p>
<p>@Ole: Ja, wie gesagt, ich muß da noch ein bisschen an mir arbeiten, bis das für mich ohne Nummer 5 geht.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu 5 Regeln und 1 Flowchart von Ole</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-848</link>
		<dc:creator>Ole</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Sep 2012 16:02:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1313#comment-848</guid>
		<description><![CDATA[Ein sehr guter Text. Man kann deinen Gedankengang und den Flowchart sehr gut nachvollziehen.

Ich für meinen Teil, habe nicht so ein großes Problem mit dem Vorschwärmen, so lange ich zeitnah ebenfalls etwas Bestätigung erhalte.
Sonst verfalle ich ebenfalls schnell in Unsicherheit, was letztlich ja der Grund für Eifersucht ist.

Regel 1-4 könnte ich aber so als Grundsatz gut unterschreiben.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein sehr guter Text. Man kann deinen Gedankengang und den Flowchart sehr gut nachvollziehen.</p>
<p>Ich für meinen Teil, habe nicht so ein großes Problem mit dem Vorschwärmen, so lange ich zeitnah ebenfalls etwas Bestätigung erhalte.<br />
Sonst verfalle ich ebenfalls schnell in Unsicherheit, was letztlich ja der Grund für Eifersucht ist.</p>
<p>Regel 1-4 könnte ich aber so als Grundsatz gut unterschreiben.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu MuseScore &#8211; Notenedition unter Linux von Felixx</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1092#comment-847</link>
		<dc:creator>Felixx</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Aug 2012 21:07:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1092#comment-847</guid>
		<description><![CDATA[Schade, dass es keine *.mus Dateien von Fimale konvertieren kann, die von dort erzeugten Midi-files stellt es nur in einer Zeile als unspiel/-singbaren Notenwust dar.., wenn auch die Voice-Aaahs schon fast surreal klingen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schade, dass es keine *.mus Dateien von Fimale konvertieren kann, die von dort erzeugten Midi-files stellt es nur in einer Zeile als unspiel/-singbaren Notenwust dar.., wenn auch die Voice-Aaahs schon fast surreal klingen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-846</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2012 11:22:48 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-846</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Ich glaube indes nicht, dass deine Ignoranz und dein Aufschneidertum (typisch männliches Verhalten) biologisch begründet sind.&quot;

Was soll überhaupt dieser persönliche Angriff? Das hat doch überhaupt nichts mit der Sache zu tun, genauso wenige wie folgendes:

&quot;Mir rabulistische Rhetorik und Strohmann-Argumente zu unterstellen, beeindruckt mich nicht. Auch ich habe die antiken Schriften zur Redekunst gelesen… im Original, du Aufschneider!&quot;

Schön, und wofür ist das jetzt relevant? Deswegen kannst du keine Strohmann-Argumente bringen? Doch, kannst du...

&quot;Aber sie hat auch gezeigt, dass Frauen nicht von Natur aus ungeeignet sind, auf die Universität zu gehen, an Wahlen teilzunehmen, Berufe zu ergreifen und in den Chefetagen zu sitzen und dass Männer nicht von Natur aus ungeeignet sind, Kinder zu erziehen und den Geschirrspüler einzuschalten.&quot;

Stimmt, aber darum ging es ja nicht. Strohmann halt.

Es geht um den Gender-Feminismus (der, wie ich schon schrieb, das biologische Geschlecht nicht leugnet, aber das für relevanter gehaltene gesellschaftliche Geschlecht als das benachteiligte Geschlecht _definiert_!). Und den gibt es, denn du scheinst ihn ja offenbar auch zu vertreten. 

&quot;Und wenn du jetzt nicht langsam ein valides Argument gegen meine anfängliche Kritik (die Sache!) anführst oder wenigstens erklärst, worin der logische Zusammenhang zwischen Netzsperren und Feminismus d.E. bestehen sollte, dann schließe ich die Kommentare in diesem Artikel und bitte dich, dein Recht auf freie Meinungsäußerung an anderer Stelle wahrzunehmen.&quot;

Dann empfehle ich dir mal meinen Beitrag hier (http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-843) nochmal zu lesen. Da schrieb ich:

&quot;War auch nicht direkt die Behauptung. Punkt (4) habe ich zumindest nicht behauptet. Kann aber sein das FvL Forderung auch ein Auswuchs der Mentalität des Gender-Feminismus ist, den es natürlich gibt.&quot;

Was ich jedoch verteidige ist die Kritik am Gender-Feminismus, der sich zum Beispiel in so etwas heir äußert:

http://derstandard.at/1343743730235/Mediziner-Test-Maenner-fuehlen-sich-benachteiligt

&quot; und was wir als Gesellschaft tun können, um die Nachteile, die uns aus unserer sozialen Prägung erwachsen, zu überwinden.&quot;

Quoten wären hierzu auf jeden Fall der falsche Weg. Ebenso persönliche Angriffe.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ich glaube indes nicht, dass deine Ignoranz und dein Aufschneidertum (typisch männliches Verhalten) biologisch begründet sind.&#8221;</p>
<p>Was soll überhaupt dieser persönliche Angriff? Das hat doch überhaupt nichts mit der Sache zu tun, genauso wenige wie folgendes:</p>
<p>&#8220;Mir rabulistische Rhetorik und Strohmann-Argumente zu unterstellen, beeindruckt mich nicht. Auch ich habe die antiken Schriften zur Redekunst gelesen… im Original, du Aufschneider!&#8221;</p>
<p>Schön, und wofür ist das jetzt relevant? Deswegen kannst du keine Strohmann-Argumente bringen? Doch, kannst du&#8230;</p>
<p>&#8220;Aber sie hat auch gezeigt, dass Frauen nicht von Natur aus ungeeignet sind, auf die Universität zu gehen, an Wahlen teilzunehmen, Berufe zu ergreifen und in den Chefetagen zu sitzen und dass Männer nicht von Natur aus ungeeignet sind, Kinder zu erziehen und den Geschirrspüler einzuschalten.&#8221;</p>
<p>Stimmt, aber darum ging es ja nicht. Strohmann halt.</p>
<p>Es geht um den Gender-Feminismus (der, wie ich schon schrieb, das biologische Geschlecht nicht leugnet, aber das für relevanter gehaltene gesellschaftliche Geschlecht als das benachteiligte Geschlecht _definiert_!). Und den gibt es, denn du scheinst ihn ja offenbar auch zu vertreten. </p>
<p>&#8220;Und wenn du jetzt nicht langsam ein valides Argument gegen meine anfängliche Kritik (die Sache!) anführst oder wenigstens erklärst, worin der logische Zusammenhang zwischen Netzsperren und Feminismus d.E. bestehen sollte, dann schließe ich die Kommentare in diesem Artikel und bitte dich, dein Recht auf freie Meinungsäußerung an anderer Stelle wahrzunehmen.&#8221;</p>
<p>Dann empfehle ich dir mal meinen Beitrag hier (<a href="http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-843" rel="nofollow">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-843</a>) nochmal zu lesen. Da schrieb ich:</p>
<p>&#8220;War auch nicht direkt die Behauptung. Punkt (4) habe ich zumindest nicht behauptet. Kann aber sein das FvL Forderung auch ein Auswuchs der Mentalität des Gender-Feminismus ist, den es natürlich gibt.&#8221;</p>
<p>Was ich jedoch verteidige ist die Kritik am Gender-Feminismus, der sich zum Beispiel in so etwas heir äußert:</p>
<p><a href="http://derstandard.at/1343743730235/Mediziner-Test-Maenner-fuehlen-sich-benachteiligt" rel="nofollow">http://derstandard.at/1343743730235/Mediziner-Test-Maenner-fuehlen-sich-benachteiligt</a></p>
<p>&#8221; und was wir als Gesellschaft tun können, um die Nachteile, die uns aus unserer sozialen Prägung erwachsen, zu überwinden.&#8221;</p>
<p>Quoten wären hierzu auf jeden Fall der falsche Weg. Ebenso persönliche Angriffe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-845</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2012 09:48:09 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-845</guid>
		<description><![CDATA[Du kannst selbstverständlich feministische Forderungen in ihrer Gesamtheit diffamieren, indem du die Existenz einer besonderen feministischen Strömung proklamierst und diese dann lächerlich machst. Mir rabulistische Rhetorik und Strohmann-Argumente zu unterstellen, beeindruckt mich nicht. Auch ich habe die antiken Schriften zur Redekunst gelesen... im Original, du Aufschneider!

Es nutzt nichts, meine Kritik besteht fort: Die Forderung nach Netzsperren als feministische Forderung darzustellen, um dann die Aversion der Netzwelt gegen Netzsperren als Argument gegen den Feminismus zu verwenden, ist unangemessen und ergo demagogisch. Keines deiner Argumente konnte das bisher widerlegen und dein verschämtes Ausweichen auf eine allgemeine Gender-Debatte (von wegen &quot;zur Sache&quot;, die Sache ist eine ganz andere!), die an anderer Stelle zu führen ich explizit erbeten hatte, zeigt mir, dass du a) keine Argumente gegen meine Kritik vorzubringen im Stande und b) ein ziemlicher Ignorant bist.

Ich glaube indes nicht, dass deine Ignoranz und dein Aufschneidertum (typisch männliches Verhalten) biologisch begründet sind. Ich denke auch nicht, dass der Umstand, dass überwiegend Männer Täter und Frauen Opfer von sexueller Gewalt sind, dass überwiegend Männer in den Chefetagen sitzen und Frauen den Haushalt schmeißen und die Kinder erziehen, dass überwiegend Männer für die gleiche Arbeit besser bezahlt werden als Frauen - dass diese Unterschiede biologisch bedingt sind. Das ist angewöhnt, weil wir so erzogen wurden, dass wir uns in einer Weise verhalten, die diese Folgen hat. Und daher wären wir auch in der Lage, die Welt durch Sensibilisierung und Verhaltensänderung zum Besseren, d.h. zu einer Augenhöhe zwischen den Geschlechtern zu wenden. (Wobei Augenhöhe nicht Gleichmachung der biologischen Unterschiede, sondern einen Ausgleich der Machtverhältnisse meint.) Für die Frage, ob wir unsere Gesellschaft verändern können oder nicht, ist die Frage, ob unser Verhalten angeboren oder anerzogen ist, sehr relevant. Denn wenn es nämlich angeboren ist, brauchen wir es gar nicht erst zu versuchen.

Die Historie hat zwar gezeigt, dass Frauen überwiegend am Herd standen. Aber sie hat auch gezeigt, dass Frauen nicht von Natur aus ungeeignet sind, auf die Universität zu gehen, an Wahlen teilzunehmen, Berufe zu ergreifen und in den Chefetagen zu sitzen und dass Männer nicht von Natur aus ungeeignet sind, Kinder zu erziehen und den Geschirrspüler einzuschalten. Und deshalb lohnt es sich, für eine Veränderung der Gesellschaft, für einen Ausgleich der Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern zu kämpfen. Es lohnt sich für Männer ebenso wie für Frauen, um jedem, unabhängig von seinem Geschlecht, die freie Selbstentfaltung zu ermöglichen.

Und wenn du jetzt nicht langsam ein valides Argument gegen meine anfängliche Kritik (die Sache!) anführst oder wenigstens erklärst, worin der logische Zusammenhang zwischen Netzsperren und Feminismus d.E. bestehen sollte, dann schließe ich die Kommentare in diesem Artikel und bitte dich, dein Recht auf freie Meinungsäußerung an anderer Stelle wahrzunehmen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du kannst selbstverständlich feministische Forderungen in ihrer Gesamtheit diffamieren, indem du die Existenz einer besonderen feministischen Strömung proklamierst und diese dann lächerlich machst. Mir rabulistische Rhetorik und Strohmann-Argumente zu unterstellen, beeindruckt mich nicht. Auch ich habe die antiken Schriften zur Redekunst gelesen&#8230; im Original, du Aufschneider!</p>
<p>Es nutzt nichts, meine Kritik besteht fort: Die Forderung nach Netzsperren als feministische Forderung darzustellen, um dann die Aversion der Netzwelt gegen Netzsperren als Argument gegen den Feminismus zu verwenden, ist unangemessen und ergo demagogisch. Keines deiner Argumente konnte das bisher widerlegen und dein verschämtes Ausweichen auf eine allgemeine Gender-Debatte (von wegen &#8220;zur Sache&#8221;, die Sache ist eine ganz andere!), die an anderer Stelle zu führen ich explizit erbeten hatte, zeigt mir, dass du a) keine Argumente gegen meine Kritik vorzubringen im Stande und b) ein ziemlicher Ignorant bist.</p>
<p>Ich glaube indes nicht, dass deine Ignoranz und dein Aufschneidertum (typisch männliches Verhalten) biologisch begründet sind. Ich denke auch nicht, dass der Umstand, dass überwiegend Männer Täter und Frauen Opfer von sexueller Gewalt sind, dass überwiegend Männer in den Chefetagen sitzen und Frauen den Haushalt schmeißen und die Kinder erziehen, dass überwiegend Männer für die gleiche Arbeit besser bezahlt werden als Frauen &#8211; dass diese Unterschiede biologisch bedingt sind. Das ist angewöhnt, weil wir so erzogen wurden, dass wir uns in einer Weise verhalten, die diese Folgen hat. Und daher wären wir auch in der Lage, die Welt durch Sensibilisierung und Verhaltensänderung zum Besseren, d.h. zu einer Augenhöhe zwischen den Geschlechtern zu wenden. (Wobei Augenhöhe nicht Gleichmachung der biologischen Unterschiede, sondern einen Ausgleich der Machtverhältnisse meint.) Für die Frage, ob wir unsere Gesellschaft verändern können oder nicht, ist die Frage, ob unser Verhalten angeboren oder anerzogen ist, sehr relevant. Denn wenn es nämlich angeboren ist, brauchen wir es gar nicht erst zu versuchen.</p>
<p>Die Historie hat zwar gezeigt, dass Frauen überwiegend am Herd standen. Aber sie hat auch gezeigt, dass Frauen nicht von Natur aus ungeeignet sind, auf die Universität zu gehen, an Wahlen teilzunehmen, Berufe zu ergreifen und in den Chefetagen zu sitzen und dass Männer nicht von Natur aus ungeeignet sind, Kinder zu erziehen und den Geschirrspüler einzuschalten. Und deshalb lohnt es sich, für eine Veränderung der Gesellschaft, für einen Ausgleich der Machtverhältnisse zwischen den Geschlechtern zu kämpfen. Es lohnt sich für Männer ebenso wie für Frauen, um jedem, unabhängig von seinem Geschlecht, die freie Selbstentfaltung zu ermöglichen.</p>
<p>Und wenn du jetzt nicht langsam ein valides Argument gegen meine anfängliche Kritik (die Sache!) anführst oder wenigstens erklärst, worin der logische Zusammenhang zwischen Netzsperren und Feminismus d.E. bestehen sollte, dann schließe ich die Kommentare in diesem Artikel und bitte dich, dein Recht auf freie Meinungsäußerung an anderer Stelle wahrzunehmen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-844</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 23:30:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-844</guid>
		<description><![CDATA[Aber zur Sache:

In wie fern nun irgendwelche   Verhaltensunterschiede angeboren oder anerzogen sind ist nicht so einfach a priori zu klären. Auch bei Primaten finden sich schon Verahltensunterschiede im Kleinkinderalter, egal ob in freier Wildbahn oder in Gefangenschaft. Wieso man da keine sachlichen Gegenargumente, sondern nur Dogmatismus entgegensetzen kann (kombiniert mit rabulistischer Rhetorik)...


Ist aber auch ziemlich irrelevant (außer für die Forschung), denn was macht es denn z.B. für die Frage einer Quote für einen Unterschied ob die statistischen Unterschiede nun durch anerzogene oder angeborene Verhaltensunterschied kommen? Unterschiedliches Verhalten erklärt unterschiedliche Ergebnisse. Durch eine Quote die eine Anpassung des Verhalten überflüssig macht, würde man das ja gerade nicht ausgleichen. Was nicht heißt das andere Umerziehungsmaßnahmen besser seien, wenn sie effektiver und nicht kontraproduktiv wären.

Über die Frage wie man eine Verstärkung von anerzogenen Rollenklisches im Kleinkinderalter und während der Erziehung mindern kann, darüber mag es sich zu reden lohnen. Aber ich habe eh schon den Eindruck, dass unsere heutige Kultur eher Unterschiede ausgleich, anstatt sie zu verstärken. Den Eindruck gewinnt man zumindest, wenn man bedenkt, dass sich bisher fast nur sexistische Kulturen gebildet haben und zwar unabhängig von einander. Es gab im Vergleich zu heute weitaus gefestigtere Rollenklischees und Rollenverteilung nach Geschlecht und meistens (wohlgemerkt: unabhängig voneinander entwickelt, auf verschiedenen Kontinenten!) wurde der männlichen Rolle dabei auch die Machtrolle zugewiesen. In den wenigen matriachalischen Kulturen die sich entwickelt haben, hatten zwar die Frauen das sagen, dann haben sie aber auch fast die komplette Arbeit gehabt und die Männer waren eher wenig sesshafte Drohnen, die zwar auch mal körperliche Arbeit zu verichten hatten, aber überwiegend doch eher von Ort zu Ort faltterten, um als Befruchtungspartner in einer Ehe auf Zeit zu dienen - und sich dann vom Acker zu machen. Für die Versorgung während der Ehe auf Zeit war die Frau zuständig. Kein feministisches Ideal also. Das Urmatriachat ist dagegen eine Legende.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Aber zur Sache:</p>
<p>In wie fern nun irgendwelche   Verhaltensunterschiede angeboren oder anerzogen sind ist nicht so einfach a priori zu klären. Auch bei Primaten finden sich schon Verahltensunterschiede im Kleinkinderalter, egal ob in freier Wildbahn oder in Gefangenschaft. Wieso man da keine sachlichen Gegenargumente, sondern nur Dogmatismus entgegensetzen kann (kombiniert mit rabulistischer Rhetorik)&#8230;</p>
<p>Ist aber auch ziemlich irrelevant (außer für die Forschung), denn was macht es denn z.B. für die Frage einer Quote für einen Unterschied ob die statistischen Unterschiede nun durch anerzogene oder angeborene Verhaltensunterschied kommen? Unterschiedliches Verhalten erklärt unterschiedliche Ergebnisse. Durch eine Quote die eine Anpassung des Verhalten überflüssig macht, würde man das ja gerade nicht ausgleichen. Was nicht heißt das andere Umerziehungsmaßnahmen besser seien, wenn sie effektiver und nicht kontraproduktiv wären.</p>
<p>Über die Frage wie man eine Verstärkung von anerzogenen Rollenklisches im Kleinkinderalter und während der Erziehung mindern kann, darüber mag es sich zu reden lohnen. Aber ich habe eh schon den Eindruck, dass unsere heutige Kultur eher Unterschiede ausgleich, anstatt sie zu verstärken. Den Eindruck gewinnt man zumindest, wenn man bedenkt, dass sich bisher fast nur sexistische Kulturen gebildet haben und zwar unabhängig von einander. Es gab im Vergleich zu heute weitaus gefestigtere Rollenklischees und Rollenverteilung nach Geschlecht und meistens (wohlgemerkt: unabhängig voneinander entwickelt, auf verschiedenen Kontinenten!) wurde der männlichen Rolle dabei auch die Machtrolle zugewiesen. In den wenigen matriachalischen Kulturen die sich entwickelt haben, hatten zwar die Frauen das sagen, dann haben sie aber auch fast die komplette Arbeit gehabt und die Männer waren eher wenig sesshafte Drohnen, die zwar auch mal körperliche Arbeit zu verichten hatten, aber überwiegend doch eher von Ort zu Ort faltterten, um als Befruchtungspartner in einer Ehe auf Zeit zu dienen &#8211; und sich dann vom Acker zu machen. Für die Versorgung während der Ehe auf Zeit war die Frau zuständig. Kein feministisches Ideal also. Das Urmatriachat ist dagegen eine Legende.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-843</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Aug 2012 23:13:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-843</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Dass sie von einer Frau mit dem Argument des Kinderschutzes geäußert wurde, heißt nicht, dass es sich um eine feministische Forderung handelt.&quot;

War auch nicht direkt die Behauptung. Punkt (4) habe ich zumindest nicht behauptet. Kann aber sein das FvL Forderung auch ein Auswuchs der Mentalität des Gender-Feminismus ist, den es natürlich gibt.

&quot; Es gibt keinen wie auch immer gearteten homogenen “Gender-Feminismus” und die Unterstellung einer “Sektenartigkeit” ist diffamierender Bullshit!&quot;

Von homogen war nicht der Reden, das ist ein Strohmann, und wenn der &quot;Gender-Feminismus&quot; nicht existiert, wie kann ich ihn dan diffamieren?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Dass sie von einer Frau mit dem Argument des Kinderschutzes geäußert wurde, heißt nicht, dass es sich um eine feministische Forderung handelt.&#8221;</p>
<p>War auch nicht direkt die Behauptung. Punkt (4) habe ich zumindest nicht behauptet. Kann aber sein das FvL Forderung auch ein Auswuchs der Mentalität des Gender-Feminismus ist, den es natürlich gibt.</p>
<p>&#8221; Es gibt keinen wie auch immer gearteten homogenen “Gender-Feminismus” und die Unterstellung einer “Sektenartigkeit” ist diffamierender Bullshit!&#8221;</p>
<p>Von homogen war nicht der Reden, das ist ein Strohmann, und wenn der &#8220;Gender-Feminismus&#8221; nicht existiert, wie kann ich ihn dan diffamieren?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-842</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Aug 2012 09:24:38 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&lt;blockquote&gt;Aber ist das, war diese bescheuerten Forderungen ausspricht nicht idiotisch?&lt;/blockquote&gt;

Der, welcher diese bescheuerten Forderungen ausspricht, ist ein Mensch. Ein Mensch kann ein Idiot und seine Forderungen können idiotisch sein. Sofern er daraus eine Lehre macht, kann auch die Lehre idiotisch sein.

Du behauptest, es gäbe eine Lehre (1), es gäbe eine Gruppe von Menschen, die dieser Lehre anhinge, bzw. davon indoktriniert sei (2), diese Lehre oder Gruppe sei eine bes. Strömung des Feminismus (3) und VdLs Forderung nach Netzsperren sei zugleich ein Beweis für die Existenz und Idiotie dieser Strömung (4).

Ich widerspreche deinen Behauptungen 3 und 4 und finde daher eine Debatte über 1 und 2 an dieser Stelle sinnfrei. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, die Forderung nach Netzsperren sei eine feministische gewesen, d.h. eine, die die Gleichstellung von Frauen zum Ziel oder sonstig irgend etwas mit dem Frau-Sein zu tun gehabt hätte. Hier fehlen Beweise. Dass sie von einer Frau mit dem Argument des Kinderschutzes geäußert wurde, heißt nicht, dass es sich um eine feministische Forderung handelt.

Der Begriff &quot;Gender&quot; wurde eingeführt, um auf den Unterschied zwischen biologischem und sozialisiertem Geschlecht hinzuweisen. Niemand negiert die Existenz biologischer Unterschiede. Was negiert wird, ist die m.E. völlig richtige Erkenntnis, dass die sozialen Unterschiede in erstaunlich geringem kausalen Zusammenhang zu den biologischen stehen. Es sind nicht deshalb weniger Frauen in Führungspositionen, weil Frauen von Natur aus kein Interesse daran haben oder weil sie ihrer Biologie nach ungeeignet dafür sind. Das ist anerzogen, das ist von Kleinauf trainiert, weil es für uns alle, Männer wie Frauen, seit Generationen normal war/ist, dass Männer die Chefs sind. Deshalb fordert eine entsprechend sozialisierte Gesellschaft implizit (nicht explizit, sondern durch ihre Umgangsformen), dass Menschen sich in die für ihr biologisches Geschlecht vorgesehenen sozialen Rollenbilder von Männlichkeit und Weiblichkeit fügen, dass sie sich &quot;normal&quot; verhalten. Dagegen begehren Feministen zu Recht auf und diesen Diskurs markiert der Begriff &quot;Gender&quot;. Es gibt sehr verschiedene Ansichten darüber, wo die Grenzen zwischen biologischem und sozialem Geschlecht verlaufen, welches die Mechanismen sind, die soziales Geschlecht prägen und was wir als Gesellschaft tun können, um die Nachteile, die uns aus unserer sozialen Prägung erwachsen, zu überwinden. Das sind die Punkte, die man diskutieren kann und sollte*. Das passiert natürlich und führt auch innerhalb des Feminismus zu ganz heterogenen Ansichten. Es gibt keinen wie auch immer gearteten homogenen &quot;Gender-Feminismus&quot; und die Unterstellung einer &quot;Sektenartigkeit&quot; ist diffamierender Bullshit!

Aber das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit der idiotischen Forderung nach Netzsperren zu tun! Wenn Danisch das nun durch eine Schilderung persönlicher Eindrücke aktiv in einen Zusammenhang bringt, dann ist das keine Feminismus-Kritik, sondern die Instrumentalisierung eines populären Themas zum Zwecke der Diffamierung feministischer Positionen. Das ist idiotisch und du fällst auch noch darauf rein!

* an anderer Stelle]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Aber ist das, war diese bescheuerten Forderungen ausspricht nicht idiotisch?</p></blockquote>
<p>Der, welcher diese bescheuerten Forderungen ausspricht, ist ein Mensch. Ein Mensch kann ein Idiot und seine Forderungen können idiotisch sein. Sofern er daraus eine Lehre macht, kann auch die Lehre idiotisch sein.</p>
<p>Du behauptest, es gäbe eine Lehre (1), es gäbe eine Gruppe von Menschen, die dieser Lehre anhinge, bzw. davon indoktriniert sei (2), diese Lehre oder Gruppe sei eine bes. Strömung des Feminismus (3) und VdLs Forderung nach Netzsperren sei zugleich ein Beweis für die Existenz und Idiotie dieser Strömung (4).</p>
<p>Ich widerspreche deinen Behauptungen 3 und 4 und finde daher eine Debatte über 1 und 2 an dieser Stelle sinnfrei. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, die Forderung nach Netzsperren sei eine feministische gewesen, d.h. eine, die die Gleichstellung von Frauen zum Ziel oder sonstig irgend etwas mit dem Frau-Sein zu tun gehabt hätte. Hier fehlen Beweise. Dass sie von einer Frau mit dem Argument des Kinderschutzes geäußert wurde, heißt nicht, dass es sich um eine feministische Forderung handelt.</p>
<p>Der Begriff &#8220;Gender&#8221; wurde eingeführt, um auf den Unterschied zwischen biologischem und sozialisiertem Geschlecht hinzuweisen. Niemand negiert die Existenz biologischer Unterschiede. Was negiert wird, ist die m.E. völlig richtige Erkenntnis, dass die sozialen Unterschiede in erstaunlich geringem kausalen Zusammenhang zu den biologischen stehen. Es sind nicht deshalb weniger Frauen in Führungspositionen, weil Frauen von Natur aus kein Interesse daran haben oder weil sie ihrer Biologie nach ungeeignet dafür sind. Das ist anerzogen, das ist von Kleinauf trainiert, weil es für uns alle, Männer wie Frauen, seit Generationen normal war/ist, dass Männer die Chefs sind. Deshalb fordert eine entsprechend sozialisierte Gesellschaft implizit (nicht explizit, sondern durch ihre Umgangsformen), dass Menschen sich in die für ihr biologisches Geschlecht vorgesehenen sozialen Rollenbilder von Männlichkeit und Weiblichkeit fügen, dass sie sich &#8220;normal&#8221; verhalten. Dagegen begehren Feministen zu Recht auf und diesen Diskurs markiert der Begriff &#8220;Gender&#8221;. Es gibt sehr verschiedene Ansichten darüber, wo die Grenzen zwischen biologischem und sozialem Geschlecht verlaufen, welches die Mechanismen sind, die soziales Geschlecht prägen und was wir als Gesellschaft tun können, um die Nachteile, die uns aus unserer sozialen Prägung erwachsen, zu überwinden. Das sind die Punkte, die man diskutieren kann und sollte*. Das passiert natürlich und führt auch innerhalb des Feminismus zu ganz heterogenen Ansichten. Es gibt keinen wie auch immer gearteten homogenen &#8220;Gender-Feminismus&#8221; und die Unterstellung einer &#8220;Sektenartigkeit&#8221; ist diffamierender Bullshit!</p>
<p>Aber das alles hat nichts, aber auch gar nichts mit der idiotischen Forderung nach Netzsperren zu tun! Wenn Danisch das nun durch eine Schilderung persönlicher Eindrücke aktiv in einen Zusammenhang bringt, dann ist das keine Feminismus-Kritik, sondern die Instrumentalisierung eines populären Themas zum Zwecke der Diffamierung feministischer Positionen. Das ist idiotisch und du fällst auch noch darauf rein!</p>
<p>* an anderer Stelle</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-841</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 10:39:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-841</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Warum sollte ich mich von einer vermeintlichen Sektenlehre distanzieren, wenn ich deren Existenz als solche infrage stelle?&quot;

Weil du dich darüber aufgeregt hast, das die genannte Lehre als Sektenlehre bezeichnet wurde. Das klang so, als wolltest du sie verteidigen.

&quot;Was ich Danisch und dir vorwerfe, ist zu versuchen, die Welt von der Idiotie des konkreten Allesmöglichen zu überzeugen, in dessen Namen angeblich diese bescheuerte Forderung ausgesprochen wurde.&quot;

Aber ist das, war diese bescheuerten Forderungen ausspricht nicht idiotisch? Warum nicht darauf hinweisen? Weil die meinst, das gäbe es nicht? Doch, ist sogar recht weit verbreitet, nennt sich Gender-Mainstreaming bzw. Gender-Feminismus. Natürlich nicht in der Bevölkerung weit verbreitet, aber es gibt die entsprechenden Kreise. 

Ging es dir nur um das Reizwort Feminismus? Feminismus sei nur dass, was du dafür hälst? Nun, der Gender-Feminismus hat mit dem ursprünglichen Feminismus auch nicht viel gemeinsam, aber warum dann nicht den Gender-Feminismus anprangern, sondern sich durch Kritik am Gender-Feminismus selber angesprochen fühlen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Warum sollte ich mich von einer vermeintlichen Sektenlehre distanzieren, wenn ich deren Existenz als solche infrage stelle?&#8221;</p>
<p>Weil du dich darüber aufgeregt hast, das die genannte Lehre als Sektenlehre bezeichnet wurde. Das klang so, als wolltest du sie verteidigen.</p>
<p>&#8220;Was ich Danisch und dir vorwerfe, ist zu versuchen, die Welt von der Idiotie des konkreten Allesmöglichen zu überzeugen, in dessen Namen angeblich diese bescheuerte Forderung ausgesprochen wurde.&#8221;</p>
<p>Aber ist das, war diese bescheuerten Forderungen ausspricht nicht idiotisch? Warum nicht darauf hinweisen? Weil die meinst, das gäbe es nicht? Doch, ist sogar recht weit verbreitet, nennt sich Gender-Mainstreaming bzw. Gender-Feminismus. Natürlich nicht in der Bevölkerung weit verbreitet, aber es gibt die entsprechenden Kreise. </p>
<p>Ging es dir nur um das Reizwort Feminismus? Feminismus sei nur dass, was du dafür hälst? Nun, der Gender-Feminismus hat mit dem ursprünglichen Feminismus auch nicht viel gemeinsam, aber warum dann nicht den Gender-Feminismus anprangern, sondern sich durch Kritik am Gender-Feminismus selber angesprochen fühlen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-840</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 07:30:11 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Warum sollte ich mich von einer vermeintlichen Sektenlehre distanzieren, wenn ich deren Existenz als solche infrage stelle?

Ich distanziere mich von Netzsperren, ich distanziere mich von Forderungen, die zur Unterdrückung von Menschen egal welchen Geschlechts und Alters beitragen. Ich distanziere mich davon, dass alle Forderungen, die von einer Frau geäußert werden, für feministische Forderungen gehalten werden. Und - du wirst staunen - ich distanziere mich sogar von dem kurzsichtigen Irrglauben, dass alle Forderungen, die von einem Feministen im Namen des Feminismus geäußert werden, feministische Forderungen sind.

Hey, natürlich fordern Idioten weltweit im Namen Allesmöglichen irgendwelchen dämlichen Scheiß. Ein sachlicher Umgang wäre es, dann erläuternd die Idiotie einer solchen Forderung sichtbar zu machen (wie es ja im Falle der Netzsperren vielfach geschah). Was ich Danisch und dir vorwerfe, ist zu versuchen, die Welt von der Idiotie des konkreten Allesmöglichen zu überzeugen, in dessen Namen angeblich diese bescheuerte Forderung ausgesprochen wurde. Denn das ist selbst idiotisch; mal ganz abgesehen davon, dass ich es nicht für faktisch gegeben halte, dass Netzsperren überhaupt im Namen eines wie auch immer gearteten Feminismus gefordert wurden.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Warum sollte ich mich von einer vermeintlichen Sektenlehre distanzieren, wenn ich deren Existenz als solche infrage stelle?</p>
<p>Ich distanziere mich von Netzsperren, ich distanziere mich von Forderungen, die zur Unterdrückung von Menschen egal welchen Geschlechts und Alters beitragen. Ich distanziere mich davon, dass alle Forderungen, die von einer Frau geäußert werden, für feministische Forderungen gehalten werden. Und &#8211; du wirst staunen &#8211; ich distanziere mich sogar von dem kurzsichtigen Irrglauben, dass alle Forderungen, die von einem Feministen im Namen des Feminismus geäußert werden, feministische Forderungen sind.</p>
<p>Hey, natürlich fordern Idioten weltweit im Namen Allesmöglichen irgendwelchen dämlichen Scheiß. Ein sachlicher Umgang wäre es, dann erläuternd die Idiotie einer solchen Forderung sichtbar zu machen (wie es ja im Falle der Netzsperren vielfach geschah). Was ich Danisch und dir vorwerfe, ist zu versuchen, die Welt von der Idiotie des konkreten Allesmöglichen zu überzeugen, in dessen Namen angeblich diese bescheuerte Forderung ausgesprochen wurde. Denn das ist selbst idiotisch; mal ganz abgesehen davon, dass ich es nicht für faktisch gegeben halte, dass Netzsperren überhaupt im Namen eines wie auch immer gearteten Feminismus gefordert wurden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-839</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 12:41:57 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-839</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Sicherlich, jeder hat seine kleinen Geheimnisse und man könnte meinen, wenn die Gesellschaft das plötzlich auch sähe, würde sie schon akzeptieren, was man bisher verheimlichen zu müssen glaubte. Schließlich kann ich niemandem seinen heimlichen Drogenkonsum vorwerfen, wenn ich eine heimliche Geliebte habe… Denkt man, aber so funktioniert es ja in der Realität nicht.&quot;

Ein hervorragender Kommentar. Besonders dieser Satz bringt es auf den Punkt.

Mit einer der besten Artikel, die ich zu dem Thema gelesen habe!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Sicherlich, jeder hat seine kleinen Geheimnisse und man könnte meinen, wenn die Gesellschaft das plötzlich auch sähe, würde sie schon akzeptieren, was man bisher verheimlichen zu müssen glaubte. Schließlich kann ich niemandem seinen heimlichen Drogenkonsum vorwerfen, wenn ich eine heimliche Geliebte habe… Denkt man, aber so funktioniert es ja in der Realität nicht.&#8221;</p>
<p>Ein hervorragender Kommentar. Besonders dieser Satz bringt es auf den Punkt.</p>
<p>Mit einer der besten Artikel, die ich zu dem Thema gelesen habe!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-838</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 10:57:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-838</guid>
		<description><![CDATA[Ich habe, im Moment, keinen Blog.

&quot;Alles klar, na das ist ja an der jüdischen Weltverschwörung schon nah dran.&quot;

Gegen eine solche Unterstellung muss ich mich allerdings noch verwahren. Wenn die genannten Lehren und das widersprüchliche Verhalten gegenüber Feministen auf der einen und Nicht-Feministen auf der anderen Seite dich nicht dazu bringen dich vom Genderfeminismus zu distanzieren (nach der Motto: &quot;Das hat nicht mit meinem Feminismus zu tun&quot;), sondern du dich nur über die Bezeichnung dieser Lehre als Sektenartig aufregst, hängst du dieser von mir skizierten Lehre dann an? Das würde mich ernsthaft interessieren, ich hoffe ich erhalte da noch eine Antwort.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe, im Moment, keinen Blog.</p>
<p>&#8220;Alles klar, na das ist ja an der jüdischen Weltverschwörung schon nah dran.&#8221;</p>
<p>Gegen eine solche Unterstellung muss ich mich allerdings noch verwahren. Wenn die genannten Lehren und das widersprüchliche Verhalten gegenüber Feministen auf der einen und Nicht-Feministen auf der anderen Seite dich nicht dazu bringen dich vom Genderfeminismus zu distanzieren (nach der Motto: &#8220;Das hat nicht mit meinem Feminismus zu tun&#8221;), sondern du dich nur über die Bezeichnung dieser Lehre als Sektenartig aufregst, hängst du dieser von mir skizierten Lehre dann an? Das würde mich ernsthaft interessieren, ich hoffe ich erhalte da noch eine Antwort.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-837</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Aug 2012 07:55:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-837</guid>
		<description><![CDATA[Okay, du betrachtest also &quot;Gender&quot;-Feminismus wie eine Sekte. Alles klar, na das ist ja an der jüdischen Weltverschwörung schon nah dran. Da ich gegen solche Realitätsverwirrung argumentatorisch nichts ausrichten kann (was ist Vernunft schon gegen die Macht der Illuminaten!?), betrachte ich die Diskussion mit dir an diesem Punkt als beendet und schlage mir schon mal vorsorglich mit der flachen Hand auf die Stirn. Du darfst deine Verschwörungstheorien jetzt wieder in deinem eigenen Blog ausführen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Okay, du betrachtest also &#8220;Gender&#8221;-Feminismus wie eine Sekte. Alles klar, na das ist ja an der jüdischen Weltverschwörung schon nah dran. Da ich gegen solche Realitätsverwirrung argumentatorisch nichts ausrichten kann (was ist Vernunft schon gegen die Macht der Illuminaten!?), betrachte ich die Diskussion mit dir an diesem Punkt als beendet und schlage mir schon mal vorsorglich mit der flachen Hand auf die Stirn. Du darfst deine Verschwörungstheorien jetzt wieder in deinem eigenen Blog ausführen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-836</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 21:56:17 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-836</guid>
		<description><![CDATA[Erst einmal war von &quot;geheimer Verschwörung&quot; auch nicht die Rede.

&quot;Daran, Gleichberechtigung für Frauen zu fordern, kann ich auch erst einmal nichts Schlechtes erkennen.&quot;

Das ist nun aber schlicht ein Strohmann-Argument (http://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument). Als wenn der Wunsch nach Gleichberechtigung der heute verbreitete Kritikpunkt am Feminismus wäre. Vielleicht bei den Piusbrüdern.

Vielmehr wird der heute Gender-Feminismus kritisiert. Dieser zeichnet sich durch einige interessante Aspekte aus:

1. Geschlecht ist (von den offensichtlich vorhandenen, aber nur für die Fortpflanzung relevanten, körperlichen Unterschieden einmal abgesehen) nur ein gesellschaftliches Konstrukt. Ist das Geschlecht aber nur ein gesellschaftliches Konstrukt, wie definiert man dann überhaupt Frau bzw. weiblich? Na klar: Über die Diskriminierung bzw. die (angeblich) diskriminierende, logisch-mathematisches Denken angeblich abgewöhnende Erziehung von Mädchen.

2. Dies nun über ihre Diskriminierung und (angeblich) mangelnden mathematisch-logischen Fähigkeiten verursachte Benachteiligung soll (evt. mit staatlichen Regulierungen und Zwang) später ausgeglichen werden. Schlieslich können Mädchen ja nichts dafür, dass man ihnen mathematisch-logisches Denken von klein auf ausgetrieben habe.

3. In Talkshows, Reden, Texte und Diskussionen an und mit Nichtfeministen bzw. der Öffentlichkeit reden Gender-Feministen plötzlich ganz anders. Wie bei einer Sekte. Da kommt man ja auch nich gleich mit der Geschichte vom intergalaktischen Diktator Xenu, der uns in Kinos Gehirngewaschen habe, bevor (oder nachdem?) er unsere Seelen alle in Supervulkane steckte um uns mit Atombomben in die Atmosphäre zu sprengen und psychisch zu schädigen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Erst einmal war von &#8220;geheimer Verschwörung&#8221; auch nicht die Rede.</p>
<p>&#8220;Daran, Gleichberechtigung für Frauen zu fordern, kann ich auch erst einmal nichts Schlechtes erkennen.&#8221;</p>
<p>Das ist nun aber schlicht ein Strohmann-Argument (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument</a>). Als wenn der Wunsch nach Gleichberechtigung der heute verbreitete Kritikpunkt am Feminismus wäre. Vielleicht bei den Piusbrüdern.</p>
<p>Vielmehr wird der heute Gender-Feminismus kritisiert. Dieser zeichnet sich durch einige interessante Aspekte aus:</p>
<p>1. Geschlecht ist (von den offensichtlich vorhandenen, aber nur für die Fortpflanzung relevanten, körperlichen Unterschieden einmal abgesehen) nur ein gesellschaftliches Konstrukt. Ist das Geschlecht aber nur ein gesellschaftliches Konstrukt, wie definiert man dann überhaupt Frau bzw. weiblich? Na klar: Über die Diskriminierung bzw. die (angeblich) diskriminierende, logisch-mathematisches Denken angeblich abgewöhnende Erziehung von Mädchen.</p>
<p>2. Dies nun über ihre Diskriminierung und (angeblich) mangelnden mathematisch-logischen Fähigkeiten verursachte Benachteiligung soll (evt. mit staatlichen Regulierungen und Zwang) später ausgeglichen werden. Schlieslich können Mädchen ja nichts dafür, dass man ihnen mathematisch-logisches Denken von klein auf ausgetrieben habe.</p>
<p>3. In Talkshows, Reden, Texte und Diskussionen an und mit Nichtfeministen bzw. der Öffentlichkeit reden Gender-Feministen plötzlich ganz anders. Wie bei einer Sekte. Da kommt man ja auch nich gleich mit der Geschichte vom intergalaktischen Diktator Xenu, der uns in Kinos Gehirngewaschen habe, bevor (oder nachdem?) er unsere Seelen alle in Supervulkane steckte um uns mit Atombomben in die Atmosphäre zu sprengen und psychisch zu schädigen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-835</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 07:23:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-835</guid>
		<description><![CDATA[Es wundert mich, dass du Polemik bei mir, jedoch offenbar nicht bei Danisch erkennst. So einseitig und undifferenziert wie der Artikel Danischs Wahrnehmung auf die Zensur-Debatte präsentiert, würde ich ihm ein differenziertes Weltbild nicht einmal dann unterstellen, wenn er es mantraartig dazugeschrieben hätte. Denn es würde nichts an seiner oder der Kurzsicht des Artikels ändern.

Es gibt nicht DEN Feminismus. Es gibt auch die DEN Gender-Feminismus. (Was auch immer das sein soll.) Natürlich ist Feminismus auch eine politische Strömung, weil Politik nun einmal die Arena ist, in der wir um gemeingesellschaftliche Umgangsformen ringen. Daran, Gleichberechtigung für Frauen zu fordern, kann ich auch erst einmal nichts Schlechtes erkennen. Aber auch die Fragen nach konkreten politischen Forderungen oder Zielen des Feminismus, sind alles andere als banal, einseitig oder geschlossen (s. Quoten, da haben auch Feministen verschiedene Ansichten).

Natürlich gibt es auch Politiker, die bestimmte Forderungen mit feministischen oder vermeintlich feministischen Positionen verargumentieren (s. Forderung nach Verbot von Prostitution, weil die armen Frauen). Es mag sogar sein, dass VdL das getan hat, obwohl ich mich an derlei echt nicht erinnern kann. Ich glaube aber, dass die Zahl von Politikern, die sich bspw. aus religiösen, moralischen oder machtpolitischen Gründen für eine Internetzensur ausgesprochen haben, weitaus überwiegen dürfte. Dieser Versuch bürgerlicher Entmündigung, deren Gallionsfigur VdL war, war, entgegen Danischs Darstellung, keine geheime, feministische Verschwörung. Das ist absurd und wer das glaubt, der hat entweder eine beschränkte Weltsicht oder der verfolgt Ziele, denen eine derartig verzerrte Darstellung zweckdienlich ist. Beides ist abzulehnen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es wundert mich, dass du Polemik bei mir, jedoch offenbar nicht bei Danisch erkennst. So einseitig und undifferenziert wie der Artikel Danischs Wahrnehmung auf die Zensur-Debatte präsentiert, würde ich ihm ein differenziertes Weltbild nicht einmal dann unterstellen, wenn er es mantraartig dazugeschrieben hätte. Denn es würde nichts an seiner oder der Kurzsicht des Artikels ändern.</p>
<p>Es gibt nicht DEN Feminismus. Es gibt auch die DEN Gender-Feminismus. (Was auch immer das sein soll.) Natürlich ist Feminismus auch eine politische Strömung, weil Politik nun einmal die Arena ist, in der wir um gemeingesellschaftliche Umgangsformen ringen. Daran, Gleichberechtigung für Frauen zu fordern, kann ich auch erst einmal nichts Schlechtes erkennen. Aber auch die Fragen nach konkreten politischen Forderungen oder Zielen des Feminismus, sind alles andere als banal, einseitig oder geschlossen (s. Quoten, da haben auch Feministen verschiedene Ansichten).</p>
<p>Natürlich gibt es auch Politiker, die bestimmte Forderungen mit feministischen oder vermeintlich feministischen Positionen verargumentieren (s. Forderung nach Verbot von Prostitution, weil die armen Frauen). Es mag sogar sein, dass VdL das getan hat, obwohl ich mich an derlei echt nicht erinnern kann. Ich glaube aber, dass die Zahl von Politikern, die sich bspw. aus religiösen, moralischen oder machtpolitischen Gründen für eine Internetzensur ausgesprochen haben, weitaus überwiegen dürfte. Dieser Versuch bürgerlicher Entmündigung, deren Gallionsfigur VdL war, war, entgegen Danischs Darstellung, keine geheime, feministische Verschwörung. Das ist absurd und wer das glaubt, der hat entweder eine beschränkte Weltsicht oder der verfolgt Ziele, denen eine derartig verzerrte Darstellung zweckdienlich ist. Beides ist abzulehnen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-834</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Aug 2012 02:46:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-834</guid>
		<description><![CDATA[Sorry LeV, dass ist jetzt ziemlich armseelige Polemik. Feminismus ist eine politische Strömung und nicht angeboren. Es gibt auch männliche Feministen.

Und ja, bei politischen Strömungen wird gerne pauschalisiert, obwohl selber niemand zu einer Schublade gehören will, teilt man andere doch darin ein. Natürlich gibt es verschiedene Unterströmungen und Differenzen. Aber ständig den vom Inhalt her selbstverständlichen Satz &quot;Außnahmen bestätigen die Regel&quot; oder auch weitergehend &quot;Natürlich ist die Lage diferenzierter&quot; mantraartig hinter jeden Absatz dran zu hängen zerstört irgendwann jeden Textfluss.

Aus dem Kontext heraus wird denke ich klar, dass es um den Gender-Feminismus geht, also eine heute verbreitete und offensiv vorgehende Spielart des Feminismus, welche auch massive Lobby für eine Politik betreibt, in der das Gesetz wieder auf das Geschlecht achtet (wie sonst sollen Quoten funktionieren?) und durchschaubaren Lobbyismus betreibt. Mit dem Feminismus der ersten Hälfte des 20. Jahunderts hat das nicht viel zu tun.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry LeV, dass ist jetzt ziemlich armseelige Polemik. Feminismus ist eine politische Strömung und nicht angeboren. Es gibt auch männliche Feministen.</p>
<p>Und ja, bei politischen Strömungen wird gerne pauschalisiert, obwohl selber niemand zu einer Schublade gehören will, teilt man andere doch darin ein. Natürlich gibt es verschiedene Unterströmungen und Differenzen. Aber ständig den vom Inhalt her selbstverständlichen Satz &#8220;Außnahmen bestätigen die Regel&#8221; oder auch weitergehend &#8220;Natürlich ist die Lage diferenzierter&#8221; mantraartig hinter jeden Absatz dran zu hängen zerstört irgendwann jeden Textfluss.</p>
<p>Aus dem Kontext heraus wird denke ich klar, dass es um den Gender-Feminismus geht, also eine heute verbreitete und offensiv vorgehende Spielart des Feminismus, welche auch massive Lobby für eine Politik betreibt, in der das Gesetz wieder auf das Geschlecht achtet (wie sonst sollen Quoten funktionieren?) und durchschaubaren Lobbyismus betreibt. Mit dem Feminismus der ersten Hälfte des 20. Jahunderts hat das nicht viel zu tun.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-833</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2012 10:27:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Achso, der arme Danisch hat nur alle Feministinnen über einen Kamm geschert, na dann ist das ja nicht so schlimm. Das macht es natürlich viiieeel besser und rehabilitiert ihn sofort. Da ja allgemein bekannt ist, dass ausnahmslos alle Feministinnen dumme Ziegen und Männerfeinde sind, dürfen natürlich alle Frauen, die keine Feministinnen sind, weiter in Führungspositionen und dergleichen Männerdomänen strömen. Die Frauen, die Feministinnen sind, hingegen, hm, wie wäre es mit Scheiterhaufen?

m(]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Achso, der arme Danisch hat nur alle Feministinnen über einen Kamm geschert, na dann ist das ja nicht so schlimm. Das macht es natürlich viiieeel besser und rehabilitiert ihn sofort. Da ja allgemein bekannt ist, dass ausnahmslos alle Feministinnen dumme Ziegen und Männerfeinde sind, dürfen natürlich alle Frauen, die keine Feministinnen sind, weiter in Führungspositionen und dergleichen Männerdomänen strömen. Die Frauen, die Feministinnen sind, hingegen, hm, wie wäre es mit Scheiterhaufen?</p>
<p>m(</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Selektive Wahrnehmung von techniknörgler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-832</link>
		<dc:creator>techniknörgler</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Aug 2012 00:42:03 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1037#comment-832</guid>
		<description><![CDATA[&quot;Genau diesen Punkt – das für allgemeingültig zu erklären, sich ergo, damit abzufinden und durch eigenes Handeln den Effekt zu verstärken – stelle ich infrage. Ich unterstelle Danisch gar keine habituelle Frauenfeindlichkeit. Ich unterstelle sie ihm (und dir) an diesem Punkt, in diesem Sprechverhalten.&quot;

Das muss ich ihn aber verteidigen: Danisch hat nicht Frauen als solche angegriffen, sondern Feministinnen. 

Zitat von Danisch:

&quot;[...] da [b]feministische[/b] Strömungen dem Internet und technischer Innovation gegenüber im allemeinen feindselig eingestellt sind Feministen stehen ja im Kampf gegen das Internet an vorderster Front. Rationalität gilt als patriarchalisches Denken.&quot;

&quot;Feministische Ströumg&quot; und nicht &quot;Frauen&quot; steht da!


Ich vermute außerdem, dass sich seine Kritik nicht gegen den Feminismus von vor 100 Jahren, sondern gegen den heutigen Feminismus wendet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Genau diesen Punkt – das für allgemeingültig zu erklären, sich ergo, damit abzufinden und durch eigenes Handeln den Effekt zu verstärken – stelle ich infrage. Ich unterstelle Danisch gar keine habituelle Frauenfeindlichkeit. Ich unterstelle sie ihm (und dir) an diesem Punkt, in diesem Sprechverhalten.&#8221;</p>
<p>Das muss ich ihn aber verteidigen: Danisch hat nicht Frauen als solche angegriffen, sondern Feministinnen. </p>
<p>Zitat von Danisch:</p>
<p>&#8220;[...] da [b]feministische[/b] Strömungen dem Internet und technischer Innovation gegenüber im allemeinen feindselig eingestellt sind Feministen stehen ja im Kampf gegen das Internet an vorderster Front. Rationalität gilt als patriarchalisches Denken.&#8221;</p>
<p>&#8220;Feministische Ströumg&#8221; und nicht &#8220;Frauen&#8221; steht da!</p>
<p>Ich vermute außerdem, dass sich seine Kritik nicht gegen den Feminismus von vor 100 Jahren, sondern gegen den heutigen Feminismus wendet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Weg in die kulturelle Armut von redwolf</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-831</link>
		<dc:creator>redwolf</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Jul 2012 20:26:52 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-831</guid>
		<description><![CDATA[Sowas in der Art gab es doch schon. Die Seite Marionskochbuch verklagt alles und jeden, der ihren Content einfach übernimmt. Deren seite ist SEO-optimiert und sie suchen aktiv nach Leuten, die ihre Bilder verwenden. Dann schalten sie ihre Anwälte an und es geht, wie soll es auch sein, nach Landgericht Hamburg.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sowas in der Art gab es doch schon. Die Seite Marionskochbuch verklagt alles und jeden, der ihren Content einfach übernimmt. Deren seite ist SEO-optimiert und sie suchen aktiv nach Leuten, die ihre Bilder verwenden. Dann schalten sie ihre Anwälte an und es geht, wie soll es auch sein, nach Landgericht Hamburg.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Weg in die kulturelle Armut von Tilly</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-830</link>
		<dc:creator>Tilly</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2012 10:14:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-830</guid>
		<description><![CDATA[Bin erst jetzt dazu gekommen, diesen sehr interessanten Blog zu lesen und kann mich den Ausführungen von LeV nur anschließen. Ich finde, treffender kann man das Thema nicht beleuchten. Es ist sicherlich vollkommen richtig, dass „Kunst immer ein Stück Reflexion von Gegenwart ist“, wie Sebastian schreibt. Aber das steht doch nicht im Widerspruch zu den Ausführungen von LeV. Was ist da aber für eine Debatte in der Ethnographie im Gange? Kenne ich nicht. Ich schließe mich dem auch nicht unbedingt an, dass ein Gemälde erst zu Kunst wird, wenn es Betrachter gibt…(siehe Sebastian). Ist dennoch interessant. Steigt dann der Wert des Kunstwerkes bei genügender Diskussion darüber bzw. wenn es eine hohe Anzahl von Rezipienten gibt? Da sollten wir doch lieber schauen, wann man sich Künstler nennen darf.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bin erst jetzt dazu gekommen, diesen sehr interessanten Blog zu lesen und kann mich den Ausführungen von LeV nur anschließen. Ich finde, treffender kann man das Thema nicht beleuchten. Es ist sicherlich vollkommen richtig, dass „Kunst immer ein Stück Reflexion von Gegenwart ist“, wie Sebastian schreibt. Aber das steht doch nicht im Widerspruch zu den Ausführungen von LeV. Was ist da aber für eine Debatte in der Ethnographie im Gange? Kenne ich nicht. Ich schließe mich dem auch nicht unbedingt an, dass ein Gemälde erst zu Kunst wird, wenn es Betrachter gibt…(siehe Sebastian). Ist dennoch interessant. Steigt dann der Wert des Kunstwerkes bei genügender Diskussion darüber bzw. wenn es eine hohe Anzahl von Rezipienten gibt? Da sollten wir doch lieber schauen, wann man sich Künstler nennen darf.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Preis des Schweigens von Rholand Richter</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=97#comment-829</link>
		<dc:creator>Rholand Richter</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Jun 2012 07:22:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=97#comment-829</guid>
		<description><![CDATA[Man sieht doch auch, wie es jetzt in den USA ist, da wurde ein &quot;Ermächtigungsgesetz&quot; erlassen.
Obama meinte dazu nur, er würde dies nicht gegen seine Landsleute einsetzen...
Jeder darf aber laut dieses Gesetzes verhaftet und auf unbestimmte zeit festgehalten werden, OHNE dass ein Gericht angehört werden muss...
Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?
Natürlich ist das nur um die Terroristen zu verhaften, die sonst den Reichsta... äh ich meine den Kongress in die luft jagen würden.
Sorry für die Anspielung!
Aber das ist etwas, das ich fast noch schlimmer finde, gerade wenn man bedenkt, wie viele rechtsradikale und religiöse &quot;fanatiker&quot; es in den USA gibt, befürchte ich eher, dass die uns zuvor kommen werden mit dem neuen &quot;Reich&quot;...
Also Gott schütze Amerika, das land der (un)BEGRENZTEN Möglichkeiten!
Ich hoffe dass dies alles nur schwarzmalerei ist, aber was wenn nicht? was machen WIR dann?
Ich hoffe nur, dass dank dem Internet es mehr als nur einzelne kleine &quot;Scholl&#039;s&quot; geben wird sondern dass es dann einen AUFSTAND geben wird...

Wir sind aber auf einem guten Weg, denn die Internetgemeinschaft ist verknüpft und man hatte (zumindest am anfang) auch bei den Protesten gegen ACTA gesehen, wie wir zusammen hängen. Leider hatte auch dies schnell nachgelassen, aber die Hoffnung stirbt zu letzt.
Hoffen (und handeln) wir, damit es nicht soweit kommt!
Beste Grüße und: Remember Remember the 5th of November...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man sieht doch auch, wie es jetzt in den USA ist, da wurde ein &#8220;Ermächtigungsgesetz&#8221; erlassen.<br />
Obama meinte dazu nur, er würde dies nicht gegen seine Landsleute einsetzen&#8230;<br />
Jeder darf aber laut dieses Gesetzes verhaftet und auf unbestimmte zeit festgehalten werden, OHNE dass ein Gericht angehört werden muss&#8230;<br />
Kommt uns das nicht irgendwie bekannt vor?<br />
Natürlich ist das nur um die Terroristen zu verhaften, die sonst den Reichsta&#8230; äh ich meine den Kongress in die luft jagen würden.<br />
Sorry für die Anspielung!<br />
Aber das ist etwas, das ich fast noch schlimmer finde, gerade wenn man bedenkt, wie viele rechtsradikale und religiöse &#8220;fanatiker&#8221; es in den USA gibt, befürchte ich eher, dass die uns zuvor kommen werden mit dem neuen &#8220;Reich&#8221;&#8230;<br />
Also Gott schütze Amerika, das land der (un)BEGRENZTEN Möglichkeiten!<br />
Ich hoffe dass dies alles nur schwarzmalerei ist, aber was wenn nicht? was machen WIR dann?<br />
Ich hoffe nur, dass dank dem Internet es mehr als nur einzelne kleine &#8220;Scholl&#8217;s&#8221; geben wird sondern dass es dann einen AUFSTAND geben wird&#8230;</p>
<p>Wir sind aber auf einem guten Weg, denn die Internetgemeinschaft ist verknüpft und man hatte (zumindest am anfang) auch bei den Protesten gegen ACTA gesehen, wie wir zusammen hängen. Leider hatte auch dies schnell nachgelassen, aber die Hoffnung stirbt zu letzt.<br />
Hoffen (und handeln) wir, damit es nicht soweit kommt!<br />
Beste Grüße und: Remember Remember the 5th of November&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Weg in die kulturelle Armut von Sebastian</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-828</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2012 17:12:58 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-828</guid>
		<description><![CDATA[Wie gesagt, das ist die exakt gleiche Debatte wie z.B. in der Ethnographie. Da wurde auch versucht eine klare Trennung zwischen Beobachter und Subjekt zu ziehen, was aber nicht gelingt. Genauso wird ein Gemälde erst zu Kunst, wenn es Betrachter gibt, die es interpretieren und über seine Bedeutung reflektieren. In diesem Moment tragen sie zum Kunstwerk bei.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wie gesagt, das ist die exakt gleiche Debatte wie z.B. in der Ethnographie. Da wurde auch versucht eine klare Trennung zwischen Beobachter und Subjekt zu ziehen, was aber nicht gelingt. Genauso wird ein Gemälde erst zu Kunst, wenn es Betrachter gibt, die es interpretieren und über seine Bedeutung reflektieren. In diesem Moment tragen sie zum Kunstwerk bei.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Weg in die kulturelle Armut von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-827</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2012 08:57:04 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-827</guid>
		<description><![CDATA[Damit hast du sicherlich recht, Sebastian. Das meine ich aber im Artikel nicht. Was ich meine, ist die Trennung zwischen Kunst Schaffenden und Kunst Rezipierenden. Wenn du dich z.B. hinsetzt, um einem Sänger zuzuhören. Wenn der dich plötzlich auffordern würde, auch mal was zu singen, dann würdest du erschrecken und sagen: &quot;Aber ich kann doch gar nicht singen.&quot; In anderen Kulturen würde man dich angucken wie ein Auto, weil &quot;ich kann nicht singen&quot; undgefähr so eine Behauptung ist, wie &quot;ich kann nicht sprechen&quot;. Bei uns ist das ganz klar geregelt. Singen ist etwas für den Spezialisten, man setzt sich und hört zu, man singt nicht selbst. Und diese Trennung zieht sich durch sehr viele Bereiche und wird ja auch von vielen Künstlern und Intellektuellen immer wieder sehr stark aufrecht erhalten, indem z.B. behauptet wird, professionelle Kunst sei gegenüber Laienkunst von höherem Wert. Begriffe wie &quot;Qualitätsjournalismus&quot; oder &quot;Ernste Musik&quot; zielen in diese Richtung. Im Internet wird diese künstlich erzeugte Trennung aufgeweicht, weil die Grenzen und Kriterien für die Einteilung in X oder Y zu Recht infrage gestellt werden. Kunst und sonstige Geisteswerke werden von ihrem elitären Sockel gehoben, weil sie jedem zugänglich ist und jeder sich in der Form mit ihr auseinandersetzen kann, die ihm sinnvoll erscheint. Der obige Artikel hätte z.B. ohne den Zugang zum Cicero nicht in der Form entstehen können. Die künstlerische Kommunikation wird im Internet wieder dialogischer und hört auf Monolog zu sein, wie sie das bisher lange Zeit war.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Damit hast du sicherlich recht, Sebastian. Das meine ich aber im Artikel nicht. Was ich meine, ist die Trennung zwischen Kunst Schaffenden und Kunst Rezipierenden. Wenn du dich z.B. hinsetzt, um einem Sänger zuzuhören. Wenn der dich plötzlich auffordern würde, auch mal was zu singen, dann würdest du erschrecken und sagen: &#8220;Aber ich kann doch gar nicht singen.&#8221; In anderen Kulturen würde man dich angucken wie ein Auto, weil &#8220;ich kann nicht singen&#8221; undgefähr so eine Behauptung ist, wie &#8220;ich kann nicht sprechen&#8221;. Bei uns ist das ganz klar geregelt. Singen ist etwas für den Spezialisten, man setzt sich und hört zu, man singt nicht selbst. Und diese Trennung zieht sich durch sehr viele Bereiche und wird ja auch von vielen Künstlern und Intellektuellen immer wieder sehr stark aufrecht erhalten, indem z.B. behauptet wird, professionelle Kunst sei gegenüber Laienkunst von höherem Wert. Begriffe wie &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; oder &#8220;Ernste Musik&#8221; zielen in diese Richtung. Im Internet wird diese künstlich erzeugte Trennung aufgeweicht, weil die Grenzen und Kriterien für die Einteilung in X oder Y zu Recht infrage gestellt werden. Kunst und sonstige Geisteswerke werden von ihrem elitären Sockel gehoben, weil sie jedem zugänglich ist und jeder sich in der Form mit ihr auseinandersetzen kann, die ihm sinnvoll erscheint. Der obige Artikel hätte z.B. ohne den Zugang zum Cicero nicht in der Form entstehen können. Die künstlerische Kommunikation wird im Internet wieder dialogischer und hört auf Monolog zu sein, wie sie das bisher lange Zeit war.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Der Weg in die kulturelle Armut von Sebastian</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-826</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 May 2012 07:12:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1279#comment-826</guid>
		<description><![CDATA[Man braucht nicht mal das Web 2.0 als Argument zu nutzen, um zu zeigen, dass Kunst immer im Auge des Betrachters entsteht. Schon in der Philosophie und Soziologie der letzten 50 Jahre finden sich genügend unendliche Diskussionen, die darauf verweisen, dass eine Trennung zwischen Betrachter und Subjekt unmöglich ist. So beeinflusst etwa der Ethnograph, der eine abgeschirmte Kultur vor Ort beobachtet, diese Kultur durch seine Anwesentheit und beeinflusst damit wiederum die Ergebnisse seiner eigenen Studie. Kunst ist immer ein Stück Reflexion von Gegenwart.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man braucht nicht mal das Web 2.0 als Argument zu nutzen, um zu zeigen, dass Kunst immer im Auge des Betrachters entsteht. Schon in der Philosophie und Soziologie der letzten 50 Jahre finden sich genügend unendliche Diskussionen, die darauf verweisen, dass eine Trennung zwischen Betrachter und Subjekt unmöglich ist. So beeinflusst etwa der Ethnograph, der eine abgeschirmte Kultur vor Ort beobachtet, diese Kultur durch seine Anwesentheit und beeinflusst damit wiederum die Ergebnisse seiner eigenen Studie. Kunst ist immer ein Stück Reflexion von Gegenwart.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Interpretation: Nänie ~ Friedrich Schiller von Piotr Marek</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=49#comment-825</link>
		<dc:creator>Piotr Marek</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 May 2012 08:12:05 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://levampyre.de/blog/?p=49#comment-825</guid>
		<description><![CDATA[Dieses Gedicht ist so mega ischä AALE]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Gedicht ist so mega ischä AALE</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Blümchenwiese mit Python von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=950#comment-824</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:42:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=950#comment-824</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Mona, also im Grunde genommen kannst du der Turtle alles erzählen, was sie malen soll und wenn du&#039;s richtig programmiert hast, tut sie es einfach. Die Blumenwiese besteht ja aus ganz vielen einzelnen Blumen, in dem Programm wird dafür die Funktion blume() immer wieder ausgeführt. Die Funktion kannst du selbst definieren (meine Blumen bestehen bspw. aus 7 Kreisen, die im Kreis angeordnet und dann gefüllt werden) und dann sooft aufrufen, wie du möchtest. Die Wikipedia weiß mal wieder mehr: https://en.wikipedia.org/wiki/Turtle_graphics LG, LeV.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Mona, also im Grunde genommen kannst du der Turtle alles erzählen, was sie malen soll und wenn du&#8217;s richtig programmiert hast, tut sie es einfach. Die Blumenwiese besteht ja aus ganz vielen einzelnen Blumen, in dem Programm wird dafür die Funktion blume() immer wieder ausgeführt. Die Funktion kannst du selbst definieren (meine Blumen bestehen bspw. aus 7 Kreisen, die im Kreis angeordnet und dann gefüllt werden) und dann sooft aufrufen, wie du möchtest. Die Wikipedia weiß mal wieder mehr: <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Turtle_graphics" rel="nofollow">https://en.wikipedia.org/wiki/Turtle_graphics</a> LG, LeV.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Précis: Treitler, Neumen, Semiotik von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1105#comment-823</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:27:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1105#comment-823</guid>
		<description><![CDATA[Hallo, im Zusammenhang mit Erläuterungen von Neumenschriften meint Hochton einfach einen Ton, der höher ist als die Töne in der Umgebung dieses Tons, also einen relativ höher gelegenen Ton. Die Virga, also das Neumenzeichen, bezeichnet bspw. einen relativen Hochton, während das Punctum, ein anderes Neumenzeichen, einen relativen Tiefton bezeichnet. Es gibt hier meines Wissens keine absoluten Werte, wie hoch Hoch und wie tief Tief ist. Auch werden die Zeichen nicht durchgehend konsistent verwendet, d.h. manchmal steht eine Virga, obwohl der Melodienton eigentlich tiefer ist als der vorherige oder nächste. Mit Spitzentönen oder muskalischen Klimaxen hat das nichts zu tun. LG, LeV.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo, im Zusammenhang mit Erläuterungen von Neumenschriften meint Hochton einfach einen Ton, der höher ist als die Töne in der Umgebung dieses Tons, also einen relativ höher gelegenen Ton. Die Virga, also das Neumenzeichen, bezeichnet bspw. einen relativen Hochton, während das Punctum, ein anderes Neumenzeichen, einen relativen Tiefton bezeichnet. Es gibt hier meines Wissens keine absoluten Werte, wie hoch Hoch und wie tief Tief ist. Auch werden die Zeichen nicht durchgehend konsistent verwendet, d.h. manchmal steht eine Virga, obwohl der Melodienton eigentlich tiefer ist als der vorherige oder nächste. Mit Spitzentönen oder muskalischen Klimaxen hat das nichts zu tun. LG, LeV.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Précis: Treitler, Neumen, Semiotik von Fritz Schuler</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1105#comment-822</link>
		<dc:creator>Fritz Schuler</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2012 16:11:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1105#comment-822</guid>
		<description><![CDATA[Guten Tag,

ich möchte Sie gerne nach dem Begriff &quot;Hochton&quot; fragen. Mir ist dieser Terminus bisher noch nie untergekommen. Können Sie mir diesen genauer erläutern, d.h. in welchem Zusammenhang er gebraucht wird. Ist damit auch in anderen Musikepochen das Gleiche wie mit &quot;Spitzenton&quot; oder &quot;höchster Ton in einem Abschnitt&quot; gemeint? Es wäre wichtig für mich, dies zu wissen, da ich mich als Musiklehrer damit beschäftige.

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.

Herzliche Grüße,    Fritz Schuler]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<p>ich möchte Sie gerne nach dem Begriff &#8220;Hochton&#8221; fragen. Mir ist dieser Terminus bisher noch nie untergekommen. Können Sie mir diesen genauer erläutern, d.h. in welchem Zusammenhang er gebraucht wird. Ist damit auch in anderen Musikepochen das Gleiche wie mit &#8220;Spitzenton&#8221; oder &#8220;höchster Ton in einem Abschnitt&#8221; gemeint? Es wäre wichtig für mich, dies zu wissen, da ich mich als Musiklehrer damit beschäftige.</p>
<p>Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.</p>
<p>Herzliche Grüße,    Fritz Schuler</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das verletzt meine nicht-religiösen Gefühle von Unschuldsvermuter</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=939#comment-821</link>
		<dc:creator>Unschuldsvermuter</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2012 17:31:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=939#comment-821</guid>
		<description><![CDATA[Hallo LeV,

ich habe geglaubt, dass du mit Sprache umgehen kannst. Ich habe keinen Zweifel an deiner Friedfertig keit und bin sicher, dass du du keine Krieg führst.
Sinngemäß bedeutet, seinen Frieden machen, sich abfinden damit wie es ist, weil du die Menschen nicht ändern kannst. Das haben schon andere versucht und sind gescheitert.
Solange du nicht gesteinigt wirst als Ungläubiger, muss es dir egal sein (es könnte dir woanders noch passieren)!
Glaube hat nichts mit Wissen zu tun, daher ist es auch abwegig nach Wahrheit oder nach sonstwas zu suchen.
Ca. 80% der Weltbevölkerung hat spirituelle Gene, du gehörst zu einer Minderheit und die
lebt auch schon mal gefährlich.
Also richte dich ein!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo LeV,</p>
<p>ich habe geglaubt, dass du mit Sprache umgehen kannst. Ich habe keinen Zweifel an deiner Friedfertig keit und bin sicher, dass du du keine Krieg führst.<br />
Sinngemäß bedeutet, seinen Frieden machen, sich abfinden damit wie es ist, weil du die Menschen nicht ändern kannst. Das haben schon andere versucht und sind gescheitert.<br />
Solange du nicht gesteinigt wirst als Ungläubiger, muss es dir egal sein (es könnte dir woanders noch passieren)!<br />
Glaube hat nichts mit Wissen zu tun, daher ist es auch abwegig nach Wahrheit oder nach sonstwas zu suchen.<br />
Ca. 80% der Weltbevölkerung hat spirituelle Gene, du gehörst zu einer Minderheit und die<br />
lebt auch schon mal gefährlich.<br />
Also richte dich ein!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das verletzt meine nicht-religiösen Gefühle von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=939#comment-820</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 18:12:28 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=939#comment-820</guid>
		<description><![CDATA[Ich muß mit den Emotionen der Menschen keinen Frieden machen, denn ich befinde mich nicht im Krieg mit ihnen. Du hast Recht damit, dass man mit gläubigen Menschen schwer über ihren Glauben diskutieren kann, weil er ihrer Ratio nicht zugänglich ist. Das liegt aber nicht daran, dass der Glaube der Ratio von Natur aus unzugänglich wäre, sondern daran, dass Leute Angst haben, ihren Glauben rational zu durchdringen. Sie vermeiden die rationale Konfrontation ihres Glaubens, denn die rationale Konfrontation des Glaubens könnte zu der Erkenntnis führen, dass der Glaube keine tiefere Wahrheit birgt als der Nicht-Glaube. Solche Erkenntnis könnte wiederum zu einer Veränderung der Bewertung des eigenen Glaubens führen und das muss vermieden werden.

Dass Menschen sich ihrem Glauben (und übrigens meist auch ihren Emotionen) nicht rational stellen wollen, toleriere ich schon mein ganzen Leben, auch wenn es meinem Anspruch an mich selbst und meine Mitmenschen keineswegs gerecht wird und von mir als maximal enttäuschend empfunden wird. Dass aber die Forderung nach Zurückhaltung aus Respekt vor dem Andersdenkenden nicht nur die Gläubigen untereinander betrifft, sondern auch das Verhältnis zwischen Gläubigen und Nicht-Gläubigen, darum ging es mir in diesem Artikel. Die historisch und traditionell schwächere Position ist dabei aber nicht die des Gläubigen, sondern im Gegenteil die des Nicht-Gläubigen. Das Andersdenken des Nicht-Gläubigen wurde und wird m.E. zu wenig respektiert, ganz deutlich wird das am Beispiel USA.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muß mit den Emotionen der Menschen keinen Frieden machen, denn ich befinde mich nicht im Krieg mit ihnen. Du hast Recht damit, dass man mit gläubigen Menschen schwer über ihren Glauben diskutieren kann, weil er ihrer Ratio nicht zugänglich ist. Das liegt aber nicht daran, dass der Glaube der Ratio von Natur aus unzugänglich wäre, sondern daran, dass Leute Angst haben, ihren Glauben rational zu durchdringen. Sie vermeiden die rationale Konfrontation ihres Glaubens, denn die rationale Konfrontation des Glaubens könnte zu der Erkenntnis führen, dass der Glaube keine tiefere Wahrheit birgt als der Nicht-Glaube. Solche Erkenntnis könnte wiederum zu einer Veränderung der Bewertung des eigenen Glaubens führen und das muss vermieden werden.</p>
<p>Dass Menschen sich ihrem Glauben (und übrigens meist auch ihren Emotionen) nicht rational stellen wollen, toleriere ich schon mein ganzen Leben, auch wenn es meinem Anspruch an mich selbst und meine Mitmenschen keineswegs gerecht wird und von mir als maximal enttäuschend empfunden wird. Dass aber die Forderung nach Zurückhaltung aus Respekt vor dem Andersdenkenden nicht nur die Gläubigen untereinander betrifft, sondern auch das Verhältnis zwischen Gläubigen und Nicht-Gläubigen, darum ging es mir in diesem Artikel. Die historisch und traditionell schwächere Position ist dabei aber nicht die des Gläubigen, sondern im Gegenteil die des Nicht-Gläubigen. Das Andersdenken des Nicht-Gläubigen wurde und wird m.E. zu wenig respektiert, ganz deutlich wird das am Beispiel USA.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu det/dit &#8211; Oogn uff! von Scherno</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=135#comment-819</link>
		<dc:creator>Scherno</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 17:08:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=135#comment-819</guid>
		<description><![CDATA[Tach och!
Kennt einer von euch den dass/das Spruch?
&quot;Det det det det det is, hätt ick nich jedacht!&quot;
Hat irgendjemand eine Ahnung wo der her stammt?
Bis denne]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tach och!<br />
Kennt einer von euch den dass/das Spruch?<br />
&#8220;Det det det det det is, hätt ick nich jedacht!&#8221;<br />
Hat irgendjemand eine Ahnung wo der her stammt?<br />
Bis denne</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das verletzt meine nicht-religiösen Gefühle von Unschudsvermuter</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=939#comment-818</link>
		<dc:creator>Unschudsvermuter</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2012 14:18:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=939#comment-818</guid>
		<description><![CDATA[Ich teile deinen Konflikt, kann aber nicht verstehen, was dein Leben so erschwert.
Du musst deinen Frieden machen mit den Emotionen der Menschen. Der Glaube ist tief im Unterbewusstsein verankert und entzieht sich damit der Ratio. Glaube erfasst den &quot;einfachen&quot; Menschen wie den Wissenschaftler. Er manifestiert sich über Institutionen und Wertschöpfer und  wird nur durch sie kanalisiert. 
Die unterschiedlichen Glaubensausrichtungen trennen die Menschen mehr, als sie miteinander zu verbinden imstande sind. Sie haben großen Schaden angerichtet und tun es bis heute. Meine Lebenserfahrung lehrt mich (ich bin 70Jahre alt), dass die Toleranzschwelle in Glaubensdingen sehr gering ist (auch wenn das anders vorgegeben wird) und kann, wenn man eine gegensätzliche Meinug vertritt, nur zur Zurückhaltung raten, auch aus Respekt vor Andersdenkenden. Das gilt seit über 2000 Jahren. Das wird sich auch nicht ändern, ebenso wenig, wie wir keine &quot;besseren&quot; Menschen werden und geworden sind durch die Himmelslehren!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich teile deinen Konflikt, kann aber nicht verstehen, was dein Leben so erschwert.<br />
Du musst deinen Frieden machen mit den Emotionen der Menschen. Der Glaube ist tief im Unterbewusstsein verankert und entzieht sich damit der Ratio. Glaube erfasst den &#8220;einfachen&#8221; Menschen wie den Wissenschaftler. Er manifestiert sich über Institutionen und Wertschöpfer und  wird nur durch sie kanalisiert.<br />
Die unterschiedlichen Glaubensausrichtungen trennen die Menschen mehr, als sie miteinander zu verbinden imstande sind. Sie haben großen Schaden angerichtet und tun es bis heute. Meine Lebenserfahrung lehrt mich (ich bin 70Jahre alt), dass die Toleranzschwelle in Glaubensdingen sehr gering ist (auch wenn das anders vorgegeben wird) und kann, wenn man eine gegensätzliche Meinug vertritt, nur zur Zurückhaltung raten, auch aus Respekt vor Andersdenkenden. Das gilt seit über 2000 Jahren. Das wird sich auch nicht ändern, ebenso wenig, wie wir keine &#8220;besseren&#8221; Menschen werden und geworden sind durch die Himmelslehren!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-817</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 22:20:06 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-817</guid>
		<description><![CDATA[Ich gebe dir im grunde genommen Recht, Sven. Dass wir gemeinsam überlegen müssen, wie wir mit den technischen Veränderungen umgehen und wie wir einen zeitgemäßen Datenschutz gestalten können, steht aber bereits im Artikel. Für diese Erkenntnis hätte es, zumindest meinethalben, keiner Spackeria bedurft. Die Schärfe meiner diesbezüglichen Argumente war schon immer genau so scharf, wie das da oben nachzulesen. Ich habe mir nur jetzt erst die Mühe gemacht, das mal in einen zusammenhängenden Text zu gießen, und zwar weil ich hoffte, dass dann vielleicht auch mal darauf eingegangen würde. Aber genau das passiert leider nicht und damit sehe ich meine Vorbehalte erneut bestätigt. Es wäre mir ja egal, ob eine substantielle Argumentation von einer geschlossenen Gruppe oder von einem mutigen Einzelkämpfer vorgebracht wird, der sich für einen Insider hält. Solange da mal irgendetwas käme, was das laute Gebrüll nach Vortragsslots auf dem Congress in irgendeiner Weise rechtfertigen würde, wäre mir das alles recht. Aber es kommt halt nichts... außer &quot;ihr Außenstehenden versteht uns einfach nicht&quot; und &quot;auf LeV&#039;s Artikel eingehen steht schon auf meiner To-Do-Liste&quot; und &quot;ich erklär dir das mal irgendwann in Ruhe&quot; - sprich heiße Luft. Und auf Kasperletheater kann ich persönlich auf dem Congress getrost verzichten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe dir im grunde genommen Recht, Sven. Dass wir gemeinsam überlegen müssen, wie wir mit den technischen Veränderungen umgehen und wie wir einen zeitgemäßen Datenschutz gestalten können, steht aber bereits im Artikel. Für diese Erkenntnis hätte es, zumindest meinethalben, keiner Spackeria bedurft. Die Schärfe meiner diesbezüglichen Argumente war schon immer genau so scharf, wie das da oben nachzulesen. Ich habe mir nur jetzt erst die Mühe gemacht, das mal in einen zusammenhängenden Text zu gießen, und zwar weil ich hoffte, dass dann vielleicht auch mal darauf eingegangen würde. Aber genau das passiert leider nicht und damit sehe ich meine Vorbehalte erneut bestätigt. Es wäre mir ja egal, ob eine substantielle Argumentation von einer geschlossenen Gruppe oder von einem mutigen Einzelkämpfer vorgebracht wird, der sich für einen Insider hält. Solange da mal irgendetwas käme, was das laute Gebrüll nach Vortragsslots auf dem Congress in irgendeiner Weise rechtfertigen würde, wäre mir das alles recht. Aber es kommt halt nichts&#8230; außer &#8220;ihr Außenstehenden versteht uns einfach nicht&#8221; und &#8220;auf LeV&#8217;s Artikel eingehen steht schon auf meiner To-Do-Liste&#8221; und &#8220;ich erklär dir das mal irgendwann in Ruhe&#8221; &#8211; sprich heiße Luft. Und auf Kasperletheater kann ich persönlich auf dem Congress getrost verzichten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Blümchenwiese mit Python von Mona</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=950#comment-816</link>
		<dc:creator>Mona</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 15:27:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=950#comment-816</guid>
		<description><![CDATA[Hallo
wow das hast du aber toll hinbekommen
kann ich auch eine einzelne blume NUR
mit turtle machen????
was kann ich damit noch relativ einfaches machen?
wäre nett wenn ihr  mir helft
Mona]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo<br />
wow das hast du aber toll hinbekommen<br />
kann ich auch eine einzelne blume NUR<br />
mit turtle machen????<br />
was kann ich damit noch relativ einfaches machen?<br />
wäre nett wenn ihr  mir helft<br />
Mona</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von Sven Türpe</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-815</link>
		<dc:creator>Sven Türpe</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2012 00:31:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-815</guid>
		<description><![CDATA[Eine geschlossene Position kann es nicht geben, weil hier verschiedene Aspekete zusammentreffen. Erstens verändert die technische Entwicklung soziale Normen. Daran können Gesetze wie Ideale wenig ändern. Zweitens verändert die technische Entwicklung das Bedrohungsprofil. Auch wer Datenschutz im Grundsatz uneingeschränkt befürwortet, wird sich darüber Gedanken machen müssen. Drittens verändert die technische Entwicklung die Möglichkeiten der Umsetzung sowie die Anforderungen daran. Selbst wer mehr Datenschutz möchte, muss sich damit auseinandersetzen - der Formalismus von Datenschutzerklärungen und Akzeptanz durch Unterschrift führt zu nichts. Dass die Spackeria die einzelnen Aspekte noch nicht sortiert hat und lieber erst mal trollen geht, mag sein. Dennoch halte ich die Anregung für wichtig und nützlich. Die Datenschutzbeauftragten haben nämlich auch nur keine Antworten auf die relevanten Fragen: Keine Facebook-Like-Buttons ist auch keine Lösung, weil die tatsächlichen Probleme woanders und in anderer Form anfallen oder weil die grundsätzlichen Probleme hinter der betrachteten Instanz verschwinden.

Gefühlte Ablehnung bringt übrigens niemanden weiter. Der Nutzen eines lästigen Gegners liegt darin, dass man an ihm seine eigenen Ansichten und Argumente schärft. Und wenn sich eine liebgewonnene Ansicht dabei als nicht haltbar erweist, ist es doch nicht schlimm. Im Gegenteil.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine geschlossene Position kann es nicht geben, weil hier verschiedene Aspekete zusammentreffen. Erstens verändert die technische Entwicklung soziale Normen. Daran können Gesetze wie Ideale wenig ändern. Zweitens verändert die technische Entwicklung das Bedrohungsprofil. Auch wer Datenschutz im Grundsatz uneingeschränkt befürwortet, wird sich darüber Gedanken machen müssen. Drittens verändert die technische Entwicklung die Möglichkeiten der Umsetzung sowie die Anforderungen daran. Selbst wer mehr Datenschutz möchte, muss sich damit auseinandersetzen &#8211; der Formalismus von Datenschutzerklärungen und Akzeptanz durch Unterschrift führt zu nichts. Dass die Spackeria die einzelnen Aspekte noch nicht sortiert hat und lieber erst mal trollen geht, mag sein. Dennoch halte ich die Anregung für wichtig und nützlich. Die Datenschutzbeauftragten haben nämlich auch nur keine Antworten auf die relevanten Fragen: Keine Facebook-Like-Buttons ist auch keine Lösung, weil die tatsächlichen Probleme woanders und in anderer Form anfallen oder weil die grundsätzlichen Probleme hinter der betrachteten Instanz verschwinden.</p>
<p>Gefühlte Ablehnung bringt übrigens niemanden weiter. Der Nutzen eines lästigen Gegners liegt darin, dass man an ihm seine eigenen Ansichten und Argumente schärft. Und wenn sich eine liebgewonnene Ansicht dabei als nicht haltbar erweist, ist es doch nicht schlimm. Im Gegenteil.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-814</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 18:28:08 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-814</guid>
		<description><![CDATA[Ich verstehe in einer kontroversen Diskussion das Interesse an einem &lt;i&gt;advocatus diaboli&lt;/i&gt; durchaus als berechtigt, ich sehe die Spackeria jedoch nicht in dieser Position, wenigstens nicht in der Konsequenz, die eine solche Position verlangen würde. Faßt man die Ansätze der Spackeria radikalisierend als ein grundlegendes Ablehnen von Privatsphäre und Zwang zur Offenlegung alles Privaten zusammen, so wird das von den Angehörigen der Gruppe (jedenfalls von denen, mit denen ich bisher kommuniziert habe) immer wieder relativiert: Na ja, so kannst du das nicht sehen, das ist ein Mißverständnis, das stimmt so ja gar nicht, etc. pp. Das ist, was ich oben mit, &quot;es gibt keine geschlossene Position&quot;, meinte.

Die Idee dahinter mag unbewußt am Konzept des &lt;i&gt;advocatus diaboli&lt;/i&gt; orientiert sein, die Umsetzung ist aber zu inkonsequent, um dessen Funktion innerhalb der Debatte tatsächlich zu erfüllen. Wäre sie aber konsequent, so wäre das einzig konstruktive Verhalten gegenüber dieser extremistischen Position, ihr eben jene Ablehnung entgegen zu bringen, die sie als &lt;i&gt;advocatus diaboli&lt;/i&gt; bewußt provozieren möchte. Auch dann spräche für mich also einiges dagegen, ihr eine Bühne zu geben oder überhaupt mit ihr zu sympathisieren. Denn warum ich solch extremistische Haltungen für Mist hielte, würde sie ernsthaft jemand vertreten, habe ich ja oben argumentativ begründet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe in einer kontroversen Diskussion das Interesse an einem <i>advocatus diaboli</i> durchaus als berechtigt, ich sehe die Spackeria jedoch nicht in dieser Position, wenigstens nicht in der Konsequenz, die eine solche Position verlangen würde. Faßt man die Ansätze der Spackeria radikalisierend als ein grundlegendes Ablehnen von Privatsphäre und Zwang zur Offenlegung alles Privaten zusammen, so wird das von den Angehörigen der Gruppe (jedenfalls von denen, mit denen ich bisher kommuniziert habe) immer wieder relativiert: Na ja, so kannst du das nicht sehen, das ist ein Mißverständnis, das stimmt so ja gar nicht, etc. pp. Das ist, was ich oben mit, &#8220;es gibt keine geschlossene Position&#8221;, meinte.</p>
<p>Die Idee dahinter mag unbewußt am Konzept des <i>advocatus diaboli</i> orientiert sein, die Umsetzung ist aber zu inkonsequent, um dessen Funktion innerhalb der Debatte tatsächlich zu erfüllen. Wäre sie aber konsequent, so wäre das einzig konstruktive Verhalten gegenüber dieser extremistischen Position, ihr eben jene Ablehnung entgegen zu bringen, die sie als <i>advocatus diaboli</i> bewußt provozieren möchte. Auch dann spräche für mich also einiges dagegen, ihr eine Bühne zu geben oder überhaupt mit ihr zu sympathisieren. Denn warum ich solch extremistische Haltungen für Mist hielte, würde sie ernsthaft jemand vertreten, habe ich ja oben argumentativ begründet.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von Sven Türpe</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-813</link>
		<dc:creator>Sven Türpe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 14:30:02 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-813</guid>
		<description><![CDATA[Ich sehe den Beitrag der Spackeria in der Anregung, die Sache mal aus einer fundamentalistischen Gegenposition zu betrachten. Wie jede fundamentalistische Position wird sie am Ende an der Komplexität der Realität scheitern, aber unterwegs können wir etwas lernen. Die Spackeria ist der Advocatus Diaboli, und den brauchen wir. Auf der Seite der &quot;Guten&quot; finden wir ähnliches. Thilo Weichert und seine Mitstreiter zum Beispiel wenden konsequent und unbeirrbar Datenschutzkonzepte aus den siebziger und achtziger Jahren auf das Netz von heute an und scheitern damit ebenso an der Realität. 

Der Weg der Erkennntnis führt nicht durch die Mitte, sondern über die Extreme. Nur aus den verschiedenen Extrempositionen können wir sehen, was hält und was wir verwerfen müssen und wo der gesunde Mittelweg eigentlich liegt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich sehe den Beitrag der Spackeria in der Anregung, die Sache mal aus einer fundamentalistischen Gegenposition zu betrachten. Wie jede fundamentalistische Position wird sie am Ende an der Komplexität der Realität scheitern, aber unterwegs können wir etwas lernen. Die Spackeria ist der Advocatus Diaboli, und den brauchen wir. Auf der Seite der &#8220;Guten&#8221; finden wir ähnliches. Thilo Weichert und seine Mitstreiter zum Beispiel wenden konsequent und unbeirrbar Datenschutzkonzepte aus den siebziger und achtziger Jahren auf das Netz von heute an und scheitern damit ebenso an der Realität. </p>
<p>Der Weg der Erkennntnis führt nicht durch die Mitte, sondern über die Extreme. Nur aus den verschiedenen Extrempositionen können wir sehen, was hält und was wir verwerfen müssen und wo der gesunde Mittelweg eigentlich liegt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-812</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 13:58:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-812</guid>
		<description><![CDATA[Auch wenn der Begriff der informationellen Selbstbestimmung nicht im Text fällt, so ist ja die Idee dahinter mit der Ablehnung von Zwangsoutings angesprochen: Ich selbst bestimme, was mit meinen Daten geschehen soll, niemand sonst. Dazu brauche ich Einblicke in die Realität, die technische, die wirtschaftliche, die rechtliche. Es braucht Aufklärung, damit ich meine Rechte angemessen ausüben kann. Logisch.

Es braucht kein Genie, um zu erkennen, dass sich die Situation mit der Etablierung eines neuen Kommunikationsmediums erheblich geändert hat. Aber wie diese Veränderung nun genau aussieht und wie wir uns ihr gegenüber verhalten wollen oder sollen, welche Bedeutung wir dem beimessen, welche Werte wir ansetzen - das ist Teil des aktuellen Diskurses.

Dieser Diskurs ist aber keiner, der von DER Spackeria oder DEN Datenschützern allein geführt oder entschieden wird. Sondern wir als Gesamtgesellschaft führen und entscheiden ihn. Einzelne Gruppen bringen lediglich Aspekte und Perspektiven ein. Welche ist die Perspektive der Spackeria? Wo sind ihre Argumente, wo ihre Verhaltens-Empfehlungen?

Alles, was ich bisher aus dieser Richtung gehört habe, ist: Wir können unsere Daten nicht schützen, weil das technisch unmöglich ist. Aber die Feststellung, dass Computersysteme nicht sicher sind, ist eine, die der IT-Securiy seit Jahren bekannt ist und die vom CCC immer wieder demonstriert wird. Welche Konsequenz sollen wir daraus ziehen, was sind die Lösungsansätze der Spackeria?

Die Frage, wie wir als Gesellschaft mit diesem Wissen umgehen wollen - angesichts der Tatsache, dass Computersysteme mehr und mehr Einzug in unser Leben erhalten - ist eigentlich DAS zentrale, politisch-philosophische Thema des CCC. Der Lösungsansatz, der im CCC propagiert wird, ist: Datenschutz, Urheberrecht, etc. an die Realität anzupassen, den Missmatch zwischen dem Konzept der informationellen Selbstbestimmung und der Realität der &quot;Informationsgesellschaft&quot; auszugleichen. Aus diesem Interesse heraus ist m.E. auch die Piratenpartei entstanden, mit der man in gewissen Punkten vielleicht uneins sein mag, der man aber ihre Existenzberechtigung schwerlich absprechen kann.

Anders ist das bei der Spackeria: Wo ist ihre &lt;i&gt;differentia specifica&lt;/i&gt;? Was bringt sie in diese ernsthaft wichtige Debatte unseres Zeitalters ein, das von Substanz und Relevanz wäre? Fikileaks? Langhans? Srsly? Was von der Spackeria nach außen dringt, ist die Selbstinszenierung von Attentionshores. Ich weiß nicht, wie man das ernst nehmen oder warum man dem eine Bühne geben sollte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auch wenn der Begriff der informationellen Selbstbestimmung nicht im Text fällt, so ist ja die Idee dahinter mit der Ablehnung von Zwangsoutings angesprochen: Ich selbst bestimme, was mit meinen Daten geschehen soll, niemand sonst. Dazu brauche ich Einblicke in die Realität, die technische, die wirtschaftliche, die rechtliche. Es braucht Aufklärung, damit ich meine Rechte angemessen ausüben kann. Logisch.</p>
<p>Es braucht kein Genie, um zu erkennen, dass sich die Situation mit der Etablierung eines neuen Kommunikationsmediums erheblich geändert hat. Aber wie diese Veränderung nun genau aussieht und wie wir uns ihr gegenüber verhalten wollen oder sollen, welche Bedeutung wir dem beimessen, welche Werte wir ansetzen &#8211; das ist Teil des aktuellen Diskurses.</p>
<p>Dieser Diskurs ist aber keiner, der von DER Spackeria oder DEN Datenschützern allein geführt oder entschieden wird. Sondern wir als Gesamtgesellschaft führen und entscheiden ihn. Einzelne Gruppen bringen lediglich Aspekte und Perspektiven ein. Welche ist die Perspektive der Spackeria? Wo sind ihre Argumente, wo ihre Verhaltens-Empfehlungen?</p>
<p>Alles, was ich bisher aus dieser Richtung gehört habe, ist: Wir können unsere Daten nicht schützen, weil das technisch unmöglich ist. Aber die Feststellung, dass Computersysteme nicht sicher sind, ist eine, die der IT-Securiy seit Jahren bekannt ist und die vom CCC immer wieder demonstriert wird. Welche Konsequenz sollen wir daraus ziehen, was sind die Lösungsansätze der Spackeria?</p>
<p>Die Frage, wie wir als Gesellschaft mit diesem Wissen umgehen wollen &#8211; angesichts der Tatsache, dass Computersysteme mehr und mehr Einzug in unser Leben erhalten &#8211; ist eigentlich DAS zentrale, politisch-philosophische Thema des CCC. Der Lösungsansatz, der im CCC propagiert wird, ist: Datenschutz, Urheberrecht, etc. an die Realität anzupassen, den Missmatch zwischen dem Konzept der informationellen Selbstbestimmung und der Realität der &#8220;Informationsgesellschaft&#8221; auszugleichen. Aus diesem Interesse heraus ist m.E. auch die Piratenpartei entstanden, mit der man in gewissen Punkten vielleicht uneins sein mag, der man aber ihre Existenzberechtigung schwerlich absprechen kann.</p>
<p>Anders ist das bei der Spackeria: Wo ist ihre <i>differentia specifica</i>? Was bringt sie in diese ernsthaft wichtige Debatte unseres Zeitalters ein, das von Substanz und Relevanz wäre? Fikileaks? Langhans? Srsly? Was von der Spackeria nach außen dringt, ist die Selbstinszenierung von Attentionshores. Ich weiß nicht, wie man das ernst nehmen oder warum man dem eine Bühne geben sollte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von Sven Türpe</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-811</link>
		<dc:creator>Sven Türpe</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 11:58:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-811</guid>
		<description><![CDATA[Diesem Text fehlt ein Begriff und damit der Kontext: informationelle Selbstbestimmung. Datenschutz ist nur ein Mittel zum Zweck. Wer &quot;den Mißbrauch von Daten (...) unter Strafe stellen&quot; möchte, braucht erst einmal einen Rahmen, in dem sich Missbrauch definieren lässt. Diesen Rahmen bildet nun nicht der Datenschutz als Selbstzweck, sondern die informationelle Selbstbestimmung als Idee: Jede soll Herrin ihrer persönlichen Informationen und Daten sein.

Informationelle Selbstbestimmung ist der Zweck, Datenschutz nur ein Instrument dazu. Vergisst man den Zweck, während man die Anwendung des Instruments optimiert, kommt Paternalismus heraus. Dann bestimme nicht mehr ich, was mit meinen Daten geschieht, sondern Beauftragte, Minister oder die Subkultur meiner Peer Group. Wenn ich Google, Facebook oder dem ganzen Internet bewusst und absichtlich Daten zur Verfügung stelle, ist das weder ein Datenverbrechen der anderen noch meine eigene Dummheit, sondern zuallererst mein gutes Recht. Der Datenschutz muss mich unvoreingenommen dabei unterstützen, dieses Recht auszuüben, ganz gleich, ob ich etwas verschweigen oder etwas mitteilen möchte.

Gleichzeitig vollziehen sich grundlegende Änderugen in der Art und Weise, wie wir - und Unternehmen - Daten verarbeiten und nutzen. Die spezifischen Regelungen des Datenschutzes stammen aus einer anderen Ära und sie können mit diesen Änderungen nur ungenügend umgehen. Das gilt im Guten wie im Schlechten: die endlose Diskussion um den Personenbezug von IP-Adressen zum Beispiel ist einerseits irrelevant für Google und Facebook, andererseits nervig für alle, die sich damit auseinandersetzen müssen.

Nach meinem Verständnis treiben diese beiden Aspekte die Spackeria, der Mismatch zwischen Idee und Umsetzung sowie der Mismatch zwischen Konzept und Realität. Das Ziel der Spackeria ist nicht, die Informationelle Selbstbestimmung abzuschaffen, sondern den Datenschutz als Mittel und Werkzeug der Realität anzupassen.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Diesem Text fehlt ein Begriff und damit der Kontext: informationelle Selbstbestimmung. Datenschutz ist nur ein Mittel zum Zweck. Wer &#8220;den Mißbrauch von Daten (&#8230;) unter Strafe stellen&#8221; möchte, braucht erst einmal einen Rahmen, in dem sich Missbrauch definieren lässt. Diesen Rahmen bildet nun nicht der Datenschutz als Selbstzweck, sondern die informationelle Selbstbestimmung als Idee: Jede soll Herrin ihrer persönlichen Informationen und Daten sein.</p>
<p>Informationelle Selbstbestimmung ist der Zweck, Datenschutz nur ein Instrument dazu. Vergisst man den Zweck, während man die Anwendung des Instruments optimiert, kommt Paternalismus heraus. Dann bestimme nicht mehr ich, was mit meinen Daten geschieht, sondern Beauftragte, Minister oder die Subkultur meiner Peer Group. Wenn ich Google, Facebook oder dem ganzen Internet bewusst und absichtlich Daten zur Verfügung stelle, ist das weder ein Datenverbrechen der anderen noch meine eigene Dummheit, sondern zuallererst mein gutes Recht. Der Datenschutz muss mich unvoreingenommen dabei unterstützen, dieses Recht auszuüben, ganz gleich, ob ich etwas verschweigen oder etwas mitteilen möchte.</p>
<p>Gleichzeitig vollziehen sich grundlegende Änderugen in der Art und Weise, wie wir &#8211; und Unternehmen &#8211; Daten verarbeiten und nutzen. Die spezifischen Regelungen des Datenschutzes stammen aus einer anderen Ära und sie können mit diesen Änderungen nur ungenügend umgehen. Das gilt im Guten wie im Schlechten: die endlose Diskussion um den Personenbezug von IP-Adressen zum Beispiel ist einerseits irrelevant für Google und Facebook, andererseits nervig für alle, die sich damit auseinandersetzen müssen.</p>
<p>Nach meinem Verständnis treiben diese beiden Aspekte die Spackeria, der Mismatch zwischen Idee und Umsetzung sowie der Mismatch zwischen Konzept und Realität. Das Ziel der Spackeria ist nicht, die Informationelle Selbstbestimmung abzuschaffen, sondern den Datenschutz als Mittel und Werkzeug der Realität anzupassen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-810</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:22:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-810</guid>
		<description><![CDATA[Hab noch keinen. Fühlte mich dafür bisher nicht wichtig genug.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hab noch keinen. Fühlte mich dafür bisher nicht wichtig genug.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von M Punkt</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-809</link>
		<dc:creator>M Punkt</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 09:47:39 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-809</guid>
		<description><![CDATA[Sehr treffend.

Wo ist der Flattr-Button?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr treffend.</p>
<p>Wo ist der Flattr-Button?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von krugar</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-808</link>
		<dc:creator>krugar</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 21:48:14 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-808</guid>
		<description><![CDATA[hear! hear!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>hear! hear!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-807</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 20:48:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-807</guid>
		<description><![CDATA[Ich muß einen Punkt in dieser Debatte noch genauer ausführen:

Wir brauchen unsere individuelle Privatheit auch, um die Grenzen unserer gesellschaftlichen Werte für uns selbst zu reflektieren, für uns in Frage zu stellen und ggf. unseren Dissenz mit der gesellschaftlichen Norm festzustellen. Privatheit ist auch ein Schutzraum, in dem wir von gesellschaftlicher Norm befreit existieren und aus dem heraus wir neue Ansätze und Ideen von Identität, zwischenmenschlichem Umgang, etc. entwickeln können. Ist kein Schutzraum vorhanden, weil jede unserer unausgegorenen, privaten Ideen sofort offenbar  ist, ist eine gesellschaftliche Weiterentwicklung durch Tabubruch, durch Ausbruch aus der Norm nicht mehr möglich. Jede neue Idee - und sei sie auch noch so ein zartes Pflänzchen - wird sofort von der Norm erstickt. Frauen hätten nie Hosen getragen und Homosexuelle nie demonstriert. Die Privatheit des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft ist notwendig, damit der Wertemaßstab unserer Gesellschaft nicht stagniert.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muß einen Punkt in dieser Debatte noch genauer ausführen:</p>
<p>Wir brauchen unsere individuelle Privatheit auch, um die Grenzen unserer gesellschaftlichen Werte für uns selbst zu reflektieren, für uns in Frage zu stellen und ggf. unseren Dissenz mit der gesellschaftlichen Norm festzustellen. Privatheit ist auch ein Schutzraum, in dem wir von gesellschaftlicher Norm befreit existieren und aus dem heraus wir neue Ansätze und Ideen von Identität, zwischenmenschlichem Umgang, etc. entwickeln können. Ist kein Schutzraum vorhanden, weil jede unserer unausgegorenen, privaten Ideen sofort offenbar  ist, ist eine gesellschaftliche Weiterentwicklung durch Tabubruch, durch Ausbruch aus der Norm nicht mehr möglich. Jede neue Idee &#8211; und sei sie auch noch so ein zartes Pflänzchen &#8211; wird sofort von der Norm erstickt. Frauen hätten nie Hosen getragen und Homosexuelle nie demonstriert. Die Privatheit des Einzelnen gegenüber der Gesellschaft ist notwendig, damit der Wertemaßstab unserer Gesellschaft nicht stagniert.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Aussprache des Mittelhochdeutschen von Roland</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=227#comment-806</link>
		<dc:creator>Roland</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 20:09:11 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=227#comment-806</guid>
		<description><![CDATA[Liebe LeV,
vielen Dank für den interessanten Artikel. Der Kammerchor Schwabmünchen bereitet sich zur Zeit auf die Aufführung der Carmina Burana vor. Dabei ist uns Dein Artikel sicher eine Hilfe.
Ich nehme gerne das Angebot an und setze einen Trackback-Link auf unsere Chor Homepage. 

Viele Grüße!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe LeV,<br />
vielen Dank für den interessanten Artikel. Der Kammerchor Schwabmünchen bereitet sich zur Zeit auf die Aufführung der Carmina Burana vor. Dabei ist uns Dein Artikel sicher eine Hilfe.<br />
Ich nehme gerne das Angebot an und setze einen Trackback-Link auf unsere Chor Homepage. </p>
<p>Viele Grüße!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von Anonymous</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-805</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 01:38:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-805</guid>
		<description><![CDATA[Stimme deinem Text zu!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Stimme deinem Text zu!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rhythmus in der westeuropäischen Musik von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1246#comment-803</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 12:38:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1246#comment-803</guid>
		<description><![CDATA[Ja, dass die Artikel immer etwas länger sind, liegt wohl daran, dass ich diese Software nicht so verwende, wie das andernsorts im Netz vielleicht der Fall ist. Hier gibt&#039;s nicht die neusten News der News, sondern hier fasse ich oft komplexe Sachverhalte zusammen, die mir gerade im Kopf umgehen, eben um sie auch für mich selbst zu ordnen. Das Blog ist sozusagen mein &quot;Debugging Teddy Bear&quot;. Das Praktische für die Leser ist vielleicht, dass die Artikel weniger schnell veralten und daher auch mal n Jahr liegen können, bevor man sie liest. Dafür schreibe ich ja auch nicht so oft.
;)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, dass die Artikel immer etwas länger sind, liegt wohl daran, dass ich diese Software nicht so verwende, wie das andernsorts im Netz vielleicht der Fall ist. Hier gibt&#8217;s nicht die neusten News der News, sondern hier fasse ich oft komplexe Sachverhalte zusammen, die mir gerade im Kopf umgehen, eben um sie auch für mich selbst zu ordnen. Das Blog ist sozusagen mein &#8220;Debugging Teddy Bear&#8221;. Das Praktische für die Leser ist vielleicht, dass die Artikel weniger schnell veralten und daher auch mal n Jahr liegen können, bevor man sie liest. Dafür schreibe ich ja auch nicht so oft.<br />
 <img src='http://abgedichtet.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rhythmus in der westeuropäischen Musik von Sebastian</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1246#comment-802</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 23:39:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1246#comment-802</guid>
		<description><![CDATA[Ich lese diesen Blog nun schon seit Jahren. Ich fürchte mich immer etwas, wenn einer neuer Beitrag in meinem Feedreader auftaucht, denn ich weiß, die Beiträge sind selten kurz ;-)

Dafür regen sie aber immer zum Denken an! Ich glaube, ich habe heute mehr über Rhythmus und dessen Aufbau gelernt, als in 12 Jahren Musikunterricht. Die Erkenntnis, dass ein Schlag prominenter wahrgenommen wird, weil er am Periodenanfang liegt, obwohl er vielleicht physikalisch weniger markiert ist als ein anderer, war ein echtes Ahaerlebnis für mich! 

Dafür danke und mit der Bitte um ein Weiterso!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese diesen Blog nun schon seit Jahren. Ich fürchte mich immer etwas, wenn einer neuer Beitrag in meinem Feedreader auftaucht, denn ich weiß, die Beiträge sind selten kurz <img src='http://abgedichtet.org/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Dafür regen sie aber immer zum Denken an! Ich glaube, ich habe heute mehr über Rhythmus und dessen Aufbau gelernt, als in 12 Jahren Musikunterricht. Die Erkenntnis, dass ein Schlag prominenter wahrgenommen wird, weil er am Periodenanfang liegt, obwohl er vielleicht physikalisch weniger markiert ist als ein anderer, war ein echtes Ahaerlebnis für mich! </p>
<p>Dafür danke und mit der Bitte um ein Weiterso!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rhythmus in der westeuropäischen Musik von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1246#comment-801</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 15:52:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1246#comment-801</guid>
		<description><![CDATA[Uh, es wird vermutlich schon schwierig genug für mich, die Berührungspunkte von Neurologie und historischer Musikwissenschaft zusammenzufassen. Dass ich in Richtung Pädagogik und Therapie blicken werde, sehe ich da noch nicht. Aber vielleicht ja, wenn ich die Arbeit hinter mich gebracht habe.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Uh, es wird vermutlich schon schwierig genug für mich, die Berührungspunkte von Neurologie und historischer Musikwissenschaft zusammenzufassen. Dass ich in Richtung Pädagogik und Therapie blicken werde, sehe ich da noch nicht. Aber vielleicht ja, wenn ich die Arbeit hinter mich gebracht habe.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Rhythmus in der westeuropäischen Musik von Werner Friebel</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1246#comment-800</link>
		<dc:creator>Werner Friebel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:39:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1246#comment-800</guid>
		<description><![CDATA[Liebe LeV,
die Rhythmik ist ein spannendes, noch viel zu wenig untersuchtes Thema und auch in musikpädagogischer, neurologischer und therapeutischer Hinsicht sehr interessant.
In Deutschland beschäftigt sich ja der renommierte Neuropsychiater Manfred Spitzer mit der Wirkung von Musik und Rhythmen im neuronalen Netztwerk, und der Neurologe Thomas Münte an der Universität Magdeburg lässt teilgelähmte Patienten Rhythmen auf Drumpads nachspielen. Heilend wirkt dabei das Einüben komplexer Bewegungen.
Vielleicht ergeben sich während deiner Arbeit am Thema dazu Berührungspunkte; dann würde es uns freuen, wenn du das Ergebnis (in Form einer Zusammenfassung) auch als Gastbeitrag auf unserer Seite zur Musikpädagogik ( http://www.coaching-kiste.de/musik.htm ) bereitstellen könntest.

Viel Spaß und Erfolg bei der Magisterarbeit!

wf]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe LeV,<br />
die Rhythmik ist ein spannendes, noch viel zu wenig untersuchtes Thema und auch in musikpädagogischer, neurologischer und therapeutischer Hinsicht sehr interessant.<br />
In Deutschland beschäftigt sich ja der renommierte Neuropsychiater Manfred Spitzer mit der Wirkung von Musik und Rhythmen im neuronalen Netztwerk, und der Neurologe Thomas Münte an der Universität Magdeburg lässt teilgelähmte Patienten Rhythmen auf Drumpads nachspielen. Heilend wirkt dabei das Einüben komplexer Bewegungen.<br />
Vielleicht ergeben sich während deiner Arbeit am Thema dazu Berührungspunkte; dann würde es uns freuen, wenn du das Ergebnis (in Form einer Zusammenfassung) auch als Gastbeitrag auf unserer Seite zur Musikpädagogik ( <a href="http://www.coaching-kiste.de/musik.htm" rel="nofollow">http://www.coaching-kiste.de/musik.htm</a> ) bereitstellen könntest.</p>
<p>Viel Spaß und Erfolg bei der Magisterarbeit!</p>
<p>wf</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-799</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 10:08:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-799</guid>
		<description><![CDATA[Eine objektive Ermittlung dessen, was &quot;gut&quot; oder &quot;schlecht&quot; für die Gesellschaft ist, kann es ebensowenig geben wie eine automatisierte Beobachtung/Ermittlung von bspw. &quot;auffälligem Verhalten&quot; im Panoptikum. Wenn wir als Geisteswissenschaftler eines lernen, dann doch, dass es DIE EINE wahrheit nicht gibt, dass Erkenntnis ein intersubjektiver Prozess ist und sich beständig fortentwickelt. D.h., selbst wenn wir irgendwann zu einem Punkt kommen, an dem Einigkeit über Recht und Unrecht herrscht, wäre es fatal, das beständige Nachdenken und Diskutieren darüber an diesem Punkt abzubrechen, weil dadurch auch der zivilisatorische Fortschritt stagnieren würde. Etwas, das zu einem Zeitpunkt rechtens war, kann zu einem späteren Zeitpunkt unrecht sein. Bricht der Diskurs darüber ab, weil wir aufhören, Recht in frage zu stellen, kriegen wir nicht mit, wann es soweit ist. Das Rechtsverständnis der Gesamtgesellschaft wandelt sich, s. Homosexualität + Prostitution waren beide lange Zeit illegal.

Ich finde den von dir angesprochenen Aspekt des Frei- und Schutzraumes des Individuums enorm wichtig für die Selbstreflexion, für die Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung. Wo wir rund um die Uhr beobachtet und gerichtet werden, unterliegt das Individuum der gesellschaftlichen Bevormundung und hört auf individuell zu sein - nämlich weil es das gesellschaftliche Rechtsverständnis für sich nicht mehr in frage stellen und damit auch keinen Prozess gesellschaftlichen Wandels mehr initiieren kann.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine objektive Ermittlung dessen, was &#8220;gut&#8221; oder &#8220;schlecht&#8221; für die Gesellschaft ist, kann es ebensowenig geben wie eine automatisierte Beobachtung/Ermittlung von bspw. &#8220;auffälligem Verhalten&#8221; im Panoptikum. Wenn wir als Geisteswissenschaftler eines lernen, dann doch, dass es DIE EINE wahrheit nicht gibt, dass Erkenntnis ein intersubjektiver Prozess ist und sich beständig fortentwickelt. D.h., selbst wenn wir irgendwann zu einem Punkt kommen, an dem Einigkeit über Recht und Unrecht herrscht, wäre es fatal, das beständige Nachdenken und Diskutieren darüber an diesem Punkt abzubrechen, weil dadurch auch der zivilisatorische Fortschritt stagnieren würde. Etwas, das zu einem Zeitpunkt rechtens war, kann zu einem späteren Zeitpunkt unrecht sein. Bricht der Diskurs darüber ab, weil wir aufhören, Recht in frage zu stellen, kriegen wir nicht mit, wann es soweit ist. Das Rechtsverständnis der Gesamtgesellschaft wandelt sich, s. Homosexualität + Prostitution waren beide lange Zeit illegal.</p>
<p>Ich finde den von dir angesprochenen Aspekt des Frei- und Schutzraumes des Individuums enorm wichtig für die Selbstreflexion, für die Selbstbestimmtheit und Eigenverantwortung. Wo wir rund um die Uhr beobachtet und gerichtet werden, unterliegt das Individuum der gesellschaftlichen Bevormundung und hört auf individuell zu sein &#8211; nämlich weil es das gesellschaftliche Rechtsverständnis für sich nicht mehr in frage stellen und damit auch keinen Prozess gesellschaftlichen Wandels mehr initiieren kann.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu post post-privacy von André</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-798</link>
		<dc:creator>André</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 00:42:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1196#comment-798</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Darstellung kann ich weitgehend zustimmen. Ergänzend würde ich noch darauf hinweisen, dass es andere erhaltenswerte Aspekte an Privatsphäre gibt. Wichtig finde ich etwa, das Unbeobachtsein, das Freiräume für autonome Deutung und Entscheidungen schafft. Selbst in der hochgradig toleranten Welt aus der Post-Privacy-Utopie wird es Leute geben, die etwas besser oder schneller wissen, die uns helfen wollen oder die in unser transparentes Leben eingreifen, bevor wir ihnen oder der Gesellschaft schaden. Oder vielleicht wahrscheinlicher es würde automatisierte Beobachtung, Bewertung und Anleitung auf der Basis unserer beständig veröffentlichten Lebensäußerungen geben.

Die genannte Utopie setzt voraus, dass alles &quot;gut&quot; ist. Also, dass sowohl Toleranz gegenüber einer persönlichen Neigung besteht, als auch die Neigung selbst unbedenklich ist. Etwa im Bezug auf Prostitution: Nicht nur der Kauf sexueller Dienstleistungen wird von der Gesellschaft toleriert, sondern Prostitution findet auch völlig frei von Zwangsstrukturen und Ausbeutung statt (wobei sich mir die Frage stellen würde, ob sie dann überhaupt stattfände). Denn wenn dem nicht so wäre, würde selbst eine tolerante Gesellschaft Prostitution unter diesen Vorzeichen vielleicht nicht für akzeptabel halten und man hätte wieder Gründe seine Neigung zu verschleiern. Nun könnte man eine Gesellschaft postulieren, wo alles Akzeptable &quot;objektiv&quot; ermittelt wurde und Toleranz genau dafür besteht. Alles andere ist abzulehnen und die Gesellschaft kann kein Interesse an der Verschleierung durch das Individuum haben. Die Gefährlichkeit eines solchen Konstrukts muss ich wohl nicht erläutern.

Zum Schluss will ich noch in zwei Punkten eine Lanze für den CCC brechen. Dass eine Vereinigung, die überwiegend nicht viel für die Post-Privacy-Idee übrig hat, auf ihren Veranstaltungen dieser Idee nur im geringen Maße Raum gibt, finde ich verständlich. Ich glaube außerdem, dass diese &quot;Angst-Rhetorik&quot; missverstandene Mentalität ist. Ich kann das nachvollziehen, wenn man viel über zugrundeliegende Strukturen weiß, über Verwundbarkeit von Systemen, über Angriffszenarien und feindliche Akteure dann entwickelt man ein gesundes Maß an Paranoia oder um den nicht klinisch relevanten Begriff zu verwenden Bedrohungsbewusstsein. Und diese Einstellung wird vom Club öffentlich dargestellt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Darstellung kann ich weitgehend zustimmen. Ergänzend würde ich noch darauf hinweisen, dass es andere erhaltenswerte Aspekte an Privatsphäre gibt. Wichtig finde ich etwa, das Unbeobachtsein, das Freiräume für autonome Deutung und Entscheidungen schafft. Selbst in der hochgradig toleranten Welt aus der Post-Privacy-Utopie wird es Leute geben, die etwas besser oder schneller wissen, die uns helfen wollen oder die in unser transparentes Leben eingreifen, bevor wir ihnen oder der Gesellschaft schaden. Oder vielleicht wahrscheinlicher es würde automatisierte Beobachtung, Bewertung und Anleitung auf der Basis unserer beständig veröffentlichten Lebensäußerungen geben.</p>
<p>Die genannte Utopie setzt voraus, dass alles &#8220;gut&#8221; ist. Also, dass sowohl Toleranz gegenüber einer persönlichen Neigung besteht, als auch die Neigung selbst unbedenklich ist. Etwa im Bezug auf Prostitution: Nicht nur der Kauf sexueller Dienstleistungen wird von der Gesellschaft toleriert, sondern Prostitution findet auch völlig frei von Zwangsstrukturen und Ausbeutung statt (wobei sich mir die Frage stellen würde, ob sie dann überhaupt stattfände). Denn wenn dem nicht so wäre, würde selbst eine tolerante Gesellschaft Prostitution unter diesen Vorzeichen vielleicht nicht für akzeptabel halten und man hätte wieder Gründe seine Neigung zu verschleiern. Nun könnte man eine Gesellschaft postulieren, wo alles Akzeptable &#8220;objektiv&#8221; ermittelt wurde und Toleranz genau dafür besteht. Alles andere ist abzulehnen und die Gesellschaft kann kein Interesse an der Verschleierung durch das Individuum haben. Die Gefährlichkeit eines solchen Konstrukts muss ich wohl nicht erläutern.</p>
<p>Zum Schluss will ich noch in zwei Punkten eine Lanze für den CCC brechen. Dass eine Vereinigung, die überwiegend nicht viel für die Post-Privacy-Idee übrig hat, auf ihren Veranstaltungen dieser Idee nur im geringen Maße Raum gibt, finde ich verständlich. Ich glaube außerdem, dass diese &#8220;Angst-Rhetorik&#8221; missverstandene Mentalität ist. Ich kann das nachvollziehen, wenn man viel über zugrundeliegende Strukturen weiß, über Verwundbarkeit von Systemen, über Angriffszenarien und feindliche Akteure dann entwickelt man ein gesundes Maß an Paranoia oder um den nicht klinisch relevanten Begriff zu verwenden Bedrohungsbewusstsein. Und diese Einstellung wird vom Club öffentlich dargestellt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu MuseScore &#8211; Notenedition unter Linux von Mathilda</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=1092#comment-797</link>
		<dc:creator>Mathilda</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 19:37:20 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://abgedichtet.org/?p=1092#comment-797</guid>
		<description><![CDATA[Hi LeV,

mir fiel beim Lesen dieses Beitrags ein, dass in der letzten c&#039;t Linux auch ein Notensatzprogramm vorgestellt wurde.

Ich weiß zwar nicht, ob das Mensuralnotation kann - die du vermutlich desöfteren mal brauchst - aber vielleicht magste dir das ja mal anschauen (falls du das noch nicht kennst).

http://vsr.informatik.tu-chemnitz.de/staff/jan/nted/nted.xhtml


Viele Grüße 
Mathilda ~ erklärter Linuxfreak (-;]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hi LeV,</p>
<p>mir fiel beim Lesen dieses Beitrags ein, dass in der letzten c&#8217;t Linux auch ein Notensatzprogramm vorgestellt wurde.</p>
<p>Ich weiß zwar nicht, ob das Mensuralnotation kann &#8211; die du vermutlich desöfteren mal brauchst &#8211; aber vielleicht magste dir das ja mal anschauen (falls du das noch nicht kennst).</p>
<p><a href="http://vsr.informatik.tu-chemnitz.de/staff/jan/nted/nted.xhtml" rel="nofollow">http://vsr.informatik.tu-chemnitz.de/staff/jan/nted/nted.xhtml</a></p>
<p>Viele Grüße<br />
Mathilda ~ erklärter Linuxfreak (-;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>
