abgedichtet

Archiv für September, 2006

Chaosradio 117: Wahlcomputer

27 Sep

Chaosradio ist die monatliche Live-Talk-Sendung des CCCB im Rahmen des Blue-Moon auf Radio Fritz. Diesmal geht es da um das Thema “Wahlcomputer” und neben Holger, Ulrich und Tim ist diesmal auch mein Lieblings-Nerd Andreas wieder mit dabei, um euch zu erzählen, was es mit diesen “Wahlmaschinen” auf sich hat, die demnächst die Zettelwahl ersetzen sollen. weiterlesen »

Dem flatterhaften Kaffee kochen?

27 Sep

Ich hatte ja vor kurzem vom positiven Verlauf meiner “Bewerbung um ein Praktikum beim Zwiebelfisch” berichtet (/node/99). Einige vielversprechende E-Mail-Wechsel mit einer Redaktionsmitarbeiterin, bei der wir bereits eine Terminabsprache für ein Praktikum 2007 machten, ließen weitere Hoffnungen in mir keimen.
Im August bekam ich nun doch noch eine Absage von Herrn Sick und mußte erst einmal weiterlesen »

Mozart abgesetzt

26 Sep

Gestern hatte ich noch stark überlegt, ob ich darüber schreiben sollte, aber eigentlich ist es zu absurd: Die Deutsche Oper setzt Neuenfels’ Inszenierung der Mozart-Oper “Idomeneo” aus Angst vor islamistischen Anfeindungen vom Spielplan ab. Laut LKA sei der Stoff gefährdet, weil der kretische König in der Schlußszene neben Neptuns, Buddhas und Jesus’ abgetrennten Kopf auch weiterlesen »

stay fictional

25 Sep

Juli Zeh möchte die Authentizität zur Hölle jagen und dabei kann ich sie eigentlich nur unterstützen. Was ich schon seit einiger Zeit kritisch beäuge und gedanklich bereits in zwei Artikeln formulierte, ist jetzt auch im Literatur-Teil der ZEIT angekommen. Diese erkennt die Ursache für die zunehmend alarmierende Zensur literarischer Kunst in der Unfähigkeit der Leser weiterlesen »

Wettbewerb oder Bewerbungswette

21 Sep

Wenn ich mir die Anzeigen zu einigen sogenannten Literaturpreisen und Schreibwettbewerben so anschaue, dann komme ich mir als Laienautor schon oftmals mehr als verarscht vor. Unter Ausnutzung unserer Unwissenheit und Unerfahrenheit werden wir mit kruden Angeboten gelockt, um dann Opfer von Werbemaschen und Ausbeutung zu werden. Die Teilnahme an seriösen Wettbewerben bleibt uns hingegen oftmals weiterlesen »

Kleinkind läßt grüßen

20 Sep

Manchmal kommt man sich ja unter Hobbypoeten und Tagebuchdichtern im Netz echt wie im Kindergarten vor. Da äußert man sich in einem seiteneigenen Gästebuch kritisch über Inhalte und Gestaltung eines Web-Projektes und schon wird man vom wütenden Besitzer mit tausenden Spammails zugeseiert. Da erklärt er einem großmütig, er würde den Eintrag nicht löschen, weil er weiterlesen »

Tipps zum Urheberrecht

17 Sep

Wer von uns Online-Poeten, kennt das nicht? Auf einer fremden Seite, vielleicht gar unter einem fremdem Namen prangt unser eigenes Gedicht, das da offenbar ganz ohne unser Wissen veröffentlicht wurde. Wenn dann das Gefühl der Verwunderung von dem der Wut abgelöst wird, fragt sich der eine oder andere: “Ja, dürfen die das denn, kann man weiterlesen »

Werkeinführung: Georg Friedrich Händel ~ Judas Maccabäus

15 Sep

Konzerteinführung
Wir schreiben das Jahr 168 v. Chr. Antiochus IV. Epiphanes, König des Seleukidenreiches, besiegt im Sechsten Syrischen Krieg die ägyptischen Könige Ptolemaios VI. und Ptolemaios VIII. In Folge dessen nimmt er auch das zum Ptolemäerreich gehörende Jerusalem ein. Um die Hellenisierung der Region voranzutreiben, erläßt er ein Religionsedikt, das den Jahwe-Kult verbietet, und zwingt die weiterlesen »

Interpretation: Le vampir ~ Charles Baudelaire

08 Sep

[M]Eine Interpretation
Ich habe einmal gelesen, dass der Deutungsspielraum der symbolistischen Lyrik in der tendenziellen Beliebigkeit der Sinngebung gipfelt. Ich glaube heute nicht mehr an diese Beliebigkeit, wohl aber an den bewußt geöffneten Deutungsspielraum. “Le vampir“, ein Strophengedicht aus den “Fleurs du Mal” von Charles Baudelaire führt mir dies immer wieder exemplarisch vor Augen. Viel habe weiterlesen »

Eine Zensur findet nicht statt.

06 Sep

Pamphlet zur Freiheit der zeitgenössischen Kunst und ihrer Schöpfer
Zur Freiheit der Meinung, Kunst und Wissenschaft heißt es in Artikel 5 GG, die Kunst sei frei und eine Zensur fände nicht statt. Geradezu lächerlich erscheint einem da die Geschichte eines befreundeten Dichters, von der ich schon im Artikel “Mein lyrisches Ich” berichtete. Dieser Fall spitzt sich weiterlesen »

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