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	<title>Kommentare zu: Veredelungsprozesse</title>
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	<description>Das private Weblog von LeVampyre</description>
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		<title>Von: LeV</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=206#comment-552</link>
		<dc:creator>LeV</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 17:00:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo fatcat, das ist aber schade, dass du dich dauerhaft aus dem Internet verabschiedest. Ziehst du etwa in den Jungel, um Eremit zu werden?

Ich kann deine Skepsis an diesem Text durchaus nachvollziehen. Im Grunde genommen ist er furchtar und nicht mehr als eine egomane Laune der Dichterin. Denn dass ich den Leser zwinge, sich eine blonde, blauäugige Figur vorzustellen, liegt nicht an einem neuen Hang zum Kitsch, sondern an meiner persönlichen und ganz individuellen Lebensrealität. Eigentlich tue ich hier, was ich bei den Gelegenheitsdichtern immer verurteilt habe - der Öffentlichkeit mein Schicksal aufdrängen.

Dennoch ist das ganze nicht gänzlich oberflächlich, denn immerhin geben Gold + Turmalin ja die Assoziation blond und blauäugig her. Dennoch gebe ich dir Recht damit, dass dieser Text im Vergleich zu anderen Kinderkram ist.

Aber so ist das mit der Liebe und dem Leben: Entweder man leidet selbst oder die Kunst leidet. Momentan geht es mir besser damit, dass die Kunst leidet.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo fatcat, das ist aber schade, dass du dich dauerhaft aus dem Internet verabschiedest. Ziehst du etwa in den Jungel, um Eremit zu werden?</p>
<p>Ich kann deine Skepsis an diesem Text durchaus nachvollziehen. Im Grunde genommen ist er furchtar und nicht mehr als eine egomane Laune der Dichterin. Denn dass ich den Leser zwinge, sich eine blonde, blauäugige Figur vorzustellen, liegt nicht an einem neuen Hang zum Kitsch, sondern an meiner persönlichen und ganz individuellen Lebensrealität. Eigentlich tue ich hier, was ich bei den Gelegenheitsdichtern immer verurteilt habe &#8211; der Öffentlichkeit mein Schicksal aufdrängen.</p>
<p>Dennoch ist das ganze nicht gänzlich oberflächlich, denn immerhin geben Gold + Turmalin ja die Assoziation blond und blauäugig her. Dennoch gebe ich dir Recht damit, dass dieser Text im Vergleich zu anderen Kinderkram ist.</p>
<p>Aber so ist das mit der Liebe und dem Leben: Entweder man leidet selbst oder die Kunst leidet. Momentan geht es mir besser damit, dass die Kunst leidet.</p>
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		<title>Von: fatcat</title>
		<link>http://abgedichtet.org/?p=206#comment-540</link>
		<dc:creator>fatcat</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 16:49:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das wollte ich schon vor einiger Zeit abschicken, hat aber nicht geklappt. Ich reiche nach:


Liebe, LeV!

Ach, wie undankbar ist Liebeslyrik!

Und die Kommentare erst ...
hier ist so einer:

In diesem Gedicht läuft für mich ab der Zeile
&quot;(sein blondes Haar, die Augen blau)&quot;
alles schief. Selbst wenn ich diesen Vers gnädig als subtiles Plädoyer für oder gegen Kitsch auffassen könnte, bliebe immer noch die Frage der Gesamtkonzeption. Hier wird in einer Weise konkretisiert, die m. E. dem Gesamtbild schadet
(ich räume ein, dass ich meine Ansicht nicht kategorisch über abweichende stellen werde):

Hier wird es allzu drastisch notwendig für den Rezipienten, sich visuell eine Figur, ein Abbild vorzustellen, ja, gar einen Anhänger an einer Kette, einen unterworfenen Götzen.
Problematisch finde ich das, weil das Streben, Geliebtes materiell zu verewigen, um forthin das Material bequemer lieben zu können, die genauere thematische Betrachtung in einem Gedicht per se verdient. Es einzuflechten, lenkt meine Aufmerksamkeit d a r a u f. Es aber nicht auszuarbeiten (wie auch immer), sondern lautlos unter der naiven Oberfläche schlummern zu lassen, macht dieses Gedicht zu einem deiner weniger lesenswerten in meinem Empfinden, denn es hebt sich in einem wichtigen Punkt (besondere Aussage) nicht entscheidend von so vielen unnötigen Ergüssen ab. Der Titel verspricht mir nicht genug für ein lustvolles zweites Lesen (ich tat es dennoch vor dem Kommentieren). Dass es jedoch eine formale Solidität aufweist, die den genannten Ergüssen selten mitgegeben wird, weiß ich doch wieder zu schätzen.

Ich denke, du kannst mit meiner Einschätzung umgehen, daher war ich ganz unverhohlen. Da fällt mir ein, es gäbe noch einiges nachzuholen.
:-)

LG,
fatcat



Leider stehe ich nicht zur diskutierenden Verfügung, denn ich verabschiede mich dauerhaft aus dem Internet.
Füll Spaß!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das wollte ich schon vor einiger Zeit abschicken, hat aber nicht geklappt. Ich reiche nach:</p>
<p>Liebe, LeV!</p>
<p>Ach, wie undankbar ist Liebeslyrik!</p>
<p>Und die Kommentare erst &#8230;<br />
hier ist so einer:</p>
<p>In diesem Gedicht läuft für mich ab der Zeile<br />
&#8220;(sein blondes Haar, die Augen blau)&#8221;<br />
alles schief. Selbst wenn ich diesen Vers gnädig als subtiles Plädoyer für oder gegen Kitsch auffassen könnte, bliebe immer noch die Frage der Gesamtkonzeption. Hier wird in einer Weise konkretisiert, die m. E. dem Gesamtbild schadet<br />
(ich räume ein, dass ich meine Ansicht nicht kategorisch über abweichende stellen werde):</p>
<p>Hier wird es allzu drastisch notwendig für den Rezipienten, sich visuell eine Figur, ein Abbild vorzustellen, ja, gar einen Anhänger an einer Kette, einen unterworfenen Götzen.<br />
Problematisch finde ich das, weil das Streben, Geliebtes materiell zu verewigen, um forthin das Material bequemer lieben zu können, die genauere thematische Betrachtung in einem Gedicht per se verdient. Es einzuflechten, lenkt meine Aufmerksamkeit d a r a u f. Es aber nicht auszuarbeiten (wie auch immer), sondern lautlos unter der naiven Oberfläche schlummern zu lassen, macht dieses Gedicht zu einem deiner weniger lesenswerten in meinem Empfinden, denn es hebt sich in einem wichtigen Punkt (besondere Aussage) nicht entscheidend von so vielen unnötigen Ergüssen ab. Der Titel verspricht mir nicht genug für ein lustvolles zweites Lesen (ich tat es dennoch vor dem Kommentieren). Dass es jedoch eine formale Solidität aufweist, die den genannten Ergüssen selten mitgegeben wird, weiß ich doch wieder zu schätzen.</p>
<p>Ich denke, du kannst mit meiner Einschätzung umgehen, daher war ich ganz unverhohlen. Da fällt mir ein, es gäbe noch einiges nachzuholen.<br />
 <img src='http://abgedichtet.org/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>LG,<br />
fatcat</p>
<p>Leider stehe ich nicht zur diskutierenden Verfügung, denn ich verabschiede mich dauerhaft aus dem Internet.<br />
Füll Spaß!</p>
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