MuseScore – Notenedition unter Linux

Montag, 26. September 2011

Ich habe ja lange auf einen WYSIWYG-Noteneditor für Linux gewartet. Bisher waren die gängigen Notensatzprogramme für dieses Betriebssystem Liliypond und MusicTex. Beides sind textbasierte Editoren, d.h. man schaut direkt in den Quellcode, der mit Musiknoten nicht viel gemein hat. Was ich beim Erstellen von .html- oder .pdf-Dateien praktischer fand, hat mir beim Erstellen von Partituren immer Probleme bereitet. Der Zugang zu deren Grammatiken ist enorm schwierig und wenn du dich irgendwo vertippt hast, suchst du im Quellcode ewig, bis du den Fehler findest. (weiterlesen …)

Blümchenwiese mit Python

Samstag, 07. Mai 2011

Ich lerne gerade Programmieren, und zwar nicht in HTML oder CSS, sondern in einer echten Programmiersprache, in Python! Zusammen mit einem kleinen Häufchen 10- bis 14-jähriger Bengels (das einzige Mädchen hat leider schon in der 2. Stunde aufgegeben) sitze ich derzeit jeden Donnerstag für anderthalb Stunden bei Lehmanns und lasse per Python-Befehl eine kleine Schildkröte über meinen Bildschirm wandern. Den Kurs hat die Fachbuchhandlung organisiert und als sie einen Lehrer suchte, hat Andreas, der schon immer den Wunsch verspürte, Kindern mal anständig programmieren beizubringen, sofort zugesagt. Weil ich kein Kind mehr bin, bin ich offiziell seine Assistentin und da ich selbst quasi bei Null anfange, gebe ich auch Tipps, wann es zu schnell geht oder irgendetwas unklar ist. (weiterlesen …)

Forum beobachten [phpBB3]

Samstag, 18. September 2010

Seit kurzem habe ich für meinen Chor ein phpBB-Forum für die interne Kommunikation installiert. Dabei gab es die Anforderung, dass alle Mitglieder automatisch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten sollen, wenn in Forum X ein neuer Beitrag gepostet wird.

Seit phpBB3 gibt es für alle User des Boards die Möglichkeit, freiwillig ganze Foren zu beobachten/abonnieren und automatisch eine E-Mail-Benachrichtigung zu erhalten, wenn ein neuer Beitrag gepostet wird. Dazu müssen die User aber aktiv auf einen Link klicken, was für weniger versierte Internetnutzer eine Herausforderung ist und zumal noch nicht sicherstellt, dass jeder User das dann tatsächlich auch tut. Bisher gibt es keine Möglichkeit für den Admin über das ACP (Admin Control Panel), User gezielt für das Abonnement eines bestimmten Forums einzuschreiben. Man kann dies aber direkt über eine Eingabe in die SQL-Datenbank tun. (weiterlesen …)

Einige WP-Hacks

Freitag, 08. Juni 2007

Ich bin kein geübter oder gar geschulter Coder. Aber um mein Blog meinen Wünschen anzupassen fummel ich dann doch ab und zu im Quelltext herum. Um für mich zu dokumentieren, welche Änderungen ich im Code vorgenommen habe, aber auch um anderen WordPress Bloggern, die ähnliche Wünsche haben, ein Beispiel zu geben, möchte ich hier meine “WP-Hacks” aufführen. Mein ist dabei relativ – ich versuche mit anzugeben, wo ich abgeguckt habe. ;)

excerpts + read more

Weil ich doch immer relativ lange Artikel verfasse, dachte ich, dass es der Übersichtlichkeit halber vielleicht sinnvoll ist, auf der front-page nur Textauszüge zu zeigen. Weil ich nicht jedesmal durch Handarbeit das “more-tag” einfügen wollte, habe ich einfach in der index.php meines Themes anstelle der the_content() Funktion die the_excerpt() Funktion aufgerufen.

Nun wurde der “optional excerpt” angezeigt, wo es aber keinen gab, da hörte der Text einfach nach 55 Zeichen mit einem [...] auf. Weil es nicht intuitiv ist, dass man dann auf den Titel klicken muß, um den ganzen Artikel zu lesen, dachte ich mir, dieses [...] müßte irgendwie zu einem “weiterlesen »” Link werden. Also habe ich in der wp-includes/formatting.php die Funktion wp_trim_excerpt gefunden und die Zeile
array_push($words, '[...]');
einfach wie folgt abgeändert:
array_push($words, '<a href="' . apply_filters('the_permalink', get_permalink()) . '" rel="bookmark" title="more-link">weiterlesen &raquo; </a>');

Mein Dank geht an Jowra, moshu und das Team von WordPress.

post meta-data

Da ich die Diskussion auf meiner Seite fördern möchte, dachte ich, am Anfang jedes Posts, den Autor, die Zahl der Kommentare und den Link zur Kommentarfunktion anzugeben. Dazu ergänzte ich in der index.php, der achrive.php und single.php an der gewünschten Stelle (nämlich unter dem post-title) folgenden Code:
<p>von <?php the_author() ?><?php edit_post_link('Edit',' ',''); ?>
<?php if (('open' == $post-> comment_status)) {
// Comments are open ?>
| <a href="<?php the_permalink() ?>#comments"><?php comments_number('0 Kommentare', '1 Kommentar', '% Kommentare'); ?></a> | <a href="<?php the_permalink() ?>#respond">kommentieren</a>
<?php } elseif (!('open' == $post-> comment_status)) {
// Comments are closed ?>
geschlossen
<?php } ?>
</p>

reverse comments

Für mein Gästebuch habe ich einfach eine normale wp-page angelegt. In der functions.php meines Themes habe ich folgenden Code eingefügt, um die jüngsten Kommentare auf dieser Seite nach oben zu holen:
function reverse_comments($comments,$id)
{
if ($id == 54) {
$comments = array_reverse($comments);
}
return $comments;
}
add_filter('comments_array', 'reverse_comments',10,2);

Um auch noch die Nummerierung der Kommentare umzudrehen, so dass der älteste Kommentar tatsächlich 1 und der jüngste eben die Zahl der Kommentare ist, habe ich in der comments.php meines Themes zunächst

<?php if ($id == 54) { $commentcount = count($comments); $direction = -1; }
else { $commentcount=1; $direction=1; } ?>

vor dem Comment-Loop eingefügt. Dann habe ich die Zeile, in der das div mit der commentnumber generiert wird, gegen folgende ausgetauscht:

<div class="commentnumber"><?php echo $commentcount; $commentcount=$commentcount+$direction; ?></div>

Danke an Otto42.

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Links:

Lernen, ja, aber…

Freitag, 27. Oktober 2006

Also ich habe ja entdeckt, dass es mir doch irgendwie Spaß macht, im Source-Code meiner Software rumzufummeln. Bisher hatte sich das immer hauptsächlich auf HTML- und CSS-Code beschränkt, was ja keine große Leistung ist. Aber zunehmend wird es mir wichtiger auch PHP so zu verstehen, dass ich da gezielt im Code rumpfuschen kann, um den Code meinen Bedürfnissen anzupassen und nicht meine Bedürfnisse dem Code. Also hab ich mich bei Google mal nach Seiten umgeguckt, die PHP-Tutorials anbieten und: “Oh, Schreck!”, gleich die ersten Treffer haben mich demotiviert.

“Ein Einstieg in die Webserverprogrammierung mit PHP soll dieser Teil des PHP Kurses bieten”, heißt es bei devmag.net. Moment, wer ist da das Subjekt? PHP-einfach.de preist seine Seite hingegen so an: “Falls ihr Interesse am PHP und MySQL lernen habt, dann seit ihr hier genau richtig.” Wohl eher nicht. Seit ich weiß, dass “seit” und “seid” zwei völlig unterschiedliche Worte sind, seid ihr gewiß nicht diejenigen, denen ich meine Ausbildung anvertrauen möchte, auch nicht in Sachen PHP-Programmierung. Wie wollen denn Leute, die nicht einmal die deutsche Sprache beherrschen (und nein, so etwas sind keine Tippfehler), eine Programmiersprache beherrschen? Hilfe! dann doch lieber bei jemand anderem lernen.