things I’ve learned at the #cccamp11

Donnerstag, 11. August 2011 12:34

A big thanks to all the organizers and helping hands for this years CCCamp at Finowfurt airport. It’s been absolutely great, especially the lights during the night and all the gadgets people brought from all over Germany and the rest of the world. This time I did very few organizational work: My job was to allocate the villages at the camp ground, which was marvellous, since I met a lot of people and got best oriented. Here are some of the camp impressions most striking to me. | Ganzen Beitrag lesen …

Zur Autobiographie im Mittelalter

Donnerstag, 14. Juli 2011 12:38

In einer Woche wird meine letzte Abschlußklausur im Fach Ältere deutsche Sprache und Literatur (d.h. Altgermanistik/Mediaevistik) stattfinden. Eines der von mir eingereichten Themen ist die Autobiographie im Mittelalter. Ich habe mich früher schon mit der Autobiographie der frühen Neuzeit befaßt und hier im Blog bereits zu Johannes Butzbach und Helene Kottanner geschrieben. Nun versuche ich in Vorbereitung auf die Klausur einen zusammenfassenden Text zu schreiben, der Beispiele für Selbstzeugnisse (2. Teil) und den Stand der Forschung zur Autobiographie im Mittelalter (1. Teil) zusammenfaßt. Am Ende befindet sich eine kurze Bibliographie, die die von mir hierfür konsultierten Fachtexte aufführt. | Ganzen Beitrag lesen …

Selektive Wahrnehmung

Donnerstag, 23. Juni 2011 13:14

Gestern war in meinem Freundeskreis die Lektüre eines Blogartikels von Hadmut Danisch, “Wie die deutsche Internet-Kinderpornosperre zustande kam – und zugrunde ging“, sehr populär. Also dachte ich mir, auch ich müsse ihn lesen. Die Lektüre des durchaus amüsant geschriebenen Artikels empfand auch ich als unterhaltsam – ungefähr bis zu dem Absatz, der mit dem Satz “Ein drittes Problem war, daß das Ministerium, wie soll ich das jetzt formulieren, sehr „neo-industrie-feministisch” aufgestellt war.” begann. Ab da wurde mir meine Zeit auf einmal vehement zu schade zum Weiterlesen, was ich auch in einem kurzen Kommentar unter dem Artikel kundtat. Da er sogar bei Fefe mit dem Warnhinweis “nichts für Feministinnen” verlinkt war, nehme ich an, dass ich nicht der einzige Mensch bin, dem frauenfeindliche Tendenzen an dem ansonsten vermutlich sehr berechtigten und interessanten Artikel aufgefallen sind. Da Hadmut Danisch aber in einer Erwiderung angekündigt hat, dass er meine Kritik in seinem Blog eventuell nicht dauerhaft gutheißen kann (Gelbe Karte und Verwarnung), rette ich meine Kommentare mal nach hier, auf meine eigene Spielwiese. Sie sind aus Zeitgründen nicht weiter aufbereitet und derzeit (noch?) unter dem Blogartikel selbst zu finden. | Ganzen Beitrag lesen …

Die Tonsprache Claudio Monteverdis

Freitag, 17. Juni 2011 13:44

Gestern habe ich meine Abschlußklausur in Musikwissenschaft geschrieben – vier Stunden, mit der Hand! Ich habe seit 10 Jahren keine Klausuren mehr geschrieben. Wie kommen die auf die Idee, sowas zum Studienabschluß zu fordern? Na ja, mein Thema war die Tonsprache Claudio Monteverdis anhand seines Madrigals “Mentre vaga Angioletta”. Ich möchte in diesem Blogpost ungefähr wiedergeben, was ich dazu geschrieben habe. Da man aber in vier Stunden Handgeschriebenem gerade mal an der Oberfläche kratzen kann, ist der Text nicht sonderlich detailliert. | Ganzen Beitrag lesen …

Anklage: Doktorspiele

Mittwoch, 01. Juni 2011 10:09

Ich las gerade einen Artikel im Magazin, in dem der Autor (K.C. Zehrer) davon berichtet, mit wieviel Begeisterung er jedes Jahr auf die neue Veröffentlichung der Polizeilichen Kriminalstratistik der Bundesrepublik Deutschland warte. Sie sei besser als jeder Krimi und kreativer, was die Auswahl der Verbrechen angehe. Da wird z.B. ein “Vertrauensbruch im auswärtigen Dienst” aufgeführt oder das “Herbeiführen einer Überschwemmung”. Wenn es aber an den Teil geht, in dem über den sexuellen Missbrauch von Kindern gesprochen wird, möchte man sich die Hand an den Kopf schlagen. | Ganzen Beitrag lesen …

det/dit – dat/et

Mittwoch, 18. Mai 2011 20:12

Vor ungefähr vier Jahren hatte ich mich hier im Artikel det/dit – Oong uff! darüber gewundert, dass ich bei der Ausübung meines Berliner Dialektes konsequent zwischen det und dit unterscheide, wobei ich det für die Konjunktion “dass” und dit für den Artikel “das” verwende. Eine sprach-historische Erklärung für diesen Gebrauch hatte ich allerdings bisher nicht. | Ganzen Beitrag lesen …

Blümchenwiese mit Python

Samstag, 07. Mai 2011 13:57

Ich lerne gerade Programmieren, und zwar nicht in HTML oder CSS, sondern in einer echten Programmiersprache, in Python! Zusammen mit einem kleinen Häufchen 10- bis 14-jähriger Bengels (das einzige Mädchen hat leider schon in der 2. Stunde aufgegeben) sitze ich derzeit jeden Donnerstag für anderthalb Stunden bei Lehmanns und lasse per Python-Befehl eine kleine Schildkröte über meinen Bildschirm wandern. Den Kurs hat die Fachbuchhandlung organisiert und als sie einen Lehrer suchte, hat Andreas, der schon immer den Wunsch verspürte, Kindern mal anständig programmieren beizubringen, sofort zugesagt. Weil ich kein Kind mehr bin, bin ich offiziell seine Assistentin und da ich selbst quasi bei Null anfange, gebe ich auch Tipps, wann es zu schnell geht oder irgendetwas unklar ist. | Ganzen Beitrag lesen …

Das verletzt meine nicht-religiösen Gefühle

Montag, 25. April 2011 13:23

Ich habe gerade einen grandiosen Tweet von @zeitweise gelesen, den ich 10x retweeten würde, wenn ich könnte:

Vielleicht ist es albern, das mal anzusprechen, aber nicht religiös zu sein bringt auch Gefühle mit sich, die man verletzen kann.

Ich finde das gar nicht albern, sondern sehr wichtig, das mal so deutlich ausformuliert zu finden. Mir fehlten für diese Erkenntnis bisher die Worte. | Ganzen Beitrag lesen …

Mittelalterliches Grutbier-Rezept

Freitag, 22. April 2011 13:16

Mein Mann möchte unter die Bierbrauer gehen und hat im Zuge dessen entdeckt, dass Bier gar nicht schon immer aus Hopfen gebraut wurde. Im Mittelalter und auch schon davor (Bier auf Gagelbasis kann in Norddeutschland schon um Christi Geburt nachgewiesen werden), verwendete man Gruit oder Grut oder materiam cervisiae. Gruit war eine Kräutermischung, die z.B. Gagel, Porst und diverse andere berauschende und halluzinogene Heidekräuter enthielt. Aber wie genau sich Gruit zusammensetzte, das variierte von Brauerei zu Brauerei. Nun will mein Mann also ein originales Grutbier-Rezept aus dem Mittelalter haben und fragt natürlich mich. | Ganzen Beitrag lesen …

Kriminalistische Kodikologie

Mittwoch, 20. April 2011 23:42

In der Welt der Geschlechterklischees heißt es ja, Frauen läsen gerne Krimis. Das trifft auf mich nicht zu, aber dennoch verspüre ich eine eigenartige Lust an kriminalistischen Tätigkeiten, z.B. dem Untersuchen und Beschreiben mittelalterlicher Handschriften. Bevor es Druckerpressen gab, wurden Bücher mit der Hand geschrieben und sie wurden auch mit der Hand bemalt, geklebt, bestempelt und gebunden. Jedes mittelalterliche Buch ist ein Unikat und hat (ungeachtet des Inhalts) eine Geschichte als archäologisches Objekt. Bei der Untersuchung einer Handschrift geht es darum, diese Geschichte zu erzählen. | Ganzen Beitrag lesen …